ich bin 51 Jahre alt und mit -18 und -20 Dioptrien stark kurzsichtig. Die Netzhaut wurde an beiden Augen bereits gelasert, liegt aber gut an. Die Glaskörper haben sich weitgehend abgelöst.
Die Linsen sind verdickt und vom Rand her eingetrübt. Das Längenwachstum der Augäpfel hat mittlerweile wohl aufgehört, wobei nun allerdings die Verdickung der Linsen zu einem weiteren ständigen Ansteigen der Myopie führt.
Sehr häufig sehe ich in den letzten Jahren durch einen mal mehr, mal weniger starken Nebel. Letzterer ist laut Diagnose einer Augenklinik darauf zurückzuführen, dass das Sehzentrum bedingt durch eine mittlerweile hinzugekommene Altersweitsichtigkeit überfordert ist und kein klares Bild mehr zustande bringt.
Bei der letzten Untersuchung in der Universitätsaugenklinik wurde mir ein Linsenaustausch empfohlen. Bedingt durch meine starke Myopie wäre ich für diese Operation alledings ein Hochrisikopatient, was einen sehr erfahrenen Operateur erfordern würde. Als Begründung dieses hohen Risikos wurde mir die Möglichkeit einer Blutung und einer Netzhautablösung genannt.
Es ist mir klar, dass durch das enorme Längenwachstum des Auges bei einer starken Myopie der Glaskörper stark an der Netzhaut zieht und dadurch zu einer Ablösung führen kann.
Ich verstehe aber nicht, wieso dieses Risiko (das eigentlich durch meine abgelösten Glaskörper bereits stark reduziert sein müsste) durch den Linsenaustausch noch einmal erhöht werden soll. Auch verstehe ich nicht, wieso eine ev. Blutung bei meiner Myopie schlimmer sein soll, als bei einem Patienten ohne Myopie.
Es ist mir leider nicht gelungen, diese Fragen in der Klinik klären zu lassen. Auch konnte mir nicht gesagt werden, wie groß (prozentual) dieses erhöhte Risiko bei einem Patienten mit meiner Myopie tatsächlich ist.
Es wäre sehr schön, wenn jemand aus dem Forum meine Fragen beantworten könnte, ggf. vielleicht sogar aus eigener Erfahrung mit einer derartigen Operation.
Viele Grüße
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