Kurz nach Ihrem 1. Geburtstag bemerkten wir erstmals ein
Einwärtsschielen. Wir gingen sofort zum Augenarzt.
Dieser verordnete eine Brille für die Weitsichtigkeit, Hornhautkrümmung und auch eine Okklosionstherapie.
Die Weitsichtigkeit hat seither stetig zugenommen und wir
sind mittlerweile bei einer Stärke von ca. Re +8,00 und ca. Li
+7,00 angekommen. Sie trägt die Brille ausnahmslos den ganzen Tag (gerne) und wir haben auch die Okklosion immer konsequent
durchgeführt.
Wir waren letzte Woche wieder in der Sehschule.
Sehkraft Links 100%; Rechts 80%; Wir sollen weiterhin das linke Auge 5 Stunden am Tag zukleben für die Verbesserung der Sehkraft. Eine Schieloperation ist voraussichtlich vor
Schuleintritt indiziert.
Meine Frage - besteht die Chance, dass sich das ganze nochmals spontan etwas bessert oder dass die Weitsichtigkeit zumindest nicht in diesem Tempo weiter ansteigt. Oder soll ich diese Hoffnung eher begraben ??
Guten Abend,
die Entwicklung wird vermutlich stagnieren. In der Regel ist so eine starke Zunahme der Kurzsichtigkeit eher ungewöhnlich. Zur Zeit ist vor allem wichtig, dass möglichst beide Augen 100% sehen, und durch Ihre gute Mitarbeit ist Ihre Tochter ja auf dem besten Weg dahin.
Mit freundlichen Grüßen,
Priv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
Guten Abend!
Entschuldigung! Bei der Weitsichtigkeit sind die Verhältnisse nicht ganz vergleichbar. In der Regel nimmt die Weitsichtigkeit eher ab, allerdings kann die Brille sich dennoch eine Zeit lang stetig verstärken, weil die Korrektur einer Weitsichtigkeit oft einer Gewöhnung bedarf, denn das junge Auge kann eine Weitsichtigkeit sehr lange ausgleichen.
Mit freundlichen Grüßen,
PRiv.-Doz. Dr. A. Liekfeld.
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