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Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)

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  • Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)

    Hallo,

    Im Janunar vor einem Jahr hatte ich eine Eileiterschwangerschaft.
    Ich hatte ziemlich viel Blut im Bauchraum und musste Notoperiert werden (im Ausland)....
    Der Eileiter konnte erhalten bleiben.

    Seit ca. 2 Monaten habe ich Schmerzen im Unterleib. Es wurde vor einer Woche eine Infektion festgestellt,, diese wird gerade mit Cremes behandelt, aber mein Arzt meinte, die Beschwerden hätten nichts mit der (leichten) Infektion zu tun.

    Ich habe gehört, dass diese Verklebungen zur Unfruchtbarkeit führen können.
    Weiterhin hat mir ein Arzt empfohlen bei Kinderwunsch meine Eileiter durchspülen zu lassen. Das würde doch wieder einen Eingriff bedeuten und dieser Eingriff würde wiederum zu Verklebungen führen.
    Ein anderer Arzt hat mir abgeraten überhaupt irgendetwas zu tun, sondern ich sollte es erstmal versuchen. Wenn es dann nach einem Jahr nicht klappt, oder wieder eine ESS auftritt, könnte ich den Eingriff immernoch machen.
    Also ich möchte weder riskieren noch eine Eileiterschwangerschaft zu bekommen, noch möchte ich ggf. 1 Jahr versuchen schwanger zu werden.

    Also was denn jetzt? : /

    Diese Unterleibsbeschwerden machen wir wirklich Sorgen. Es ist nicht wirklich schmerzhaft, aber doch manchmal ziemlich unangenehm, vorallem der Gedanke, dass Verklebungen der Grund sind, die unfruchtbar machen und das man da anscheinend nichts gegen machen kann.
    Oder doch?

    Wäre für Tipps sehr dankbar,

    LG, Soey


  • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


    Bei Beschwerden ist eine Bauchspiegelung dann ratsam, wenn man sie so nicht mehr ertragen möchte oder wenigstens die genaue Ursache kennen will.
    Verwachsungen können auch dabei entstehen. Allerdings gibt es verschiedene Möglichkeiten, diese möglichst gering zu halten oder evtl. sogar gänzlich zu vermeiden.
    Und wenn man denn in den Bauch sieht, dann wäre auch eine Blauprobe möglich.

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    • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


      die ursache der verklebungen ist doch die bauchspiegelung, oder verstehe ich das falsch?
      starke beschwerden habe ich zum glück nicht.

      wird der grad der verklebung im laufe der zeit stärker oder bleibt es so wie es ist?

      kann ich dadurch dass meine beschwerden wirklich auszuhalten sind davon ausgehen, dass die verklebungen nicht allzu stark sind?

      wäre es nicht sinnvoll, sobald kinderwunsch besteht, eine blauprobe durchführen zu lassen, anstatt das risiko einer erneuten eileiterschwangerschaft einzugehen und anstatt ggf. monatelang zu versuchen schwanger zu werden?

      lg, soey

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      • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


        Jede Operation hinterlässt Spuren, leider oft auch Verwachsungen. Dies ist bei manchen Operationen nur selten der Fall, bei anderen oft.
        Die Blauprobe macht erst Sinn, wenn es mit der Schwangerschaft ein Jahr lang nicht geklappt hat.
        Und eine Eileiterschwangerschaft lässt sich leider nie vermeiden, selbst bei IVF kann es die geben.
        Die einzige sichere Möglichkeit wäre eine Entfernung beider Eileiter, zu der ich aber keinen Grund sehe.

        Kommentar



        • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


          aber warum soll man ggf. 1 jahr mit dem eingriff warten, wenn man doch schon im vorhinein durch die blaurpobe feststellen kann, was sache ist?

          generell verstehe ich diese "1 jahres" überhaupt regel nicht.

          warum testet man nicht einfach sobald man schwanger werden möchte alle parameter, um dann ggf. sofort entsprechend thearapiert zu werden, anstatt lange herumzuprobieren um dann festzustellen, dass etwas nicht stimmt...? ist doch zeitverschwendung...

          lg,
          soey

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          • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


            Hallo,

            das ist wahrscheinlich einfach eine Kostenfrage.

            Wenn Sie Selbstzahler sind, sollten Sie aber wild alles testen können, wonach Ihnen ist.

            Viele Grüße,
            Claudia

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            • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


              Hallo,

              wie ich erst jetzt von der arztin hier im ausland erfahren habe, können chlamydien, ureplasmen und wohl auch hsv vieren für für unerfüllten kinderwunsch verantwortlich sein, abgesehen von der gefahr, dass früh-und fehlgeburten auftreten können und die viren gefährlich für das kind sein können.

              wohl vorallem die beiden erstgenannten infektionen können symptomfrei auftreten und jahrelang in einem schlummern und unheil anrichten und angeblich (?) im schlimmsten fall auch zur unfruchbarkeit führen, eine eileiterschwangerschaft kann anscheinend auf das chlamyieden-konto gehen (habe ich aber zum glück nicht) und bei ureplasmen scheint es umstritten zu sein. meine FA hier im ausland, hält es allerdings für möglich.

