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Innere Unruhe

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  • Innere Unruhe

    Ich bins mal wieder. Ich habe schon vor einiger Zeit in einem anderen Forum hier berichtet. Hatte einen ungeschützten ONS-Seitensprung mit einer Freundin, laut ihrer Aussage bekam sie eine Woche auf den Akt die Periode. Anfangs dachten wir vlt wäre was passiert von wegen Eisprung Woche oder so. Aber nein, sie meinte, sie hat sich geirrt und der ES war eine Woche zuvor. Wie dem auch sei, auch wenn ich mich freuen sollte, ich komme von den Zwangsgedanken nicht weg. Alles dreht sich um eine mögliche Schwangerschaft. Rational betrachtet, selbst wenn sie ES gehabt hätte, sagte eine befreundete Gynäkologin von mir, dass die Freundin zu 99 , 9% nicht schwanger sein könne. Weile ja auch Pille danach und so. Ich versteife mich auf den Restanteil um mir Horrorgedanken zu machen. Ich lasse die Option, dass sie sie sich einfach in der Woche geirrt hat gar nicht erst zu. Immerzu kreisen die Gedanken über alle Arten und Varianten wie sie schwanger geworden ist. Sie hat es mir schon mehrfach bestätigt, dass alles gut und nix passiert ist, wir auch gemeinsam in eine Klinik gegangen wären, WENN doch...aber nichts da...komm aus der Spirale nicht mehr raus. Ich war gestern auch schon bei einem Erstgespräch bei einem Therapeuten, nächsten Montag gehts los. Seither kann ich alles ein wenig mehr rationalisieren, aber dennoch kommt immer wieder diese Angst zurück. Kommt das zyklisch und wird besser oder wie verläuft so eine Angststörung in Normfall?


  • Re: Innere Unruhe

    Hi,
    bei einer Angststörung gibt es keinen Normalfall.
    Manche haben sie Phasenweise, bei anderen ist sie fast immer präsent, die nächsten haben das einmalig bis ein bestimmtest Thema abgeschlossen ist usw.
    Dann gibt es auch noch Unterschiede wie die Verbindung mit ZG, oder Krankheitsängsten, was wieder darüber bestimmt wie präsent so etwas ist.

    Deine Freundin hat ja auch ihre Periode bekommen und sicher, wenn sie schwanger wäre dann wüsste sie es schon längst und damit auch du.

    Das weißt du ja auch, ist halt die rationale Seite, die Angststörung greift bei den Gefühlen an und deshalb wird es dann so ambivalent.
    Halte dir immer wieder die rationale Seite vor Augen und auch dass es bei einem Angstproblem ganz normal ist so zu empfinden, versuche dadurch dem Thema möglichst wenig Raum zu geben.
    Vor allem nicht googlen.
    Je weniger Aufmerksamkeit du diesen Gedanken schenkst, desto kürzer wirst du sie aushalten müssen, also, versuche ihnen nicht nachzugehen oder zu forschen ob was dran sein könnte.

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    • Re: Innere Unruhe

      "Vor allem nicht googlen." - das hab ich mir schon fest abgewöhnt!
      Und stimmt, sie wäre heute schön mehrere Tage drüber...da würde ich es bestimmt schon wissen. Das habe ich gar nicht bedacht. Das erleichtert mich gerade sehr. Damit kann man gleich nochmal besser rationalisieren.
      Und ich erde mich immer mit autogenem Training und rationalisiere dabei mit Entspannungsmusik. Das hilft kurzfristig ganz gut. Ich glaube, dass das Thema einfach was bei mir ausgelöst hat, was seeeehr tief verschüttet war. Ich freue mich schon richtig auf die Therapie ab nächstem Montag !!

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      • Re: Innere Unruhe

        Noch dazu, sie hat mir am 2. Tage ihrer Periode ein Foto geschickt, nachdem sie sich die 3 - Monatsspritze gegeben hat. Das hilft gleich nochmal, das auch wirklich zu rationalisieren und den Gedanken zuzulassen, dass ich kein Fremdpapa werde, sondern das alles in Ordnung ist und ich mit 2 blauen Augen davon gekommen bin...

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        • Re: Innere Unruhe

          Genau, alles Kopfsache.

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