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Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

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  • Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

    Hallo liebe Gemeinde, mir geht es darum ob ich Valdoxan 25mg einfach so absetzen kann oder ob ich einiges beachten, ich bin auch der Meinung das es nicht mehr so viel bringt wie zur Anfangszeit als ich es bekommen habe und die Nebenwirkungen die es fördert erschrecken jetzt doch zunehmend da 3 davon seit der Einnahme doch schlimmer geworden sind.
    ausserdem schreckt mich ein jüngster Todesfall im Familien Kreis ein es weiter zu nehmen, da es ja über die Leber geht.
    hoffe jemand kann weiter helfen.


  • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

    Einer gesunden Leber schadet das normalerweise nicht und damit es auch so bleibt werden ja regelmäßige Blutuntersuchungen gemacht, um sofort gegensteuern zu können.

    Wenn es nicht wirkt dann solltest du mit deinem Arzt drüber reden, eventuell das Medikament wechseln, oder ihn zumindest informieren dass du es absetzt.
    Die Dosierung hätte rein theoretisch ja auch noch Luft nach oben, im Bezug auf mangelnde Wirkung und wenn es anfangs eine positive Wirkung hatte dann ist es möglich das es diese auch wieder hat wenn es höher dosiert wird.

    Wirkung und NW sind auch davon abhängig wie lange du das Mittel schon nimmst, auch die Art des Absetzens richtet sich danach.
    Bei der Dosierung dürfte das Ausschleichen in ein zwei Schritten erledigt sein, was du aber auch mit deinem Arzt besprechen solltest, auch weil das nicht unbedingt bei jedem gleich ist und es von daher nicht schlecht ist den Arzt im Hintergrund zu wissen.
    Wie lange nimmst du es denn schon?

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    • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

      Ich nehme es seit August 2017, damals verschriebenen wegen starker Alpträume und Schlafstörungen.
      allerdings hab ich seit Oktober schon mitbekommen das einige Nebenwirkungen bestehen, wie Schwindel und ab und an augenflimmern, jetzt ist das augenflimmern fast täglich da, auch ohrengeräusche und an und an mal erhöhte Leberwerte. Werte laut Arzt noch im Rahmen, aber reicht um mich skeptisch zu machen.

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      • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

        Dann solltest du das klar beim Arzt sagen, vor allem auch das mit den NW.
        So könnt ihr gemeinsam überlegen ob ein Wechsel sinnvoll ist, oder vielleicht auch der Versuch ganz ohne klar zu kommen.
        Machst du denn ansonsten noch etwas an Therapien oder Selbsthilfe gegen die Ängste, regelmäßig und beständig?
        Bist du bei einem Psychiater in Behandlung?

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        • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

          Behandlung beim Psychiater seit August 2017. auch aller 2 Monate bei ihm.
          Psychotherapie noch keine gefunden welche mich behandeln wollen/können (suche seit September 2017, bisher nur Absagen oder abgewimmelt) ansonsten viel ablenken. Im Sommer mit angeln, hilft mir ganz gut.

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          • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

            Schreib dir mal eine Hand voll Absagen auf und kontaktiere die KK, die müssten dir dann ein ähnliches Abrechnungssystem gewähren, wie es die Privatpatienten haben und dann hast du größere Chancen.
            Lass dich auch auf Wartelisten setzen und einen Termin mit dem Psychiater machen um über deine Situation zu sprechen.

            Du solltest auch mal versuchen im Rückblick herauszufinden ob und sich was verbessert oder verschlechtert hat, dann kannst du besser beurteilen ob das Medikament eine positive Wirkung hat oder nicht.
            Du könntest auch ein Angst-Stimmungstagebuch führen, was dir in Zukunft dabei helfen wird Veränderungen besser einschätzen zu können.

            Die Frage wäre nämlich, hat das Medikament vielleicht doch eine positive Wirkung und es würde aufgrund der derzeitigen Ängste bei Absetzen schlimmer werden, könnte vielleicht eine Erhöhung oder ein Wechsel die Befürchtungen die du gerade hast abmildern, oder nicht?
            Sind die NW wirklich vom Medikament, oder dem Todesfall geschuldet?
            Das kannst du eigentlich nur zusammen mit deinem Psychiater klären.

