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Ständig Zusammenbrüche.

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  • Ständig Zusammenbrüche.

    Hallo,

    ich bin ziemlich am ende, Körperlich aber auch Psychisch. Ich bin W 33 Jahre. Ich bin seit fast 10 Jahren sehr schwer Systemisch Erkrankt. Ich lebe deshalb seit dem fast vollständig Isoliert von der Aussenwelt. Aus dem Haus raus komme ich so gut wie nur, wenn ich zum Arzt muss(was ich aber auch hasse).
    Tlw. spitz sich meine Gesundheitlich Situation so zu, dass ich mich kaum noch selber versorgen kann(essen machen, Duschen usw.). Ich habe durch die Erkrankungen, aber auch weil ich z.Z kaum mir was zu essen machen kann, schon 4 KG in den letzten 3 Wochen abgenommen.
    Ich schaffe es Irgendwie, aber ich klappe ständig zusammen, weil ich mich damit Überbelaste. Ich werde häufiger Bewusstlos oder meine Beine können mich nicht mehr halten. Oder wenn ich zu viel laufen, in der Wohnung, habe ich unerträglich Muskelschmerzen danach.Ich weiß es ist erbärmlich.
    Nervlich sieh es langsam auch nicht besser aus. Ich habe häufiger Nervenzusammenbrüche und tlw. auch Suizid Gedanken. Auch wenn ich es nicht machen werde.
    Aber so ist es kein leben mehr. Und ich kann nicht mehr.
    Ich bin auch so einsam. Es gibt kein Menschen der mich Unterstütz. Und es war auch seit ich Krank bin nie anders.
    Ich bin schon Depressiv drauf, durch die ganze Situation. Ich hoffe immer wieder das sich meine Gesundheitlich Situation verbessert, aber leider ist es nicht der Fall(es gab vor 5 Wochen wieder ein starken rückschlag). Nicht das mir dadurch Scheiße geht, nein es heiß weiter das ich so Isoliert leben muss. Leider stürze ich von ein Krankheitsfiasko ins nächste. Mein Onkologe bekommt langsam auch die Krise mit mir und bezeichnet mich schon als sein "Sorgenkind".

    Ich suche Dringend nach Hilfe, Anlauf Adressen an die ich mich wenden kann. Ich möchte aus meiner Situation einfach das beste machen.
    Es kann doch einfach nicht sein das ich als Mensch völlig kaputt gehe. Aber so ist es einfach und es müsste einfach nicht sein.
    Ich bin schon leicht auf zu muntern und Wunder mich das ich noch lachen kann. Was ich zu Hause nicht mehr kann. Aber z.b wenn es mal beim Arzt dazu kommt, dass ich mit ein länger rede, merke ich wie ich aufblühe.
    Ich würde mir so Wünschen, einfach das mal jemand da ist und Unterstütz oder vll. mich Irgendwo hinfährt und eben mit Rollstuhl Unterwegs sein. Und nicht immer die Wand anschauen muss oder zu Hause was zusammen machen z.b Spiele spielen.

    Ich habe schon einiges an Kontakt aufnahmen versucht, die in mein Alter sind. Nur leider hat auf einen der Kaum noch was kann und Unternehmen kann, keine Lust. Die Welt ist auch eben eine völlig andere und die Themen.

    Ich muss auch noch bei mein Eltern leben. Allerdings bekomme ich von den auch keine Unterstützung.Ich habe den schon so oft Wünsche geäußert z.b mal Karten spielen oder mich im Park Spazieren fahren. Aber das alles wird völlig Ignoriert oder ich selber werde auch fast völlig Ignoriert oder meine Situation. Was weh tut. Es wird auch so gut wie mit mir gesprochen und wenn ich rede wird mir gesagt das ich Nerve.
    Meiner Mutter ist alles wichtiger als ich. Ob Irgendwelche Pflanzen oder sonst was.
    Ich habe da auch schon aufgegeben das sich was ändert. Ich würde es nicht mehr ertragen, wieder enttauscht zu werden. Es sind deswegen schon genug Tränen geflossen.
    Ich bekomme von den nur Vorwürfe zu hören. Wie viel arbeit ich mache. Das ich nichts im Haushalt mache oder man mich wieder zum Arzt fahren muss. Oder mir gesagt, dass ich nicht kann und ein nichts bin. Andere mehr hinbekommen usw.
    Die verstehen es nicht oder es ist den Egal, wie es mir geht. Oder wie ich Jeden Tag kämpfe und selbst mit den was ich mache überfördert bin. Und ich jeden Tag Kämpfe um meine Gesundheitlich Situation nicht weiter zu verschlechtern z.b Bettlägerig werde oder auch auch sonst alles Unternehme um das beste rauszuhohlen.