              es ist mir wirklich vollkommen schleierhaft, dass in meiner ca 15-jährigen "frauenarzt-karriere", und ich gehe regelmässig alle 6 monate, KEINER aber wirklich KEINER der mittlerweile 5 ärzte die ich in der zwischenzeit aufgesucht habe, mal auf die idee gekommen ist, mal diese 3 tests durchzuführen.
              selbst wenn kein akuter kinderwunsch besteht, ist es doch wichtig dafür zu sorgen, diese infektionen aus dem weg zu räumen.
              und nicht erst mit den tests anzufangen, wenn entweder nach einem jahr keine schwangerschaft eintritt, oder schlimmer noch eine früh-bzw. fehlgeburt oder ESS aufgetreten ist.
              vorallem wenn diese infektionen zur unfruchtbarkeit führen können....
              2 meiner freundinnen sind schwanger und bei denen werden JETZT erst immer chlamydien-test durchgeführt, vorher nie... bisschen zu spät finde ich...

              es geht ja nicht darum wahllos irgendwelche tests zu machen. ich würde ab kinderwunsch-beginn auch nicht meinen partner bitten ein spermiogramm machen zu lassen oder einer freundin zu einer eileiteruntersuchung raten, wenn sie bisher noch keine probleme wie ESS hatte.
              aber das bei mir mit 31 jetzt zum allerersten mal chlamydien, ureaplasmen und hsv getestet wurde, finde ich, nachdem ich einiges darüber gelesen habe, schockierend. abgeshen mal davon, dass es spätestens nach meiner eileiterschwangerschaft wohl tatsächlich angebracht gewesen wäre.
              und ich war bei wirklich guten ärzten, u.a. in der uniklinik.
              ich hätte mir doch von den ärzten gewünscht, dass sie mich früh genug über diese infektionen aufklären. selbst wenn man es selbst zahlen muss. das waren jetzt 200 euro! das sind doch peanuts im vergleich was sonst ggf. auf einen zukommen kann! das wird ja wohl jede frau oder jedes paar irgendwie auftreiben können. vorallem wenn kinderwunsch besteht, sollten paare irgendwo 200 euro hernehmen und sich zusammensparen können....

              also ich bin wirklich baff, dass ich jetzt zum ersten mal dazu angeleitet wurde diese tests zu machen. vielleicht bin ich in diesem bereich auch zu ungebildet und hätte selbst auf die idee kommen müssen... aber dafür ist ja nun eigentlich der arzt zuständig....ich kann es mir nicht erklären. von chlamydien habe ich schon gehört und ich meine vor jahren mit meiner FA schon mal darüber gesprochen zu haben, aber sie meinte es sei nicht der rede wert...

              lange rede kurzer sinn: verstehe nicht, dass einige tests nicht früher gemacht werden. eine kleine umfrage bei meinen freundinnen hat ergeben, dass diese ebenso noch nie diese tests gemacht haben.. vielleicht sind wir alle bei den falschen ärzten, oder sie haben mir falsche angaben gemacht.

              oder sind diese infektionen nicht so dramatisch und ich bausche es jetzt basieren auf meinem halbwissen auf???

              lg, soeyy

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              • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


                Hallo,

                zumindest bei Chlamydien ist es so, dass nur bei gezieltem Verdacht bzw. Beschwerden darauf getestet wird.
                Ich nehme an, bei den anderen Dingen wird es genauso sein.

                Es sei denn natürlich, man "bestellt" diese Tests und zahlt dann selber.

                Viele Grüße,
                Claudia

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                • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


                  Hallo,
                  ja nur leider ist es ja häufig so, dass überhaupt keine beschwerden auftreten! und ein verdacht besteht wohlmöglich dann erst, wenn nach langer zeit keine schwangerschaft eintritt oder eine eileiterschwangerschaft und es DANN erst zu testen, ist doch unverantwortlich!
                  manche frauen werden vielleicht auch mit der infektion schwanger, was dann zusätzlich gefährlich für das kind sein kann.

                  hier mal ein paar interessante und informative artikel dazu:

                  http://www.zeit.de/zeit-wissen/2008/02/Chlamydien

                  http://www.medizin.de/ratgeber/chlam...rethritis.html

                  http://www.tagesspiegel.de/weltspieg...t/1633686.html

                  http://www.focus.de/gesundheit/ratge...aid_19529.html

                  lg, soeyy

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                  • Re: Verklebungen durch Bauchspiegelung (ESS)


                    Es braucht für alle medizinischen Untersuchungen, erst recht für Operationen, eine Begründung. Eine Diagnostik bezüglich der Eileiter macht man nicht bei Kinderwunsch, sondern bei unerfülltem Kinderwunsch.
                    Schwangerwerden und Kinderkriegen sind normale Vorgänge, die man nicht pathologisieren darf. Das wäre unverantwortlich.
                    Dazu kann bei jedem Eingriff etwas passieren. Eine Frau diesem Risiko ohne Grund auszusetzen, geht gar nicht.
                    Dazu kommt, dass man eine Eileiterschwangerschaft nicht verhindern kann, mit keiner Maßnahme der Welt, wenn man von der Entfernung beider Eileiter absieht, zu der ich aber keinerlei Grund sehe, wie ich schon schrieb.

                    Die Untersuchungen auf Chlamydien sind möglich, aber wohl nicht so effektiv, wie man dachte. Nicht jede infizierte Frau entwickelt eine Entzündung. Und es traten auch Entzündungen auf, obwohl die Tests unauffällig waren.

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