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Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

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  • Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !


    Magen beschwerden, Deppression, Panikattacken

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    • Angsthase9315
      Angsthase9315
      Med-Beginner
      • Dabei seit: Gestern
      • Beiträge: 1
      Magen beschwerden, Deppression, Panikattacken

      Gestern, 21:12
      Hallo,
      Ich leide seit einem Jahr an Panikattacken bin auch in Therapie allerdings leidet mein Magen sehr. Sobald ich eine schlechte Phase habe leide ich unter Starker Übelkeit, Durchfall, extreme Magenkrämpfe,Blähbauch und Magenbrennen, es ist immer etwas anderes. Ich war auch schon oft beim Arzt allerdings kann mir niemand helfen. Jetzt ist es so das ich seit Januar 13 kg verloren habe.
      Kurz zu meiner Person ich bin W 24 hatte Anfang Januar 86kg und heute73 kg. Ich weiß das ich vorher stark übergewichtig war und es auch noch bin. Ich muss ehrlich sagen das es für mich der einzigste prositive neben Effekt ist, dass die Kilos von alleine verschwinden. Allerdings frage ich mich ob es nicht zu viel ist trotz der starken Magen- Darmbeschweren.
      Vielleicht hat jemand sogar einen Tip wie ich meinen Magen etwas beruhigen kann. Da ich von den Ärtzen keine Hilfe bekomme.
      Stichworte: -
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    • MausMaus David
      MausMaus David
      Med-Beginner
      • Dabei seit: Heute
      • Beiträge: 1
      Heute, 09:10
      Re: Magen beschwerden, Deppression, Panikattacken

      Hallo Angsthase,
      das kenne ich seht gut die Symptome die du beschreibst .
      Leider ist es bei mir noch gravierender.
      Ich dachte seit letztes jahr August ( plötzlicher und vermeidbare Tod meiner Mutter ) dass alles nur physisch bei mir ist.

      Nach verdrängungsmodus sowie schutzmodus der Seele kamen plötzlich auftretende Dinge wie z.B.
      kopfstechen
      kopfdruck
      Schwindel
      augenflimmern
      verschwommen sehen
      völlig neben sich stehend
      schluckbeschwerden
      atembeschwerden
      hautjucken zum verrückt werden
      herzstechen
      druck in brust
      oberbauchschmerzen
    • 5 mal Notar gerufen !
    • 5 mal kurzer KH Aufenthalt
    • MRT CT Kopf usw.
    • MRT Befund Lasionen in HWS
    • Klinisch isoliertes Syndrom
    • Verdacht auf MS nicht bestätigt
    • ​​​​​​KH mich während des zweiwöchigen Aufenthalts auf TAVOR gesetzt. Täglich 5 mg! !!!!!!!!!
    • Nicht ausschleuchen lassen.
    • Kalter tavorentzug
    • Hausarzt geschickt gewesen
    • Selbsteinweisung Psychiatrie zur kurzzeitigen psychischen Stabilisierung 3 Wochen über Weihnachten dort geblieben.
    • Die haben das teufelszeug tavor ausgeschlichen
    • Es war die Hölle!
    • Sylvester zu hause.
    • nun..... Seit Neujahr plötzlich auftretende Darmbeschwerden :

      zunächst viel von allem.
      Verstopfung
      Durchfall
      Blähungen
      Übelkeit
    • Magenspiegelung Darmspiegelung ohne Befund !
    • Dann monatlich bis vor einer Woche alles stetig weniger.
      Bis ich über Ostern diesen Jahres 4 Tage lang Stuhlverhalt und Windverhalt hatte.
      Notarzt! Krankenhaus.

      OP Bauchspiegelung!
      Durch Zufall haben die "in mir" entdeckt, dass mein Darm an der Bauchdecke festklebte.
      Sogenannte Adhäsionen
      ( Verwachsungen )
    • sie lösten diese und ich war nach 5 tagen postoperativen schmerzen sowie schmerzen durch den Stuhlverhalt welcher gelöst wird durch starke Abführmittel wieder zu Hause.

