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Wie haeufig Kortison-Stosstherapie?

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  • Wie haeufig Kortison-Stosstherapie?

    Hallo,

    ich habe sehr gute Erfahrungen mit einer Stosstherapie mit Prednison-Tabletten gemacht.
    4 Tage in absteigender Reihenfolge 40mg bis 10mg.
    Gibt es Ehrfahrungswerte wie haeufig man eine solche Stosstherapie sicher durchfuehren kann ohne zu grosse Nebenwirkungen zu riskieren?
    Da ich im Ausland lebe, habe ich leider keinen besonders guten Zugang zu Asthma-Experten.
    Meine Symptomverschlechterung in den letzten zwei Jahren habe auch ich diagnostiziert, nicht mein Hausarzt.
    Der regelmaessige Schleimauswurf und Hustenreiz brachte mich auf die Idee ein FEV-1-Geraet zu kaufen (Peakflow ist bei mir aussgelos, war es schon immer), und siehe da, vor 5 Jahren in Deutschland war ich bei 95% der Norm, jetzt nur noch bei 70%.
    Da ich an Medikamenten und Vorsorge (Milbenfreiheit etc) schon alle Massnahmen ergreife,
    eben meine Frage, wie haeufig ich eine Kortison-Stosstherapie erfahrungsgemaess durchfuehren kann.

    Vielen Dank fuer eure Hilfe!


  • Re: Wie haeufig Kortison-Stosstherapie?

    Hallo,

    wenn es sich wirklich bei Ihnen um ein Asthma handeln sollte, lässt sich die überwiegende Zahl der Asthmatiker ohne orales Kortison behandeln.
    Die meisten Asthmatiker lassen sich mit einem inhalativen Kortisonspray sehr gut einstellen.
    Der Unterschied ist der, dass bei der oralen Kortisontherapie im Milligramm - Gramm Bereich therapiert wird, während bei den inhalativen Kortisonsprays man mit einer Mikrogramm-Dosis auskommt.
    Bei einem Asthma wird als Basistherapie eine Behandlung mit einem inhalativen Kortisonspray empfohlen. Die Notwendigkeit und der Erfolg einer solchen Therapie kann mittels einer s.g. NO-Messung (meist Selbstzahlerleistung, Kosten ca. 20 Euro) bestimmt werden.
    Nach Möglichkeit sollte also auf eine orale Kortison-Stosstherapie bei einem Asthma verzichtet werden, da auf lange Sicht erhebliche Nebenwirkungen unter dem Kortison entstehen können.
    Die Therapie mit den inhalativen Kortisonsprays ist extra für die Langzeitbehandlung entwickelt worden.

    Mit freundlichen Grüssen
    Thomas Hagen

    Kommentar


    • Re: Wie haeufig Kortison-Stosstherapie?

      Hallo Herr Hagen,

      herzlichen Dank fuer Ihre Antwort!

      Ich haette von Anfang an erwaehnen sollen:
      Ja, es handelt sich definitiv um Asthma, ich wurde jahrelang in der Hochgebirgsklinik Davos-Wolfgang behandelt. Histamin- und Metacholin-Test sind eindeutig.
      Ja, inhalatives Kortison ist die Basistherapie, ich nehme Symbicort (also Kombipraeparat mit Kortison), bin bei 2x3 Hub 200mikrogramm allerdings schon in der Naehe der Saettigungsgrenze und mein Asthma verschlechtert sich dennoch.

      Insofern stellt sich fuer mich definitiv die Frage, welche Haeufigkeit von zusaetzlicher oraler Kortison-Stosstherapie den richtigen Kompromiss aus Wirkung und Nebenwirkungen darstellt. Ich hatte an ca. ein Mal pro Jahr gedacht, so lange ich nicht bei mindestens 80% FEV1 ankomme.

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