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Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

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  • Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

    Hallo Ihr Lieben,
    im Moment reisst es bei mir einfach nicht ab. Ständig kommt etwas hinzu an Symptomem...

    Es begann mit Verdauungdproblemen (Klärung ob Reizdarm oder ob es was entzündliches ist, steht noch aus). Dann folgten starke Nacken- und Schulterverspannungen und dem dann Herzrasen, das dank Betablocker, Nährungsergänzungsmitteln und Bewegung besser geworden ist.

    Nun hab ich grad wieder extrem Stress. Die Kinder sind krank, wenig Hilfe durch meinen Mann (arbeitet viel), ich arbeite selbst 3 Vormittage die Woche.
    Zu dem "normalen" Stress kommt eine Nadelstichverletzung mit am Patienten benutzter Nadel auf der Arbeit und Schlafprobleme, dank der Sorge mich mit Infektionskrankheiten infiziert zu haben (erster Bluttest ist schon gemacht und erst einmal komplett negativ) und wieder extremen Nacken- Schulterverspannungen...

    Nun ist es so, dass ich in Zeiten extremer Belastung nachts hin und wieder aufwache und das Gefühl habe, dass meine Arme dann extrem Zittern bzw ich von diesem Zittern aufwache. Bin ich dann ganz wach ist alles wie weggeblasen.

    Ich hatte das schon einmal (nur da wars ein Ganzkörperzittern, fühlte sich beim wach sein noch an wie ein Vibrieren), bin dann zum Hausarzt, der schickte mich weiter zum Neurologen. EEG und Reflextestung ergaben nichts ausser benignen Muskelzittern und den Rat Stress zu reduzieren, weil Stress so etwas auslösen könne...

    Gibt es hier noch mehr Betroffene, die unter diesem Zittern im Schlaf leiden und davon aufwachen? Habt ihr das immer wieder abklären lassen? Sind das wirklich Stress- bzw Angstsymptome?

    Liebe Grüsse, anilix


  • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

    Ja, so was ähnliches kenne ich und denke es kommt von Belastungen, die sich dann in den Träumen widerspiegeln, dadurch das Zittern ausgelöst wird.
    Kurz gesagt: Schlecht geträumt.

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    • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

      Guten Morgen,
      es tut mir leid, ich habe ganz vergessen zu antworten.

      Erst einmal vielen Dank für Deine Antwort.

      Mir ist aufgefallen, dass ich diese Symptomatik vor allem immer dann habe, wenn ich ein paar schlechte Nächte mit wenig Schlaf kombiniert mit Stress auf der Arbeit bzw zu Hause habe.
      Dann scheine ich nachts sehr "angestrengt/angespannt" zu schlafen. Mein Kiefer tut mir dann weh und ich habe dadurch richtig bis zum Ohr ausstrahlende Schmerzen, weil ich presse und knirsche. Meine Hände sind dann zu festen Fäusten geballt (Fingernägel schneiden tief ein) und insgesamt fühle ich mich nach dem zitternden Aufwachen so als hätte ich etwas sehr anstrengendes gemacht. Aber wie gesagt, das kommt nur nach schlechten Nächten gepaart mit Stress und trotz autogenem Training vor dem Schlafengehen vor... im Moment habe ich aber einfach soviel um die Ohren, dass ich mich quasi im Dauerstress befinde. 3 Kinder, jedes einzelne mit Terminen, arbeiten, Haushalt, Weihnachten, pflegebefürftiger Opa (der sich mit allen Regeln der Kunst gegen alles was gut gemeint ist wehrt) und noch einige Baustellen mehr... ich hoffe, dass sich im neuen Jahr die ein oder andere Baustelle reduzieren lässt und ich dann etwas zur Ruhe kommen kann (obwohl, wohl eher nicht, ich muss meine Arbeitsstunden erhöhen oder auf Jobsuche gehen, wenn ich nicht von 12 auf 20 Stunden erhöhe...).

      liebe Grüsse und ein frohes Weihnachtsfest,
      anilix

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      • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

        Du solltest dir eine Zahnschiene machen lassen und es mal mit schlaf-anstoßendem Mittel versuchen, Baldrian.
        Manchmal hilfts und wie du sagst, Stress reduzieren, Zeitmanagement, vielleicht kannst du auch einiges delegieren.

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        • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

          https://www.dr-boehm.at/ratgeber/anz...gnesiummangel/

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          • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

            tired!!! Ich habs geschafft!!!!! DANKE!!!!

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            • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

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              • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

                Liebe Anilix, mach dir klar, dass du bei deinem Lebenswandel gar nicht gesund funktionieren kannst.

                Du schreibst ja selbst: Zähne knirschen, Fäuste ballen, Panzern ( die Muskulatur zieht sich zusammen) , das ist natürlich! - bei wem, der mitten im Kampf ist und darf dich nicht wundern.

                Wir machen das, wenn wir angreifen, oder uns angegriffen fühlen, dass wir die Muskulatur anspannen, die Fäuste ballen, mit den Zähnen knirschen, viel Adrenalin ausschütten und besonders nervös sind. Das ist ein ganz normaler Vorgang, wenn ,man im Kriegszustand ist innerlich.

                Ich hatte das, als ich gemobbt wurde und alle Tage wurde es schlimmer und schlimmer- ( hatte auch Blasenprobleme, Nackenschmerzen total, zittern, Magendrücken und Schlaflosigkeit etc. ) bis ich zuletzt meinem Leben ein Ende setzen wollte- so schlimm war das für mich damals.