      Es war das schlimmste was ich je erfahren musste in meinem Leben nicht mehr abführen zu können.
    • Die sagten meine Darmtätigkeot war eingeschränkt und es hätte zum Darmverschluss kommen können.

      Nun. ... Zu Hause kann ich wieder ausscheiden. Allerdings nicht normal.
      Ich habe den ganzen tag grummeln blubbern pfeifen im Darm und bin nach wie vor völlig verängstigt dass mir etwas passiert.

      Leider hat ich die ganze zeit über recht mit meinem bauchgefühl dass eben nicht alles psychosomatisch war.

      Ich habe auch extrem abgenommen trotz normaler Ernährung.
      und es steckte tatsächlich etwas dahinter.
      Nun ist es so dass ich stuhlprobe gemacht habe und aktuell auf Ergebnisse warte.
    sowie Psychotherapie in 4 Wochen beginnt.
    Allerdings kann ich mich ...Ich kenne mich.... nicht richtig darauf einlassen.

    Dort dann zu sitzen und mir erzählen lassen zu müssen dass ja ach Société Symptome und Defekte psychosomatisch sind.
    Ich. ..... Die solche Diagnosen erhalten hat nachdem man sich und auch Freunde und Familie aufgerufen haben dass es alles nur von der Trauer wegen meiner Mama kommt.

    Ich bin 32 und habe mittlerweile solch tiefe heftige Angst dass ich jeden Orgel mit dem Gedanken aufstehe dass heute ein Darmverschluss kommt oder iiiiirgendetwas anderes mit passiert.

    Mindestens fünf mal am Tag einen vor Angst.
    Medikamente nehme ich keine.
    Lasea Pflanzliche Lavendelkapseln was nichts bringt aber man suggeriert das es was hilft.

    darmschonende Ernährung ( aus Angst etwas falsches zu essen und es zum Verschluss kommt )

    mein Partner ist völlig fertig mit den Nerven nach dem Martyrium welches ich durchmachen musste.


    Ich kann nicht mehr !
    Ich habe :
    Angst vor Ergebnis der stuhlprobe. ....
    Angst das erneut etwas gefunden wird.
    Angst vor meinem Darm in mir.
    Angst vor meinem Körper generell
    Angst ohychisch noch tiefer als sowieso schon in die Angstspirale mich zu drehen.
    panikattacken? ?? Ich ? Nein. Angst davor sowie körperlich keine Kraft da ich vier Wochen keinen Sport machen darf wegen der bauchspiegelung und dennoch mich moderat bewegen soll damit Darm im Bewegung bleibt.
    Angst vor einfach allem.
    Angst mich zu wenig zu bewegen und mein Darm träge wird. Verschluss. Angst.

    ​​​​​​

    Ist her jemand der annähernd auch so leiden muss und nicht mehr weiter weiß? ????



  • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !



    Dort dann zu sitzen und mir erzählen lassen zu müssen dass ja ach Société Symptome und Defekte psychosomatisch sind.
    Ich. ..... Die solche Diagnosen erhalten hat nachdem man sich und auch Freunde und Familie aufgerufen haben dass es alles nur von der Trauer wegen meiner Mama kommt.
    Es ist leider so, dass solche Reaktionen normal sind wenn sich eine Diagnose schwierig gestaltet.
    Allerdings macht dies ein Psychotherapeut normalerweise nicht, er ist dazu da genau solche Situationen mit dir zusammen aufzuarbeiten, zu versuchen herauszufinden wo Verschlimmerungen durch die Psyche beeinflusst werden und was mit der Therapie gebremst werden kann und durchaus auch nach seinen Möglichkeiten Ratschläge im weiteren Vorgehen zur Abklärung zu geben.
    Ein Therapeut ist also keiner der alles auf die Psyche schiebt, sondern bei der Sondierung und Aufarbeitung hilft.

