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Muskelschwund oder Fettschwund?

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  • Muskelschwund oder Fettschwund?

    Hallo,

    zunächst einmal möchte ich mitteilen, dass ich mich an dieses Forum wende, da hier ein Arzt anwesend ist, der auch in der Neurologie tätig ist. Tatsächlich weiß ich nämlich nicht so recht, an welches Forum ich mich sonst wenden sollte.

    Zu meiner Person: Ich bin männlich, 29 Jahre alt und wiege 67 kg bei 170 cm. Vor einigen Monaten habe ich etwa 10 kg Gewicht verloren (ich war zuvor zwischen 75 - 80 kg schwer) auf Grund einer Durchfallerkrankung. Bei einer Darmspieglung fand man Bakterien - ansonsten war die Darmspiegelung jedoch ohne Befund, selbiges gilt für eine Stuhlprobe und die Blutwerte.

    Dennoch stelle ich in den letzten Wochen einige seltsame Veränderungen an der rechten Hand fest, die mich beunruhigen. Insbesondere fallen mir Lücken zwischen den Fingern auf. Bilder habe ich entsprechend verlinkt.

    Eine Bewegungseinschränkung liegt nicht vor. Ebenso keine Muskelschwäche, soweit ich das beurteilen kann. Auf der Innenseite sieht die Hand normal aus, auch der Daumenballen hat eine normale Größe. Dennoch stellt sich mir die Frage, ob es sich dabei um Muskelschwund handeln kann, oder ob dies lediglich zurückgegangenes Fettgewebe ist? Hat man an dieser Stelle überhaupt Muskeln?

    http://www.bilder-upload.eu/show.php...1517173891.jpg

    http://www.bilder-upload.eu/show.php...1517173912.jpg

    http://www.bilder-upload.eu/show.php...1517173922.jpg

    Besonders deutlich auf dem dritten Bild zu erkennen. Was ist da los? Sollte ich diesbezüglich einen Arzt aufsuchen, oder hat dies keinerlei Krankheitswert und kommt einfach nur vom Abnehmen?


  • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

    Ich sehe gerade, dass das letzte Bild nicht mehr verfügbar ist, daher hab ich es erneut hochgeladen:

    http://www.bilder-upload.eu/show.php...1517174158.jpg

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    • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

      "Dennoch stellt sich mir die Frage, ob es sich dabei um Muskelschwund handeln kann, oder ob dies lediglich zurückgegangenes Fettgewebe ist?"

      An dem Foto kann ich nichts Pathologisches erkennen. Ein Foto ersetzt allerdings nicht den realen Blick auf das Geschehen.

      Allerdings kann schon quantitativ eine Muskelatrophie an der Hand nicht 10 Kg Gewichtsverlust erklären. Viel wahrscheinlicher ist nach Ihrer Schilderung der Durchfall über längere Zeit dafür verantwortlich.

      Und noch eine Korrektur: Darmbakterien sind lebenswichtig. Ein gesunder Erwachsener hat Bakterien mit etwa 1000 verschiedenen Arten, die insgesamt fast 2 Kg Gewicht ausmachen.

      Bei Durchfall gehen viele Bakterien "verloren", die Resorption aus der Nahrung verändert sich, so dass unabhängig vom Flüssigkeitsverlust auch auf diese Weise sich das Körpergewicht reduziert.

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      • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

        Ergänzung:
        Wenn Sie an der Hand keinerlei funktionelle Einschränkung und keine Sensibilitätsstörungen haben, können Sie das Geschehen ruhig noch eine Weile beobachten, ehe Sie bei einem Neurologen vorstellig werden.

        Kommentar



        • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

          Allerdings kann schon quantitativ eine Muskelatrophie an der Hand nicht 10 Kg Gewichtsverlust erklären. Viel wahrscheinlicher ist nach Ihrer Schilderung der Durchfall über längere Zeit dafür verantwortlich.
          Vielen Dank für ihre schnelle Antwort. Der Gewichtsverlust fand natürlich bereits vorher statt, das war im Oktober. Allerdings innerhalb von 3 Wochen, das erschien mir deutlich zu schnell. Veränderungen an der Hand stelle ich jedoch etwa seit Dezember fest, obwohl es mir seit November wiederum gelungen ist, das Gewicht zu halten. Allerdings scheint es, als würde ich eher am Bauch und der Hüfte wieder zulegen, an den Händen und Handgelenken jedoch weiter ab. Das merke ich natürlich auch daran, dass ich meine Hosen wieder ohne Gürtel tragen kann.

