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Flüssigkeitsmangel

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  • Flüssigkeitsmangel

    Ich hatte im Dezember schonmal etwas zu meiner Oma geschrieben (siehe "Alzheimer in Endstadium").

    Jetzt habe ich aus aktuellem Anlass noch ein paar Fragen:

    Der Zustand ist, wenn man von der kontinuierlichen Verschlechterung absieht, eigentlich unverändert.

    Meine Oma war jetzt 8 Tage im KH , wegen Flüssigkeitsmagel auf einer Inneren, der Chefarzt ist aber auch Geriater.

    Das ganze verlief völlig problemlos, meine Oma hatte mich selbst gebeten einen Arzt zu holen.

    Zu denken gibt mir der letzte Tage:

    Meine Oma wollte ganz plötzlich nicht mehr nach Hause, sagte sie könne ja nichts mehr, sein noch nicht gesund und außerdem sei im KH immer jemand da!

    Die weitere Versorgung werden wir noch klären...

    Meine Frage bezieht sich auf eine Aussage des Oberarztes vom Freitag:
    " ... als sie kam war sie zu ruhig - jetzt ist sie ein wenig zu unruhig..."

    Frage: Kann es, dass die Versorgung (Infusionen) falsch - nicht im Sinne von fehlerhaft sondern ehr von unangemessen- war?

    Meine Oma hatte über Kopfschmerzen, Schwindel, Brust- und Bauchschmerzen geklagt. Der Vertreter der HA hatte daraufhin die Einweisung vorgenommen, insbesondere weil meine Oma ja noch allein in der Wohnung ist.

    Es geht mir nicht darum, die Ärzte zu verurteilen. Zwei Punkte sind mir wichtig:

    Was meinen Sie zu den Phantomschmerzen?
    Was meinen Sie zu den Infusionen?
    Meine Oma soll nicht verdursten, aber ich möchte den Leidensweg auch nicht sinnlos verlängern

    Vielen Dank für Ihre Antwort


  • RE: Flüssigkeitsmangel


    Sehr geehrter Anonym I,

    die Aussage des Chefarztes zu deuten wäre reine Spekulation. Ein Mensch sollte, wie Sie schon richtig feststellten, nicht verdursten, daher ist bei einem exsikkierten ("ausgetrockneten") Menschen die intravenöse Flüssigkeitszufuhr die Therapie der Wahl. Warum sie danach "unruhiger" war, kann ich Ihnen nicht sagen.
    Bezüglich der Schmerzsymptomatik: wer sagt, dass es sich um "Phantomschmerzen" handelt? Es sollten zunächst alle möglichen organischen Ursachen hierfür abgeklärt werden. Typisches Symptom einer Alzheimer-Erkrankung sind sie jedenfalls nicht.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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    • RE: Flüssigkeitsmangel


      Der Begriff "Phantomschmerzen" kam von mir. Meine Oma ist aber schon mehrfach mit ähnlichen "Angaben" ins Krankenhaus gekommen.

      Untersuchungsergebnisse und Therapie waren immer vergleichbar!

      Unter anderem Sonographie und EKG ohne Besonderheiten

      Der HA war heute nochmal da,weiß aber auch keinen Rat mehr. Seiner Einschätzung nach kann man die Situation nicht mehr weiter verbessern...

      Meine Oma liegt heute etwa 20 Stunden im Bett und ist praktisch nicht ansprechbar oder sie schläft!

      Sie ist ja immernoch allein in der Wohnung.

      Wäre es denkbar, dass sie die Schmerzen "erfindet", weil
      sie sich "unwohl" fühlt und es nicht anders ausdrücken kann.

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      • RE: Flüssigkeitsmangel


        Sehr geehrte(r) Anonym I,

        Ihre Frage kann ich Ihnen leider nicht beantworten, dazu müsste ich die Patientin selbst untersucht haben.
        Der Zustand allerdings, den Sie schildern, klingt besorgniserregend. Vielleicht ziehen Sie zusätzlich zum Hausarzt noch einen Gerontopsychiater zu Rate.

        Mit freundlichen Grüssen,

        Spruth

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