                Irgendwie ist das aber ein bissi unklug. Besser wär gewesen, ich hätte entweder dort aufgehört zu arbeiten, oder aufgehört mich derart hineinzusteigern in diese Missstände.

                Mach, dass du von deinem "Stress-Denken" mal ablässt als erstes.

                Überleg mal- stirbt wer, wenn du nicht schnelle bist, nicht hetzt, nicht schusselst, nicht übernervös bist? keiner- alle überleben es....vor allem du selbst.

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                • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

                  ach, wie lieb ich dich...

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                  • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

                    ? Sind das wirklich Stress- bzw Angstsymptome?

                    Liebe Grüsse, anilix
                    Das ist so, wenn man gejagt und gehetzt wird. Aber das wirst du nicht von der Arbeit, das tust du dir selbst. DU sagst dir, dass du das alles extrem belastend findest und schrecklich stressig. Muss nicht sein- du kannst schlafen gehen und zu dir sagen, boah, bin ich stolz auf mich, was ich alles getan habe, wie viel ich geleistet habe, ordne deine Gedanken mal- sortiere die unrichtigen aus und behalte die richtigen.
                    """"""""Ich habe meine Familie, der geht es gut, mir geht es gut, Opa ist versorgt, ich bin versorgt, wir sind versorgt- wir können zufrieden sein, weil wir alles haben, was wir brauchen, wir lieben uns, wir haben uns gern und es ist richtig, wie es ist....""""" beruhige dich mit anderen Worten, als denen, die du dir vorsagst.

                    Sag nicht: Hilfe, das wird mir zuviel, sag, ich schaffe das, wir schaffen das, es wird schön. Alles wird gut..

                    Nimm halt nicht alles so wichtig- es ist doch schnurzegal, wenn die Kinder Fertiggerichte essen und unterm Tisch nicht gesaugt ist, oder die Hauskrankenpflege den Opa betreut und du mal weg bist für eine Stunde Badewanne sitzen zwischendurch. Das müssen die Leute überleben, werden sie es auch, wenn sie nicht ständig von dir geholfen kriegen, dann werden sie davon lernen. HETZE nicht, bleib in einem normalen Tempo, sonst schüttest du Stresshormone aus und die fressen deine Ruhe auf. Du musst aber Ruhe und Frieden in dir spüren, sonst kommt alles durcheinander und du wirst dann krank.

                    Ich umarme dich und schicke dir viel Leichtigkeit, Beruhigung und Fröhlichkeit.

                    Mach dir klar, das ist nicht irgendein Leben, das du hast, es ist DEINES. Bewahre es und hüte es. Stress raus und Friedlichkeit herein...

                    Mach nur, was unbedingt nötig ist, die anderen werden es überstehen.

                    Lieben Gruß

                    Elektraa

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                    • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

                      Guten Morgen Ihr Beiden,
                      danke für Eure Antworten. Es tut gut hier auf Verständnis zu treffen und vor allem Ratschläge zu bekommen.

                      Hier zu Hause ist es so, dass ich quasi fast alles, ausser den Garten und den Grosseinkauf, alleine manage. Die 3 Kinder mit ihren Terminen, den Haushalt, die Haustiere und dazu noch meinen Job, den ich über alles liebe und definitiv nicht hergeben möchte. Ich bin gern auf der Arbeit, das ist für mich ein rauskommen, das ich nicht missen möchte.

                      Tired, ich kann so etwas wie Schlafmittel, egal ob pflanzlich oder chemisch, nicht nehmen. Ich bin dafür zu oft allein mit den Kinder für den ersten Teil der Nacht und hätte Angst sie nicht zu hören, wenn etwas wäre... ein besseres Zeitmanagement wäre sicher nicht die schlechteste Idee, ich versuche mal "nicht ganz so wichtige" Dinge zu delegieren.

                      Elektraa, danke für den Link und Deine Worte. Magnesium und Kalium nehme ich schon, ich leide oft (eigtl ganzjährig) unter Verspannungen, Kopfschmerzen, benignem Muskelzittern und es wird/wurde unter Magnesium besser.
                      Für die Pflege vom Opa: ich hab einfach schrecklich angst, wertvolle Zeit/Momente zu verpassen. Das letzte und auch dieses Jahr waren hart, ich habe viele wichtige Menschen an Krebs oder Krankheit verloren (darunter bester Freund --> Glioblastom, beste Freundin --> Lungenembolie in der Reha nach GBS-Syndrom, Oma --> nach Op-Komplikation beim Setzen eines Ports (verblutet durch Aortenriss während der OP)) und mit den Menschen fehlte etwas ganz wichtiges: gemeinsam verbrachte Zeit, die aus Zeitmangel immer wieder verschoben wurde bis es plltzlich zu spät war...
                      Insgesamt verstehe ich Deine Worte aber und weiss, was du meinst. Es umzusetzen und umzudenken ist nur so schwer...

                      Ich starte nach, mit krankem Kind durchgemachter Nacht, dann jetzt richtig in den Tag.

                      liebe Grüsse, anilix

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                      • Re: Aufgewacht von einer Art innerem Zittern

                        "Ich starte nach, mit krankem Kind durchgemachter Nacht, dann jetzt richtig in den Tag."

                        Nach Ihren Beiträgen entsteht der Eindruck, dass Sie angesichts der vielen belastenden Erlebnissen eigentlich alles hervorragend machen.
                        Man Ihnen eher Hochachtung zollen - als einen Rat geben.

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