    Es funktioniert natürlich nur wenn du dich darauf einlassen kannst, was vielleicht nach den ersten Stunden des Beschnupperns so sein wird und wenn du nicht ganz so vorurteilbelastet an die Sache ran gehst.
    Gib dem eine Chance und bilde dir nicht eine Meinung aus dem was man so denkt und hört, was meist von den Leuten kommt die genau das tun was du beschreibst und nicht wirklich wissen von was sie da reden.
    Gegen die Ängste vor Untersuchungsergebnissen kannst du sicher mit der Hilfe des Therapeuten angehen und das wäre es doch schon wert dem gegenüber etwas offener zu sein.

    Bist du denn jetzt in ärztlicher Hinsicht und Diagnostik gut aufgehoben?

    Kommentar


    • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !


      "Vielleicht hat jemand sogar einen Tip wie ich meinen Magen etwas beruhigen kann."

      Hallo Angsthase,

      wenn diätetische Maßnahmen nicht genügen, helfen oft Entspannungsverfahren wie AT.
      Man kann mittels formelhafter Vorsatzbildung lernen, vegetative Funktionen zu beeinflussen, also auch eine Überaktivität zu normalisieren.

      Nachteil: Es dauert meist 5 bis 6 Wochen bis die Mechanismen greifen.
      Aber es ist ein nebenwirkungsloses Verfahren...

      Vielleicht versuchen Sie es?

      Dr. Riecke

      Kommentar


      • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

        Ich vermute Angsthase weiß nicht dass ihr Beitrag hier integriert wurde.
        Auch wenn das Kopieren von Forum zu Forum bequem ist, sollte man sich dann doch die kleine Mühe machen das kopierte noch einmal quer zu lesen, oder erläutern was es mit dem Vermischen beider Beiträge auf sich hat.

        Kommentar



        • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

          Hallo Tired, nein ich bin leider nur bei meinem Hausarzt gut aufgehoben.
          ​​​​​Was DIAGnoststik usw anbelangt.
          Habe vor kurzem Termin bei einer gastropraxis gehabt wegen stuhlprobe da das bisweilen noch gar nicht gemacht wurde. Es ja eigentlich mit das erste was untersucht wird bei darmproblemen.
          Ich dachte das automatisch der Stuhl auf parasietenbefall nalterienfehlbediedlungen oder Pilze oder verstecktes Blut gemacht würde. Es wurde nur auf zölakie getestet. Mehr nicht. Nun will ich über meinen Hausarzt erneut eine richtige stuhlprobe mit diesen Tests machen lassen.
          Ich bin jetzt zehn Tage nach meiner bauchspiegelung zu Hause.
          Das einzige was sich geändert hat sind die Bauchschmerzen die nicht mehr da sind. Aber nach wie vor habe ich Probleme beim windabgang. Geht nur morgens und das auch nicht so wie man es eigentlich kennt. Wenn tagsüber ich druck verspüre kommt es nicht raus. Wie vor der op.
          Stuhlgang ebenfalls wie vor der op nir morgens und das nur nach starken Kaffee und Wasser und dann nur in Etappen und ganz beschwerlich. Kein harter Stuhlgang. Breiig und teilweise unverdaites und mit Glanz und SchleimSchleimauflagerung.
          NACH dem Stuhlgang hane ich extrem laute darmgeräusche im Unterleib für ca. Zwei bis vier Stunden. Das "grummeln" geht bis in den Hintern so als wenn man einen flotten Otto hat aber es kommt nichts.
          zwicken und stechen mal hier mal da. Aber da suggerieren ich mir dass das die Nachwehen sind von der Bauchdecke wegen der bauchspiegelung. Narben tun ebenfalls noch weh. Obwohl man ja nur einen mäßigen wundschmerz haben solle.
          Ich hane einfach solche Angst dass bisweilen etwas nach all den Untersuchungen übersehen wurde.
          Schließlich sollte es sich doch alles eigentlich normalisieren.
          tagsüber geht es mir soweit gut.
          Am Abend ich kann die ihr nach stellen gegen acht spüre ich Blähungen die nicht rauskimmen . Es geht einfach nicht. Und so muss ich dann ins Bett mitleichtem Blähbauch .
          Ich habe den Eindruck als wenn ich eine extrem langsame Perisraltik habe.

