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Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

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  • Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

    Hallo an alle,

    ich war mir nicht sicher ob ich hier um Rat fragen sollte, jedoch sehe ich dieses als einzigen Ausweg.
    Mein Problem:
    Nach einem Interessenskonflickt über Religion verfolgten mich diese Gedanken meherer Monate lang. Jeden Tag, fast jede Minute musste ich zwanghaft daran denken und konnte kein einziges mal ruhig durchatmen. Vor einigen Tagen habe ich zufällig eine Dokumentation über Protitution gesehen und nur einige Sekunden mitbekommen, wie einige Frauen interviewed wurden. Seit diesem Zeitpunkt verfolgt mich der Gedanke, dass Prostitution etwas schlimmes ist. Und ich bemerke wie ich ständig daran denken muss und es verurteilen muss. Ich habe extreme Angst davor mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und möchte es einfach nur vergessen. Manchmal möchte ich mich auf den Boden schmeißen und so laut schreien wie es mir nur möglich ist.


  • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

    Versuche gegen zu denken, die Ursache heraus zu finden und diese zu bearbeiten, mache Sport und kümmere dich um einen Platz für eine Psychotherapie.

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    • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

      Bitte verstehen Sie das nicht falsch, aber ich möchte es einfach nur vergesen und nicht die Ursache erörtern. Ich möchte wieder ganz normal leben.

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      • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

        Das mit dem Vergasen klappt ja offen sichtlich nicht so gut.
        Versuch es mit Sport und konsequentem Gegenarbeiten wenn die Gedanken kommen, so dass sie sich erst gar nicht mehr festsetzen können.
        Ansonsten eine Therapie, die sicher dabei hilft das los zu werden.
        Vergessen kann man nichts einfach so, aber lernen sich keine Gedanken drum zu machen und keine Angst davor zu haben.
        Es scheinen ZG zu sein, deren Inhalt ist vollkommen unerheblich bei dieser Erkrankung, die suchen sich immer wieder neue Wege.

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        • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

          Das mit dem Vergasen
          "Vergessen" sollte es heißen.

          Das Problem bei solchen Gedanken ist, je länger man sich damit herum schlägt ohne wirklich etwas dagegen tun zu können, desto mehr verfestigen sie sich und umso länger braucht es wieder um sie los zu werden.
          Je früher man sich Hilfe sucht, besonders wenn das Leben dadurch sehr negativ beeinflusst wird, desto leichter fällt es Strategien zu entwickeln die dabei helfen die Gedanken wieder los zu werden und ab einem gewissen Punkt hat da halt die Psychotherapie die allerbesten Erfolgschancen.

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          • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

            "Ich habe extreme Angst davor mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen"


            Haben Sie nur Angst vor diesem Thema, oder gibt es noch andere Bereiche, die Ihnen Angst machen?

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            • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

              Das letzte Thema war ja die Religion und davor hatte ich auch eine sehr sehr große Angst.

              Jedoch ist es nennenswert, dass ich gestern Abend realisierte, wie unrealistisch und unwichtig dieses Thema ist. Das gab mir für einige Zeit ruhe. Auch wenn ich seit Heutefrüh wieder einige Rückfälle erleide gelingt es mir doch einigermaßen besser dagegen anzukämpfen, bzw. es für kurze Zeit zu vergessen. Jedoch habe ich Angst, dass ich immer wieder rückfällig werde und dies zum Verhängnis wird.

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              • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

                Die eine Angst wird als unsinnig realisiert und die nächste kommt durch die Hintertür hinein.
                Schreib dir auf welche Einsichten dir geholfen haben, baue dir Gedankenkonstrukte die die Ängste entschärfen ohne dich dabei zu sehr auf die Angstgedanken einzulassen und versuche so gegenzuarbeiten.

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                • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

                  Eine Zeit lang habe ich diese Last mit viel Mühe und konzentration in den Griff bekommen. Jedoch passiert es immer wieder, dass ich Lebensweisheiten bspw. die in Filmen und Serien genannt werden auf das beziehe, wovor ich eben eine so große Angst habe. Gibt es irgendetwas das ich machen kann um endlich so schnell wie möglich davon loszukommen ohne einen Psychiater zu konsultieren. Ich möchte wieder zu der Person werden, die ohne Grund glücklich war. Manchmal habe ich einfach nur den Drang mit einem Stein so lange auf meinen Kopf einzuschlagen bis diese Gedanken fort sind.

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                  • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

                    Eine Zeit lang habe ich diese Last mit viel Mühe und konzentration in den Griff bekommen. Jedoch passiert es immer wieder, dass ich Lebensweisheiten bspw. die in Filmen und Serien genannt werden auf das beziehe, wovor ich eben eine so große Angst habe. Gibt es irgendetwas das ich machen kann um endlich so schnell wie möglich davon loszukommen ohne einen Psychiater zu konsultieren. Ich möchte wieder zu der Person werden, die ohne Grund glücklich war. Manchmal habe ich einfach nur den Drang mit einem Stein so lange auf meinen Kopf einzuschlagen bis diese Gedanken fort sind.
                    Wie kommt es, dass Du so brutale Gedanken Dir selbst gegenüber hast?

                    Ich kann nur von mir selbst berichten. Wenn ich Zwänge habe, dann will ich mich wegdrücken bzw. keine Verantwortung für mein Leben übernehmen. Flucht vor der Realität. Selbsthass. Selbstablehnung. Betrachte das Leben als Chance. Du hast Angst vor Dir selbst. Vor Deinem Innenleben. Selbstliebe anstatt Selbsthass. Diese Grübelei bringt Dich weg. Ich verliere den Boden unter den Füßen. Das kann fatale Folgen haben.

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                    • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

                      [QUOTEGibt es irgendetwas das ich machen kann um endlich so schnell wie möglich davon loszukommen ohne einen Psychiater zu konsultieren.][/QUOTE]

                      Naja, meist ist es so dass man so etwas mit professioneller Hilfe schneller los wird, also ohne und möglichst schnell kann nicht funktionieren, da es auch mit besten Voraussetzungen seine Zeit dauert.

                      Aber ohne Psychiater ginge es schon, mache Sport, übe dich in Gedankenkontrolle/Suggestion, versuche deine Einstellung zu deinen Ängsten zu ändern und mache das alles am Besten zusätzlich zu einer Psychotherapie (die nichts mit Psychiater zu tun hat).

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                      • Re: Zwanghaftes Denken an unnötige Themen

                        Wenn Du nicht gleich einen Therapeuten bekommst, weil diese heutzutage überlaufen und die Wartezeiten recht lange sind, dann guck doch mal ins Internet, ob es bei Dir in der Nähe Selbsthilfegruppen für Angst und Depression gibt.

                        Damit durchbrichst Du diese Zwänge und kannst Dich mit Anderen austauschen. Die Zustände werden weniger, wenn Du sie zum Aus-Druck bringst und mit Anderen teilst. Dann besteht nicht so ein Druck, im Alleingang wieder auf die Spur zu kommen.

                        Zuhause in der Bude drehst Du Dich im Kreis.

                        Alleine schon diese Gedanken, dass Du Dir mit einem Stein gegen den Kopf schlagen möchtest, ist doch schon ein Hilfeschrei Deiner Seele, etwas zu unternehmen.

                        Jammern alleine hilft nicht. Man muss sich Hilfe suchen, denn diese gibt es in jeder Stadt. Wenn nicht, dann setze Dich in den Zug. Das sollte Dir Dein Leben wert sein.



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