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Frage an Dr Spruth Aggressionen gegen sich selbst

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  • Frage an Dr Spruth Aggressionen gegen sich selbst

    Sehr geehrter Dr. Spruth
    Hatte sie schon einmal um Rat gefragt,wieder brauche ich ihre Hilfe.Mein Vater seit 10 Jahre Alzheimer krank im fortgeschrittenen Stadium lebt in einem Pflegeheim.Er wird durch eine Sonde ernährt.Ich bin jeden Tag bei ihm und seit einigen Wochen wird seine Unruhe immer schlimmer, so dass er sich selbst verletzt( Zerrt an seinen Armen so dass sie schon ganz blau sind, zerkratzt sich ect). Er bekommt täglich 3mal 5ml Melperon dieses schon seit ängerer Zeit. Die Pfleger meinen das die Wirkung bei ständiger Einnahme nachläßt.Bei Bedarf kann Decentan 5Tropfen gegeben werden doch dieses Medikament haut ihn total um, so dass er nicht mal mehr fähig ist seinen Speichel zu schlucken. Nun meine Frage gibt es ein
    Medikament welches meinem Vater helfen kann?


  • Re: Frage an Dr Spruth Aggressionen gegen sich selbst


    Sehr geehrte Celine,

    auf diese Frage kann ich Ihnen leider keine gute Antwort geben. Grundsätzlich gibt es eine Menge Medikamente, die gegen Unruhe verabreicht werden können, nur scheint mir bei Ihrem Vater nicht ganz klar, woher sie kommt: Hat er Schmerzen? Juckt es ihn? Langweilt er sich? Ist er depressiv? Ist die Unruhe eine "natürliche" Folge der Krankheit, wie wir sie oft bei Demenzpatienten beobachten? Wenn letzteres der Fall ist, könnten verschiedene Medikamente ausprobiert werden (z.B. Risperidon oder in einigen Fällen auch bestimmte Antiepileptika). Letztlich muß man aber in solch einer schwierigen Situation den Patienten kennen und auch bei Umstellung der Medikation im Verlauf beobachten können. Daher kann ich Ihnen, so leid es mir tut, keine konkrete Empfehlung geben.

    Mit freundlichen Grüssen,

    Spruth

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