          Und was am allerdchlimmsten für mich ist.....
          Aufgrund dieser Symptome, aufgrund von dem was ich nach all meinen krankeenhausaufenthaöten gesehen und mitbekommen habe ....sowie aufgrund meines Wissens über den menschlichen Körper ( bin Schwester ) sowie aufgrund des vermeidbaren Todes meiner Mutter hätte man es bedeckt was es nicht wurde von den Ärzten obwohl es offensichtlich war......
          Aufgrund all dieser Tatsachen denke ich jeden morgen nach dem aufwachen dass ich bald sterben werde.
          Darmverschluss. ... Perforation. ..Intensivstation ...tilt! !!!
          Ich bin den ganzen tag alleine mit meinen gedanken( verlobter ist Handwerker und auf Arbeit )
          ich versuche mich abzulenken mit DVD Marathon.
          Raus gehen tue ich nir wenn mein Menne da ist. Und dann auch nicht lange da ich nicht schnell bzw normal gehen kann wegen den Schmerzen an den Narben. ( eine ist zudem knapp 3cm lang und heilt irgendwie sehr schlecht keine Kruste wie de anderen kleineren schlendern Narben. Gleich wieder angst vor narbenbruch! )
          ich bearbeite meine arme Beine und Rücken mit einem massagestab um meine Muskeln und Faszien heile zu machen da ich keinen Sport machen darf für die nächsten vier Wochen wegen der op.

          verdammt ich will wieder heile sein.... dass Wetter ist so schön und ich will wieder normal essen und ausscheiden können.
          Wieland muss ich denn noch leiden.

          Das tue ich schon seit Oktober letzten Jahres ununterbrochen. Ich kann nicht mehr ehrlich.
          Ich bin noch so jung. In der Blüte des Lebens. Ich will mein leben wieder wenn es doch heisst vom Chirurgen wie er sagte: jetzt beginnt sich ihr Darm wieder in korrekter anatomischer Position .Jetzt wird alles gut. Adhäsionen am Darm und Bauchdecke sind gelöst.
          Ich glaube ihm nicht. Weil ich es nicht kann aufgrund der immer noch bestehenden Symptomatik sowie resultierend der umstände und der vermeidbarkeit wegen des Todes meiner Mama .

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          • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

            Ja, das ist schwierig.
            Du kannst aber nicht viel mehr tun als die notwendigen Untersuchungen machen zu lassen und auf deren Ergebnisse zu Vertrauen, das Vertrauen ist erschüttert und muss erst wieder gelernt werden.
            Es ist ja auch so, dass sich Symptome durch Ängste verschlimmern und dann zu einer Art Pingpong-Effekt führen, so dass es ohne diese Ängste besser gehen würde.

            Ich denke dass es wichtig ist dass du aus deiner Isolation heraus kommst, versuchst dich zu bewegen, spazieren zu gehen, oder irgendwo hinfahren und dich in die Natur setzen.
            Ablenkung ist ein wichtiger Faktor, damit die Symptome nicht eskalieren, zumindest jene die durch die Angst verschlimmert werden.

            Ich weiß wie schwer das ist, aber es hilft ganz bestimmt.

