seit einem dreiviertel Jahr habe ich in beiden Augen Glaskörpertrübungen, die mich - mal mehr, mal weniger - stören. Während die ungebetenen Gäste im rechten Auge sich so verhalten, wie Glaskörpertrübungen dies tun sollten (asynchrone Bewegungen, Hin- und Hergeschwimmen, Absinken beim Stillhalten des Auges etc.), sind die Trübungen im linken Auge ganz anders. Sie sehen zwar in ihrer Gesamterscheinung so ähnlich aus wie die im rechten Auge, sind aber seltsam starr. Sie bewegen sich exakt mit dem Blick mit und verharren in ihrer Position; sinken nicht ab, bewegen sich nicht asynchron. Und dies ist auch der Grund, warum ich mit diesen weniger gut klarkomme, weil ich immer genau weiß, wo sie sind und sie auch häufiger gut sehen kann. Der eine graue Punkt hängt z. B., wenn ich jemanden vor hellerem Hintergrund ansehe, ca. über dem rechten Ohr des Gegenübers.
Meine erste Frage ist nun: Können das normale Trübungen sein?
Ich habe mir überlegt, dass mein rechter Glaskörper sich ggf. schon mehr verflüssigt hat und der linke noch sehr fest ist und die Trübungen daher nicht vom Platz kommen. Kann das sein? Können sich in einem festen Glaskörper überhaupt Trübungen bilden?
Wenn meine Theorie stimmt, ist meine zweite Frage, ob diese irgendwann beweglicher werden, wenn sich der Glaskörper mehr verflüssigt. Das wäre mir, so glaube ich, lieber , weil sie dann auch mal aus dem Blickfeld verschwinden würden, wie es ihre "Kollegen" im rechten Auge tun. So fällt mir das Ignorieren einfach sehr schwer.
Ich war beim AA und die Netzhaut ist in Ordnung.
Für eine Antwort wäre ich sehr dankbar.
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