          Und noch eine Korrektur: Darmbakterien sind lebenswichtig. Ein gesunder Erwachsener hat Bakterien mit etwa 1000 verschiedenen Arten, die insgesamt fast 2 Kg Gewicht ausmachen.
          Das ist mir natürlich bewusst, allerdings wurde bei der Darmspiegelung auch eine schädliche Sorte von Bakterien festgestellt, die dort nicht hingehören. Mein Hausarzt geht davon aus, dass diese für den Durchfall verantwortlich waren und verschrieb mir Antibiotika dagegen. Natürlich auch, weil alle anderen Untersuchungsergebnisse ohne Befund waren.

          Ich muss aber auch zugeben, dass ich mich seit dem Gewichtsverlust ein wenig unwohl in meinem Körper fühle. Hier und da eben ein paar Knochen zu sehen, die vorher nicht zu sehen waren, finde ich irgendwie unschön - dadurch fühle ich mich mager, obwohl ich es wahrscheinlich gar nicht bin. Sicherlich ist das auch der Geschwindigkeit geschuldet, mit der ich abgenommen habe. Meine Familie sagt immer "so dünn bist du nun auch wieder nicht". Allerdings ist es auch so, dass ich meinen Körper verstärkt auf Veränderungen beobachte, als würde ich ein wenig zur Hypochondrie neigen. Das war früher nicht so.

          Auch sollte ich vielleicht hinzufügen, dass ich in der Schulzeit auch immer sehr dünn war. Gewicht hatte ich erst Anfang 20 über Jahre hinweg zugelegt. Ich kann also offenbar wesentlich schneller abnehmen, als ich zunehmen kann. Gerade deshalb scheint mein Umfeld mich mit meinen Sorgen auch nicht ganz ernst zu nehmen, immerhin war ich ja früher auch dünn und trotzdem gesund. Und selbst mit meinen ursprünglich 75 - 80 kg war ich immer noch der schlankeste in der Familie.

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          • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

            "Ich kann also offenbar wesentlich schneller abnehmen, als ich zunehmen kann."

            Das werden viele Menschen neidvoll betrachten, denn auch in Deutschland werden die Übergewichtigen immer häufiger.

            Doch zum Glück lässt sich das Körpergewicht in jedem Alter recht gut beeinflussen.
            Hauptsächlich über die Nahrung, aber hinsichtlich Muskel- und Knochenapparat vor allem durch sportliche Bewegung.

            Sogar bis ins hohe Alter werden die Knochen stets umgebaut und nehmen bei Belastung an Umfang und Stabilität zu. Allerdings läuft bei Inaktivität auch das Gegenteil ab, recht rasant z.B. bei längerer Bettruhe.

            Für Sie gilt also auch: Bewegung, am besten draußen bei Tageslicht.
            Tageslicht für die psychische Stabilität.

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            • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

              Ja, mein Hausarzt empfielt mir auch immer, Sport zu machen, weil ich eigentlich zu viel vorm Rechner sitze. Vielleicht sollte ich dieser Empfehlung tatsächlich nachkommen - und sei es, dass ich hin und wieder eine Radtour unternehme

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              • Re: Muskelschwund oder Fettschwund?

                Mein Ex hatte krankheitsbedingt 38 Kilo und nun ( ein paar Wochen später) wieder 46, bei einer Größe von 180 cm... mach das mal nach Randy, das ist Rekord.

                Was ich halt denke, Unruhe bewirkt sicher, dass man durcheinander kommt in seinem ganzen inneren Programm und zig Abläufe zum Stolpern geraten. Das beste Mittel, sich wieder auf Normalspur zu bekommen ist gelassen sein, sich nicht aufregen, Ruhe bewahren.
                Mein Ex hat extreme Strapazen durchstehen müssen und ist irgendwie immer komplett ungestresst gewesen, während der ganzen Behandlungen und Operationen. Das hat sicher einen riesigen Beitrag geleistet am Gesundungsprozess.

                Also komm von der Nervosität weg, als erste Maßnahme, würde ich raten, wenn du mein Freund wärst, oder mein Ex.

                Freundliche Grüße

                Elektraa!

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