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Frage vom 17.11.

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  • Frage vom 17.11.

    Hallo Frau Dr. Pipping,
    ich danke Ihnen für die Beantwortung meiner Frage bezüglich des Magnesiums. Das die Antwort etwas länger gedauert hat, macht nichts. Als chronisch Kranke habe ich ja nun wirklich gelernt, Geduld zu haben.
    Könnten Sie mir bitte beizeiten meine Frage vom 17.11. noch beantworten?
    Ich wünsche Ihnen nun schon einen guten Rutsch ins neue Jahr.
    kerni


  • RE: Frage vom 17.11.


    Hallo,
    vielen Dank für Ihre Geduld! Manchmal übersieht man leicht eine Frage und im Moment bin ich zeitlich sehr belastet. Aber: versprochen ist versprochen. Deswegen werde ich im alten Jahr auf jeden Fall noch Zeit finden.
    Mit freunldichen Grüßen
    Dr. Heike Pipping

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    • RE: Frage vom 17.11.


      Alle echten Geschwülste der Ovarien müssen operativ entfernt werden, auch wenn sie keine Beschwerden bereiten und nur zufällig gefunden werden. Das begründet sich nicht nur durch die Gefahr der bereits vorhandenen oder zu erwartenden Malignität (20 % aller Ovarialtumoren), sondern auch durch die möglichen Komplikationen bei weiteren 20 % der Ovarialtumoren:
      Ruptur, Stieldrehung, Vereiterung, Verjauchung und Einklemmung.

      Die einzige Ausnahme von der Regel der alsbaldigen operativen Behandlung bilden die funktionellen Zysten. Stellt man bei einer Frau im geschlechtsreifen Alter, besonders dann, wenn sie noch unter 30 Jahre alt ist, eine kleine, bis knapp hühnereigroße Ovarialzyste fest, kann es sich um eine einfache Follikel- oder um eine Corpus luteum Zyste handeln, die sich spontan zurückzubilden vermag. Ovulationshemmer, über 2 bis 3 Zyklen lang eingenommen, verhindern die Bildung neuer Zysten und fördern die Rückbildung bestehender.

      Bleibt eine solche Zyste aber trotzdem bestehen oder wird sie größer, so ist auch hier die Operation nötig.

      Die Unsitte, Ovarrialzysten durch Quetschen bei der Untersuchung absichtlich zum Platzen zu bringen oder durch Punktion zu behandeln, kann zu schwerwiegenden Komplikationen führen.
      Durch die Punktion eines serösen Kystoms kann es zur Verbreitung der papillären Wucherungen in der Bauchhöhle, durch die eines Pseudomuzinkystoms zur Entwicklung eines Pseudomyxoma peritonaei kommen.

      Die Punktionsbehandlung kann zur Entwicklung von Verwachsungen in der Umgebung der Geschwulst oder zu deren Vereiterung führen. Schließlich kommt es durch die Entleerung einer epithelausgekleideten Zyste nie zu deren Heilung.
      Der Zystenbalg muss entfernt werden.

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      • RE: Frage vom 17.11.


        Hallo,
        vielen Dank für die Informationen. Frage mich jetzt, ob es nicht auch pflanzliche Medikamente gibts, die den gleichen Zweck erfüllen, wie die chemischen.

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        • natürliches Magnesium


          Guten Morgen Kerni,
          auch ich habe sehr viel mit Krämpfen zu tun, die sich hauptsächlich auf de Außenseite der Schienbeine bemerkbar machen. Seit 7 jahren nehme ich Magnesium in Tablettenform ein und es hat nicht geholfen.

          Seit ich im letzten Herbst das Buch "Fit fürs Leben" von Harvey und Marilyn Diamond ( gibt`s bei ebay für 2 bis 3 Euro) gelesen hatte, habe ich meine Ernährungsweise insofern umgestellt, dass ich mich morgens von Obst und bei den anderen Mahlzeiten überwiegend von Salat und Gemüse ernähre.