            Versuch auch ein wenig auf die kommende Therapie zu vertrauen, sie als Etappenziel zu sehen das die Chance gibt dass es dann langsam besser wird.
            Ich glaube gegen deine Ängste, die aus den Erlebnissen und Schicksalsschlag entstanden sind, kann eine Therapie durchaus viel bewirken.
            Versuche da offener zu sein, dir Lichtblicke zu suchen und weiter zu verfolgen.
            Anders kannst du das nicht beeinflussen und das darüber grübeln hat auch einen schlechten Einfluss, was ja so zu sein scheint da es gerade wenn du Abends da sitzt die schlimmsten Probleme hast und weniger bei Ablenkung.
            Mache dir diese Erkenntnis zunutze, auch wenn es schwer fällt kontinuierlich gegenzusteuern, du wirst irgendwann eine Besserung spüren und ab da fällt es leichter.

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            • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

              Habe hier tatsächlich durch Zufall einen Beitrag von jemanden gefunden der genau die gleiche op aus dem gleichen Grund und mit den selben beschwerden nach der op hat. Mwagner1987 mit Beitrag von 2016 . Ich hoffe sehr er oder sie liest meinen erstellten Beitrag zu seinem.

              WasDas psychische anbelangt weiß ich einigermaßen wie es damit umzugehen habe trotz ununterbrochener Ängste . Aber diese Ängste kommen ja nur weil die körperlichen Symptome da sind. Wären die nicht hätte ich auch keine Angst dass irgendwas in mir verkehrt ist.

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              • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

                ber diese Ängste kommen ja nur weil die körperlichen Symptome da sind. Wären die nicht hätte ich auch keine Angst dass irgendwas in mir verkehrt ist.
                Das ist richtig und diesen Kreislauf kenne ich auch sehr gut.

                Oft kommt man da rein weil physische Symptome da sind und sich die Abklärung schwierig gestaltet, eben bei Geschichten wie deiner und oft ist man dann wieder einigermaßen fit aber die Psyche erhält die Symptome aufrecht.
                Physische und psychische Symptome sind auch nicht zu unterscheiden, sie sind identisch und beide sind vollkommen echt.
                Auch Ärzte können das nicht, außer durch medizinische Untersuchungen, Abklärung und eine gründliche Anamnese, das was übrig bleibt wird dann als Diagnose genommen.
                Ein wenig wie die Sherlock Holmes Philosophie, das was am Ende übrig bleibt muss es sein.

                Es ist aber auch umgekehrt so, dass z.B. eine Psychotherapie und Selbsthilfemaßnahmen nicht nur bei psychischen Problemen helfen, sondern auch bei physischen.
                Der Umgang damit wird anders, die Ängste werden eingedämmt was auch einen positiven Einfluss auf körperliche Erkrankungen hat.

                Man sollte also versuchen sich immer um beides zu kümmern und auch den psychosomatischen Therapieangeboten offen gegenüber stehen, die haben nämlich nichts damit zu tun ob man psychisch oder physisch krank ist, sondern damit einen guten Umgang damit zu finden und die Seele auch bei physischen Erkrankungen möglichst im Gleichgewicht zu halten.

                Ich denke es ist ein Fehler die beiden Fachgebiete für sich selber zu trennen, zu sagen Psychotherapien, Bewegung oder was man sonst noch für die Seele tun kann werden nicht helfen, weil es physisch ist, oder Abklärungen durch den Arzt zu untersagen weil angenommen wird es ist psychosomatisch.
                Man selber muss schauen dass man von beiden das bekommt was man braucht, was hilft und was einen dabei unterstützt schwere Zeiten durchzustehen, es besser akzeptieren zu können, da wäre es fahrlässig Maßnahmen gegen Ängste und für die Seele zu vernachlässigen.

