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Sehr geehrter Herr Dr!

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  • Sehr geehrter Herr Dr!

    Hallo.....ich bin 35 Jahre alt, habe schon seit meiner Kindheit Angst vor Krebs. Ich besuche wegen jedem Wehwechen das etwas länger dauert einen Arzt, damit ich wieder beruhigt sein kann. Wenn z. Ein Schädel Mrt ok ist, dann hab ich wegen einem Hirntumor wieder mal 1 Jahr Ruhe, bevoe erneute Ängste dsbzgl aufkommen. Aber in dieser Zeit sind ja leider andere Organe auch noch, die betroffen sein könnten.
    Insgesamt ist meine Angst schon etwas besser geworden, dennoch wünschte ich sie mir weg. Wenn ich nun schon auf den 40 er denke wird mir schlecht, denn ab 40 steigt ja das Krebsrisiko an. Bisher dachte ich immer, ich bin jung, aber das hört allmählich auch auf.......nun werde ich älter.
    Vor allem die Angst, meine 3 Jungs mit 9 ,7 und bald 3 Jahren womöglich zurücklassen zu müssen, macht mich wahnsinnig. Genau deshalb achte ich extrem auf bestehende Wehwechen usw....
    Gibt es für mich eine Lösung oder muss ich damit leben?
    Manchmal kommt mir vor, die Angst kann mir niemand nehmen da sie sooo tief und lang schon in mir ist.

    Depressiv bin ich nicht, ich liebe das Leben. Tabletten nehme ich auch keine.

    Woher ich diese Angst habe
    .......mein Kleiner Bruder damals, als ich 5 oder 6 Jahre war , war ständig beim Arzt. Es bestand gsd nur der Verdacht einer Leukämie. Meine Mutter hatte natürlich riesen Sorgen, war seeeehr ängstlich. Das hat man gut mitbekommen und ich wurde sozusagen natürlich ihrerseits ungewollt aber für mein Leben geimpft!

    Ausserdem kommt mir auch vor, man hört nur noch Krebs ........
    Viele leiden daran.
    Was raten Sie mir denn?
    Glg und lieben lieben Dank
    OHRWURM


  • Re: Sehr geehrter Herr Dr!

    Ja es gibt eine Lösung für dich, mach eine Verhaltens/Psychotherapie und wenn es ganz schlimm ist solltest du zusätzlich über einen Besuch beim Psychiater nachdenken, falls du Medikamente nicht vollkommen ablehnst, um dich beraten zu lassen.

    Selber kannst du Dinge in deinem Leben verändern, dir Beschäftigungen suchen die dich erfüllen, erlerne Meditationen, unternimm viel, belege VHS Kurse.
    Vor allem, mach regelmäßig Sport, der durchaus in seiner Wirkung gegen Ängste mit Medikamenten konkurrieren kann und eine Therapie wunderbar ergänzt, in der du dann auch deine Altlasten und die Ursachen aufarbeiten kannst.

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    • Re: Sehr geehrter Herr Dr!

      Ok, danke für den Tipp!
      Beim Psychiater war ich ein einziges Mal vor Jahren.
      Er meinte, er kann mir nicht helfen
      Ich solle zu einer Angstpsychologin gehen, die könne mir helfen.
      Hierfür bräuchte man aber gewöhnlicjäh viele Sitzungen, zu je 70 Euro pro Einheit.
      Damit hat es sich für mich erledigt gehabt, da ich in Karenz war und das Geld nicht hatte.
      Sport müsste ich machen, ich weiss
      Glg, danke

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      • Re: Sehr geehrter Herr Dr!

        Das ist auch eine falsche Auskunft gewesen, es sei denn du gehst als Selbstzahler hin,oder zu alternativen Therapeuten die das aber nicht offiziell gelernt haben.

        Therapien beim psychologischen oder ärztlichen Psychotherapeuten übernimmt die Kasse, der Therapeut wird mit dir zusammen den Antrag ausfüllen.
        Psychiater können selbstverständlich helfen, nur vorwiegend mit Medikamenten wo halt auch probiert werden muss welches hilft.

        Falls du dich entscheidest nochmal zum Psychiater zu gehen, suche dir einen anderen als letztes mal und zum Psychotherapeuten kannst du ggf auch so gehen.
        Die Berufsbezeichnung: ärztlicher/psychologischer Psychotherapeut ist da ganz wichtig und auch dass du dich vergewisserst dass Kassenpatienten genommen werden.

        Du kannst dir aber auch über die KK eine Liste der zugelassenen Therapeuten schicken lassen und einfach abtelefonieren, wenn zu viele absagen nochmal die Kasse kontaktieren, ihnen sagen warum dich wer nicht nehmen kann (ca 5 Absagen brauchst du) und fragen ob sie auch die Kosten auf Privatbasis übernehmen würden, da es drängt.
        Den HA mit im Boot zu haben wäre sicher auch von Vorteil, der kann dich ggf bei der Dringlichkeit unterstützen.

        Eine psychosomatische Klinik wäre vielleicht auch eine Möglichkeit, einfach um mal zur Ruhe zu kommen und schon mal einen Anfang zu haben, also vor allem wenn du nicht mehr klar kommst.
        Du kannst auch eine Mutter-Kind-Kur beantragen, wenn sich jemand kümmern kann dann auch ohne Kinder, um deiner Seele etwas gutes zu tun und dir neue Eindrücke und Perspektiven zu verschaffen.

        Wichtig ist dass du damit beginnst etwas zu tun, denn je länger so eine Störung besteht desto schwerer fällt es sie wieder los zu werden, aber wirklich zu spät ist es nie.

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