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Angst vor Hirntumor

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  • Angst vor Hirntumor

    Hallo zusammen,

    zu meiner Person. Männlich 21 Jahre alt. Büroangestellter seit 8 Monaten. Nichtraucher. Seit 3 Jahre immer wieder Angst vor Krebs. Ich habe mir schon Leukämie, Morbus Hodgkin, Darmkrebs, Lungenkrebs Mundhölenkrebs eingebildet.

    Zu meiner derzeiten Situation:
    Ich habe seit ca. 6-7 Monaten vereinzelnt einen Druck auf dem rechten Auge. Der bei Kopfbewegung leicht zunahm. Das merkte ich immer wenn ich zu meinem Kollegen rechts im Büro rüberschaute. Ich gucke wirklich ca 8 stunden am tag voll fixiert auf den Bildschirm und zuhause auch noch 2-5 std zum zocken. Der Druck ist manchmal weg manchmal mehr manchmal weniger präsent. Dann dachte ich plötzlich das könnte von Lymphdrüsenkrebs ein Tumor hinter dem Auge sein. Mein Hausarzt meinte aber das ich kein Lymphdrüsenkrebs habe. Dann dachte ich mir okey dann muss es was anderes hinter dem Auge sein. Also war mir klar es muss ein Hirntumor sein. Fast beginnend damit begann auch meine Kopfschmerzsymptomatik. Seit knapp 3 Wochen habe ich nun mal mehr mal weniger Kopfschmerzen. Häufig an der Stirn, den Schläfen am Hinterkopf unter oben auf der Schädeldecke. Mal weiter vorne mal weiter hinten. Ich habe auch letztes Jahr bemerkt das ich weniger sehe. Meine Augen sind häufig sehr rot. (Viele kleine Adern). Manchmal jucken oder brennen oder tränen sie. Der Schmerz im Kopf variiert. Meist ist es eher dumpf wie ein Druck, häufig zieht es dann mal. Manchmal zieht es mir sogar bis hinters Auge und den Wangen. Seit ein paar Wochen habe ich gelegentlich den Augendruck auch links am Auge. Auf einer Skala von 1-10 sind die Schmerzen meist bei 3,4 manchmal aber auch bei 6-7 maximal. Muss keine Schmerztabletten nehmen. Habe sonst eigentlich keine anderen Symptome. Gelegentlich ist mir mal schlecht maximal 1x die Woche dann nur für ein paar Minuten. Kein erbrechen. Keine Anfälle nur manchmal leichter Schwindel und Lidzucken. Schwindel kenne ich aber schon seit 1,2 jahren immer wieder auftretend, verstärkt in psychisch belastenden Situationen.

    Ich möchte nächste Woche auch zum Arzt und ihm das ganze mal schildern. Ich habe panische Angst...

    mfg


    Daniel





  • Re: Angst vor Hirntumor

    Hallo daniel
    Du solltest dein Leben genießen und nicht ständig an Krankheiten denken.
    Denn auch negative Gedanken, äußeren sich in körperlichen Symptomen.
    Ich kann dir nur raten Mal zum Augenarzt zu gehen und das Augenproblem abklären.
    Kein Wunder, wenn du den ganzen Tag vor dem Computer sitzt.

    Übrigens, ich habe einen Hirntumor, gutartig Gott sei Dank.
    Ich muss nur jedes Jahr zum MRT.

    Ansonsten mache ich mir darüber keine Gedanken.

    Denke positiv und steigere dich nicht in die Angst.

    Alles gute
    Gruß nastassja

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    • Re: Angst vor Hirntumor

      "Ich gucke wirklich ca 8 stunden am tag voll fixiert auf den Bildschirm und zuhause auch noch 2-5 std zum zocken."

      Die menschlichen Augen haben sich nicht dazu entwickelt, dass man stundenlang auf eine Stelle starrt.

      Die Bulbi (Augäpfel) werden von sechs verschiedenen Muskeln gesteuert, die hinter den Bulbi liegen.

      Jeder Muskel ist für eine dynamische Funktion konzipiert, also abwechselnde Bewegungen.
      Nicht für sogenannte isometrische Kontraktionen. Das machen nur manchmal Kraftsportler, um einen raschen Muskelaufbau zu erreichen. Physiologisch ist das aber nicht.

      Wenn Sie Ihren Augenmuskeln keine Entspannung gönnen, kommt es zu Funktionsstörungen an den motorischen Endplatten der Muskelfasern.
      Der Körper reagiert dann mit Schmerzen, die quasi eine Warnfunktion haben.

      Wenn Sie schön im Büro permanent auf das Display schauen, ist es geradezu Frevel an Ihrer Gesundheit, wenn das zu Hause weiter geht.

      Sie sollten genau das Gegenteil tun: Turnschuhe an und raus in den Wald.

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      • Re: Angst vor Hirntumor

        Seit 3 Jahre immer wieder Angst vor Krebs. Ich habe mir schon Leukämie, Morbus Hodgkin, Darmkrebs, Lungenkrebs Mundhölenkrebs eingebildet.
        Wenn das so ist, würde ich eine Psychotherapie in Angriff nehmen, um diese Ängste zu bearbeiten. Normal ist so etwas nicht.

        Im übrigen sehe ich es genauso wie Nastassja und Dr. Riecke: Das permanente Starren auf einen Monitor oder ein Display ist Gift. Wenn man im Rahmen des Berufs schon 8 Stunden lang mehr oder weniger auf den Monitor schaut, benötigt man in der Freizeit vor allem Abwechslung für die Augen. Wenn man am Feierabend auch noch stundenlang zockt, darf man sich über Augenprobleme und Kopfschmerzen nicht wundern.

        Turnschuhe an und raus in den Wald.
        Ganz genau! Falls das aufgrund der Wohnsituation schwierig ist, sollte man sich wenigstens täglich einen ausgedehnten Spaziergang gönnen. Schaff' Dir einen Hund an, dann MUSST Du raus!

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