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                • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

                  Hallo Tired, erstmal ein ehrlich danke für dein Geschriebenes! Nicht viele Menschen sind so .Frage mich was du berufliches gemacht und und vorallem ob du selbst einen defekt oder Krankheit hast die dir einräumt so zeitintensiv online sein zu können bei der Masse an Beiträgen von dir ( Anzahl der Beiträge ) jedenfalls finde es das echt nett.
                  und auch sinnig was du von dir gibst.
                  Ich habe einen engen bekannten der ist vorrangig Notarzt im Pilptendienst oder wie man das nennt aber er ist auch Anästhesist. Dieser Mann hat ernsthaft was auf dem Kasten. Stehe mit ihm seit das mit meiner Mama letztes jahr begann im Kontakt eng und der hat das was du nun zuletzt geschrieben hast mir ebenfalls gesagt. Das ist schrecklich und vorallem medizinisch völlig falsch und verherend ist körperliches mit seelischem zu trennen.
                  weißt du für mich ist einfach das schlimmste das wirklich allerschlimmsten dass ich nicht weiß was ich WIRKLICH habe!!!! JEDEN den in ich meinen verdammten KH Aufenthalten kennen geerbt habe sei es in den Raucher Bereichen oder die Person auf dem Zimmer. ... jeeeeeder wusste was er hat.der eine hatte Krebs der andere einen Herzinfarkt die nächste hatte eine autoimmunautoimmunerkrankung. .Jeder wusste genau Bescheid und konnte sich auf die demtsprecjende Behandlung und auf das was passiert mit dem Körper einstellen..

                  Ich kann das nicht....

                  Hier mal eine ( kleine

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                  • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

                    Liebe MausMaus David,

                    das tut mir echt leid, wie es Dir geht

                    Ich weiß nicht, ob Du Dich schonmal mit dem Thema "Angst" im Detail und speziell mit den neurologischen Abläufen in dem Zusammenhang beschäftigt hast.
                    Aber mir hat es sehr geholfen zu verstehen, was und warum da was in meinem Gehirn abläuft. Angst habe ich manchmal immer noch, aber praktisch keine Angst mehr vor der Angst - und das ist, glaube ich, auch das, was Dir am meisten zu schaffen macht: Diese Erwartungsangst davor, was alles passieren kann, und die Angst vor den ganzen körperlichen Symptomen.

                    In aller Kürze - und überspring's gern, wenn Du das schon weißt :
                    Angst entsteht in der Amygdala, dem Mandelkern, einem der ältesten Bereiche unseres Gehirns. Genau wie andere Teile des Gehirns und generell unseres Körpers, entwickelt sich auch die Amygdala in dem Maße, in dem sie "genutzt" und "gebraucht" wird. Menschen, die von Kleinauf traumatisch, angsterregende Situationen immer und immer wieder durchgemacht haben und nie lernen durften, damit richtig umzugehen, haben eine deutlich aktivere Amygdala, die noch dazu auch etwas größer ist als die von anderen. Das Problem daran ist, daß eine derart aktivere Amygdala damit auch ein stärkeres Eigenleben entwickelt - sie ist gewissermaßen übersensibel und titscht bei der kleinsten Kleinigkeit schon aus - da reichen dann auch Gedankenkarussells, so wie Deine (oder meine). Unter Streß und Angst wird Adrenalin ausgeschüttet, bei Dauerstreß und Dauerangst zusätzlich Cortisol - und spätestens das ist eben als Dauerzustand alles andere als gesund und bringt vieles im Körper durcheinander. Aber ich denke mal, daß weißt Du als Schwester en detail noch viel besser als ich

                    Auf jeden Fall ist es auch mit der Amygdala so wie mit anderen Körperteilen:
                    Wenn man sie trainiert - absichtlich oder unabsichtlich -, wachsen sie und werden aktiver. Wenn man sie nicht mehr trainiert, schrumpfen sie wieder und verrichten nur noch die erforderliche Minimalfunktion.
                    Bei Muskeln und anderen Bereichen des Gehirns wie dem Präfrontalen Cortex möchte man meist Ersteres - ein Wachsen und bessere Aktivität.
                    Bei der Amygdala empfiehlt sich aus nachvollziehbaren Gründen eher das Gegenteil - möglichst nicht trainieren und verkümmern lassen

                    Wie kriegst Du das nun hin?
                    Zum einen mit klassischen Entspannungsübungen wie Autogenem Training oder Progressiver Muskelentspannung.
                    Zum anderen über etwas intensivere und auch vielseitigere Methoden wie Yoga, Tai Chi, Qigong oder Meditation.

