Am Montag hat die Sache dann stark zugenommen. Besonders am Bildschirm (heller Hintergrund, lesen) war bei fast jeder Augenbewegung ein Blitz zu sehen. (Vor allem unten und auf der rechten Seite, aber auch von unten mittig über das ganze Auge. Eher selten ganz oben oder links) Heute war ich dann erneut beim Augenarzt. Eigentlich hatte ich gehofft man sagt mir, dass der Glaskörper sich abgehoben hat und nun eben einzelne Fasern noch festhängen und ziehen. So war das beim linken Auge und nach etwa einer Woche war dann das Gröbste überstanden. Nur der Floater nervt(e) da noch.
Naja, der Glaskörper hat sich (leider) noch nicht gelöst. Gut, wäre auch zu schön gewesen, wenn das ohne Floater vonstatten gegangen wäre. Aufgrund meiner starken Kurzsichtigkeit denke ich schon, dass ich den wieder mehr als deutlich zu sehen bekomme, wenn es soweit ist. Augenarzt stellte aber immerhin fest, dass die Netzhaut anliegt und soweit stabil wirkt. Also alles gut.
Das ändert aber nichts daran, dass mich dieses Blitzlichtgewitter bei Augenbewegungen, dass ich mittlerweile auch unterwegs wahrnehme wirklich fertig macht. Die Bezeichnung "Gewitter" trifft es wirklich und ist keine Floskel. Interessanterweise haben die Blitze in der Dunkelheit nachgelassen. Wenn ich das Licht aus mache war es die letzten Monate so, dass die ersten paar Minuten schon deutliche Blitze wahrgenommen wurden. Jetzt ist es aber nur noch ein flächiges aufflimmern, kein Blitz mehr und nach paar Minuten ist auch das wieder vorbei.
Wenn ich hier von Blitz rede, dann rede ich von dünnen Blitzen, wie diesen hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:...blitz_2003.jpg
Meine Fragen sind (Hatte ich leider vergessen in der Praxis zu fragen)
1) Sollte ich irgendwelche besonderen Verhaltensweisen an den Tag legen, damit die Ablösung möglichst schonend vonstatten geht und die Netzhaut nicht in Mitleidenschaft gezogen wird?
2) Ich hatte in der Praxis ganz direkt gefragt, ob man manuell nachhelfen kann, den Glaskörper abzulösen, wenn das ohnehin ansteht und der Vorgang dann vielleicht schonender und sicherer wäre. Man kann da aber wohl nichts machen. Einzig das "Medikament" "Vitrocap" (https://www.medpex.de/testbericht/st...eln-p10343244/), dass ich seit der Glaskörpertrübung am linken Auge nehme könne ich nehmen, damit das Auge möglichst gut mit allem versorgt ist. Irgendwelche Meinungen dazu?
3) Gibt es Medikamente, die einem dabei helfen die Blitze zu ignorieren, aber der Körper trotzdem Alarm schlägt, wenn dies angebracht ist?
Ich bin, was meine Augen angeht, extrem sensibilisiert und habe fast schon panische Angst, dass von meiner Sehschärfe, die auf der Grenze zu dem liegt, was mir den Führerschein ermöglicht was verloren geht. Daher ist das mit dem Ignorieren leichter gesagt als getan, aber gerade das nicht ignorieren können forciert die Angelegenheit natürlich und sorgt für einen Kontrollzwang, was wiederum zu Blitzen führt.
Kommentar