          Weil ich auch etwas vom tierischen Eiweiß weg möchte, esse ich am Nachmittag 100 g ungeschälten Sesam, den ich aus einem Schüsselchen mit dem Esslöffel in kleinen Portionen esse.

          Damit decke ich meinen täglichen Magnesiumbedarf und den Zinkbedarf zu über 100 v.H. und den Calcium- und Eisenbedarf zu etwa 75 v.H. Desweiteren enthält der Sesam 20 v.H. Eiweiß und 50 v.H. Fette, die allerdings ihre Enzyme im Gegensatz zu industriell bearbeiteten Fetten noch beinhalten und deshalb den Fettstoffwechsel anregen.

          Die genauen Inhaltstoffe erfährst Du, wenn Du hier:

          http://www.uni-hohenheim.de/~wwwin14...bensmittel.htm

          unter Lebensmittelgruppe H Sesam frisch eingibst.

          Zusätzlich gehe ich 2 bis 3 mal wöchentlich ins Schwimmbad und mache Bewegungsübungen.

          Die Übungen gegen die Krämpfe kannst Du allerdings auch auf dem Bett liegend machen. Alle Übungen wiederhole ich 40 mal.
          1. Beide Fußspitzen nach oben anziehen und wieder nach unten strecken
          2. Fußspitzen gegenseitig links anziehen und rechts nach unten
          3. Beide Füße abwechselnd nach links und nach rechts biegen
          4. Beide Füße nach links kreisen
          5. Beide Füße nach rechts kreisen
          6. Beide Füße nach innen gegeneinander kreisen
          7. Beide Füße nach außen gegeneinander kreisen
          8. Beide Füße nach außen biegen und im Wechsel nach innen biegen.
          9. linkes Bein gestreckt nach oben zur Dehnung der Oberschenkelrückseite
          10. rechtes Bein nach oben zur Dehnung der Oberschenkelrückseite

          Mit dieser natürlichen Ernährung und diesen Übungen sind meine Krämpfe erstmals seit vielen Jahren auf ein erträgliches Maß reduziert worden.

          Wünsche Dir eine angenehme Linderung Deiner Schmerzen.

          Liebe Grüße

          Juppes

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          • RE: natürliches Magnesium


            Hallo juppes,
            das hört sich ja sehr interessant an, was du da geschrieben hast. Werde mir mal Sesam -bekomme ich sicherlich im Reformhaus- besorgen und es einfach mal ausprobieren.
            Zum Sport gehe ich auch dreimal die Woche, würde gerne noch öfters Sport treiben, das geht aber leider nicht aus zeitlichen Gründen. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, je mehr Sport ich treibe, desto besser geht es mir.
            Gesunde Ernährung finde ich auch sehr wichtig, so backen wir auch oft unser Brot selber.
            Also nochmals vielen Dank für deine Tipps und liebe Grüße
            kerni

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            • RE: Frage vom 17.11.


              "ob es nicht auch pflanzliche Medikamente gibts, die den gleichen Zweck erfüllen, wie die chemischen
              aus Für und Wider die Natur:"

              zu dieser frage vergleiche beispielsweise scopolamin (pflanzlich) mit butylscopulamin (halbsysnthetisch)

              Anmerkungen aus "Für und wider die Natur":
              ....Die Motivation und Fähigkeit, Wissen über die Gesetzmäßigkeiten unserer Lebenswelt zu erwerben, wurden uns von der biologischen Evolution mitgegeben und sind somit natürlich.
              Auch höher entwickelte Tiere sind neugierig, sind in der Lage, Wissen über die Gegebenheiten ihrer Umwelt zu erwerben und dieses Wissen zur Optimierung ihrer Lebensführung einzusetzen. In Grenzen sind sie sogar fähig, dieses Wissen zu nutzen, um manipulierend in den Ablauf lebensweltlicher Prozesse einzugreifen und diese zu ihren Gunsten zu verändern.
              Somit entfernen wir uns nicht von der Natur, wenn wir fragen, erkennen und manipulieren, sondern nutzen lediglich kognitive Fähigkeiten, die sich im Laufe der biologischen Evolution unserer Gehirne, natürlichen Prozessen folgend, herausgebildet haben. Auch Aggressivität und Streben nach Besitz und Macht sind Verhaltensdispositionen, die - den Gesetzen der Evolution unterworfen - sich auf natürliche Weise herausgebildet haben.
              Doch wer wollte diese Verhaltensdispositionen schon als gut bewerten, nur weil sie natürlich sind?