                    Im Grundsatz gemein ist allen Methoden, daß Du lernst, Deine Konzentration weg von Deiner Angst auf etwas anderes zu lenken.

                    Und speziell hinsichtlich der Meditation gibt es mittlerweile wissenschaftliche Belege dafür, daß regelmäßige Meditationsübungen (täglich) im Verlauf von einigen Wochen die Aktivität der Amygdala tatsächlich reduzieren und sie sogar wieder etwas zurückbilden. MRT-Untersuchungen an buddhistischen Mönchen zeigen, daß deren Amygdala meist signifikant kleiner ist als die von "Normalsterblichen", und neben den meisten von denen kannst Du ne Tür heftig zuschlagen, und sie zucken nicht mal mit der Wimper!

                    Ich kann Dir von mir persönlich nur bestätigen, daß etwas Wahres dran sein muß. Denn seit ich das weiß und regelmäßig meditiere (wenn auch lange nicht täglich), bin ich doch schon deutlich ruhiger geworden und habe vor allem schonmal meine Angst vor der Angst verloren. Die Angst kommt, die Angst geht, so what... Atmen, ruhig bleiben, atmen.

                    Ich kann Dir also nur wärmstens empfehlen, Dich mal näher mit dem Thema zu beschäftigen - ich kann mir gut vorstellen, daß Du da ein paar wertvolle Erkenntnisse draus ziehen wirst Du findest seit ein paar Jahren zahlreiche solcher wissenschaftlichen Studien und Aussagen, wenn Du mal nach "Amygdala" und "Angst" bzw. und "Meditation" googelst


                    Ganz konkret dann für jetzt, auch in Bezug auf eine reduzierte Bewegung:

                    Probier es bei dem tollen Wetter doch mal mit der sogenannten "Gehmeditation":
                    Dabei setzt Du ganz bewußt, langsam und gemütlich einen Fuß vor den anderen, als würdest Du zum ersten Mal beobachten, wie Du WIRKLICH gehst. Spüre dabei in Deine Fußsohlen hinein, in Deine Beine, die Muskeln. Mache jede Bewegung ganz langsam und in Ruhe. Du mußt keine Mini-Schritte direkt vor den anderen Fuß machen; man kann auch mit etwas größeren Schritten langsam, achtsam und meditativ gehen.
                    Zwischendurch bleibst Du stehen, guckst in die Natur, auf die Bäume, die Blüten, die Schmetterlinge, Bienen, etc.
                    Dann gehst Du wieder ein paar Minuten.
                    Du kannst das auch barfuß machen und bspw. mal wieder richtig und ganz bewußt das Gras und die Erde unter Deinen Füßen spüren. Oder wenn Du einen schönen Wald mit Moosflächen in der Nähe hast - herrlich

                    Du hättest damit meiner Meinung nach zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen:
                    Du bewegst Dich, so wie Du es sollst, aber eben nicht zuviel und nicht zu anstrengend.
                    Und Du fokussierst Deine Aufmerksamkeit weg von Deinen Ängsten auf Deine Füße, Deine Beine, die Natur.



                    Glaub mir: Wenn Du das ein paar Mal gemacht hast und Dich da auch voll drauf einläßt, wirst Du Wunder erleben


                    Ich drücke Dir ganz doll die Daumen, laß Dich nicht unterkriegen. Das ist eine Phase, eine richtige Schei*phase, ja - aber sie geht vorüber, ganz bestimmt, versprochen

                    LG,
                    Alex

                    Kommentar



                    • Re: Angst vor Krankheit und Tatsächlich krank. Nun Anstieg noch massiver !

                      Wieder mal ein richtig schöner Beitrag, Alex!

                      Kommentar

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