            Bis dahin kannst du dir natürlich überlegen ob du meinst stabil genug zu sein um es ohne Medikament zu schaffen und das Ergebnis dem Arzt mitteilen.

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            • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

              Beim Psychiater habe ich ja regelmäßig Gesprächs Termine, er hat mir auch schon einige Psychotherapeuten geraten, welche aber alle schon ausgelastet sind.

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              • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

                Wie gesagt, mit der KK in Verbindung setzen und denen sagen wie viele Therapeuten schon abgesagt haben, auch dass es dringend ist und dann müssten die ein anderes Abrechnungssystem bewilligen.

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                • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

                  Werde mich dann mal im Urlaub ran setzen.
                  Meine Psychiater meinte letztens auch, nicht immer nach den ärztlichen Psychotherapeuten gucken, sondern auch nach den privaten Ausschau halten

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                  • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

                    Ach so, du schaust nur nach den ärztlichen.
                    Hast du einen bestimmten Grund dafür?

                    Also einen Arzt hast du ja schon und so ein Psychotherapeut der kein Dr. ist muss dennoch etliche Jahre studieren (ca. 5), praktische Erfahrungen sammeln und etliche Fallbeispiele zusammentragen.
                    Was bedeutet dass er nicht selten acht Jahre braucht bis er sich psychologischer Psychotherapeut nennen darf und eine Kassenzulassung bekommt.
                    Also von der Qualifikation her wirst du da nicht schlechter bedient sein.

                    Die ärztlichen Therapeuten sind noch mehr überlaufen, die machen das ja meist nicht Vollzeit und oft sind die Plätze schon durch die eigenen Patienten dauerhaft belegt.

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                    • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

                      Du meinst mit Privaten sicher die Niedergelassenen Psychotherapeuten, oder?
                      Weil die privaten machen ja nur Privatpatienten, bei denen hättest du eventuell eine Chance wenn die Kasse das andere Abrechnungssystem bewilligt, ansonsten musst du dort auf Privatbasis abrechnen.

                      Ich selber habe bei den ärztlichen Psychotherapeuten auch ein bisschen Vorbehalte, nicht bei jenen die auch Psychiater sind da die ja perse fundierter mit der Materie vertraut sind, als jeder andere Arzt.

                      Wichtig ist die Probestunden wahr zu nehmen, bevor du den Vertrag machst um einfach sicher zu sein dass es zwischen euch passt, egal ob nun ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut.
                      Also bei mehren Termine machen bzw. auf die Warteliste setzen lassen, damit du dann auch eine gewisse Wahlmöglichkeit hast und nicht darauf angewiesen bist bei dem einen zu bleiben nur weil du dich nur bei ihm auf die Liste hast setzen lassen.

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                      • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

                        Wenn du eine Major Depression hast, würde ich es ganz sicher bleiben lassen. Ich habe nämlich wahrscheinlich auch eine und wenn ich die Einschlafsstörungen hätte, die ich damals hatte, würde es mir echt beschissener gehen. Ich glaube Valdoxan lässt sich auch mit der Wasserlösemethode absetzen, dann könntest du mal weniger davon nehmen und gucken wie es dir geht und dann gegebenenfalls absetzen.

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                        • Re: Medikamente absetzen, aufgrund von Nebenwirkungen

                          Meine Problematik war und ist immer noch das reinsteigern in symptomatiken und daraus resultieren dann Paniken über Krankheiten.
                          das bekomm ich nicht weg bzw steht mir das im Weg um richtig „ich“ zu sein.
                          wie gesagt aufgrund jüngster Ereignisse fällt es mir mittlerweile schwer dem Präparat trotz Kontrolle zu vertrauen. Duloxetin sollte ich am Anfang mal testen aber da hat schon 1 Tablette gereicht gehabt um mich richtig rauszukegeln und es schlimmer zu Machen.
                          Ausschlaggebend war letztes Jahr eine Behauptung eines Arztes.
                          herrührend sind aber Ereignisse von 2013, da hat es angefangen diese übetspitzte Haltung gegenüber Symptomen zu entwickeln und daraus resultierend die Angst vor Krebs, Tumoren etc.

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