              Das Argument, gut sei, was natürlich ist, greift folglich zu kurz.
              Biber bauen Dämme, um Lebensbedingungen zu ihren Gunsten zu manipulieren, und verändern damit Biotope oftmals tief greifend und auf Kosten anderer Lebewesen.
              Doch wer wollte das Tun der Biber alleine deshalb als böse bewerten, weil sie ihre Intelligenz und ihre technischen Fertigkeiten einsetzen, um Vorgefundenes zu ihrem Vorteil zu verändern, oder gar den Bibern vorhalten, sie verhielten sich durch diese Eingriffe in die Natur wider die Natur.
              Wir werden demnach bei der Zuschreibung von Gut und Böse das Vorgefundene, das so genannte Natürliche, nicht ausnehmen dürfen.
              Andernfalls müssten wir alles, was die Natur ohne unser rezentes Zutun hervorgebracht hat, als gut bewerten, wir müssten es fördern und bewahren.
              Dies schließt dann aber alle Mitspieler ein, Krankheitserreger ebenso wie Naturkatastrophen, und auch auf unsere, dem eigenen Übererleben dienliche Rücksichtslosigkeit müssten wir dann stolz sein dürfen.
              Die ohnehin fragwürdige Unterteilung der Phänomene in natürliche und unnatürliche taugt somit kaum als Grundlage für wertende Setzungen.
              Sie taugt folglich auch nicht für die Definition von Handlungsgrenzen, etwa in dem Sinne, dass alle Eingriffe in unsere Lebenswelt verboten sein sollten, die auf die Veränderung von Bedingungen abzielen, die ohne unsere Beteiligung und somit auf »natürliche« Weise zustande gekommen sind.
              Nicht nur, dass es uns unüberwindliche Schwierigkeiten bereiten würde herauszufinden, was von dem heute Vorgefundenen auch ohne unser bisheriges Zutun wäre, es würde uns auch als befremdlich anmuten, dem so genannten Natürlichen seinen Lauf zu lassen, dem Kinder reißenden Löwen und dem Poliovirus genauso wie der Gewalt und dem Eigennutz.

              Woher also, wenn schon nicht von der Unterscheidung der Welt in Natürliches, Vorgefundenes einerseits
              und Unnatürliches, von Menschen gemachtes andererseits, sollen wir die Kriterien beziehen, nach denen wir Eingriffe in unsere Lebensbedingungen werten und begrenzen?

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              • RE: Frage vom 17.11.


                Hallo,
                da hast du mir ja ordentlich Text zum Lesen geschrieben.
                Eigentlich wollte ich nur wissen, ob es statt der Pille auch vergleichsweise andere pflanzliche Medikamente gibt. Ich kenne nur Mönchspfeffer, weiß aber nicht wie das bei Zyklusstörungen wirkt,, weil ich es selber noch nicht eingenommen habe.

                Interessant fand ich es aber schon, was du geschrieben hast. Ich denke allerdings, dass der technische Fortschritt nur im Einklang mit der Natur erfolgen kann. Letzten Endes gibt die Natur uns viel, man muss nur ihre Sprache verstehen und richtig deuten und aufpassen, dass man das natürliche Gleichgewicht nicht durcheinander bringt.
                Das ist leicht gesagt, aber schwierig in der Tat umzusetzen, dieses gerade in einer Welt, die ständig nach Vorne strebt, oft auf Profit aus ist und häufig den Blick für das Wesentliche verliert.
                Viele Grüße










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