  • Re: Ständig Zusammenbrüche.

    Gehts, dass du mitteilst, wo du wohnst, in welcher Gegend ?

    Ich habe es schon mal gelesen, obwohl ich hier sehr selten hereinschaue.
    Ich kann dich also "hören"... und sag Hallo..

    Irgendwie sag ich mir, Zufall gibt es nicht und wir sind alle miteinander im geistigen Kontakt und irgendwie ein Leib und eine Seele- jedenfalls glaub ich es, weil mir sehr viele "zufällig" recht verwunderliche Dinge immer auffallen.

    Was gibt es, was du noch kannst? Kannst du mit deinen Händen noch gut zurechtkommen, gelingt dir Feinarbeit IKNM ? Mir gings mal extrem schlimm und geholfen hat mir, ganz wieder wie ein Kind zu sein, viel spielen( jede Art Beschäftigung ist eigentlich wie spielen- wenn man es hingebungsvoll macht) , viel basteln, viel malen, viel lernen, Kurse anschauen und nachmachen, aus allen möglichen Informationsquellen. Das liegt mir und da bin ich total daheim, also ganz in dem, was mich interessiert und was ich auch kann.

    Wie wäre es, wenn du dich von deiner Mama in eine Gruppe schieben lässt, wo so was geboten ist? Das kann doch nicht sein, dass du nur die Wand anstarren sollst. Vielleicht braucht dich dort wer dringend zum reden, oder zu lernen, sich nicht mehr so zu fürchten.

    Es heißt, dort, wo man lächelt, oder Freude spürt, sei es auch nur ein bissi, dort sollte man tiefer graben, also acht geben, was das ist und das öfters tun- sich freuen ist ein Indiz, dass es stimmig ist für dich und du das brauchst, was dich zum lächeln gebracht hat.

    Wenn man nicht gut gehen kann, dann kann man trotzdem noch sehr, sehr viel. Wahrscheinlich kannst du sehr, sehr gut zuhören und trösten.

    Damit könntest du sogar ein Nebeneinkommen aufbauen.

    Ein Bekannter von mir hat mal inseriert: hab Zeit dir zuzuhören, bin gern für ein Gespräch bereit, wenn du eines brauchst. Er hat eine Mehrwertnummer eingerichtet und das Telefon stand nicht mehr still. Am Tag drauf hat er dreizehn Anrufe bekommen.

    Ich kann mich erinnern, mir war mal dermaßen schlecht, hab niemanden gewusst, an den ich mich wenden konnte und erinnerte mich dann, dass da mal eine Frau gesagt hat, ( eine, die Bachblüten präsentiert hatte mal) ruf mich an, oder komm vorbei, falls du mich mal brauchst. Ich hab die als Strohalm gesehen und bin zwanzig Kilometer zu ihr hingefahren und dann sagte sie, ich habe Besuch, keine Zeit...anschließend bin ich in der Gegend rum und war extrem verzweifelt und hab dann die Idee gehabt, ich mach Ende..ich fahr weit hinauf auf einen Höhenweg und fall da runter. Hab geschluchzt wie nur was und mich total bis zum Limit ausgeheult und irgendwie war dann alles wieder gut. Bin heimgefahren und hab meine Familie weiter betrieben..als ob nichts wär.
    Das war öfters so- mal total in die Tiefe gehen ist wie leer machen. Mal sagen, ich habe nichts, nichts, nichts mehr, was mich freut, das ist ein Punkt, der wie eine Entscheidung ist. DIESES tun, wie ich es derzeit tu, das ist nun vorbei, ich mach es anders.
    Man muss zugeben, es ist absolut nicht gut, was ich da habe.
    Das führt dazu, dass man etwas ändert und sei es nur, auf die Tasten im PC zu klopfen und mal zu erzählen, was dich alles so interessiert, was dich aufhorchen lässt, welches Thema dich beschäftigt..meines ist eindeutig viel fragen, wie es wem so geht..

    Für mich ist das irgendwie, wie wenn man sich gegenseitig schildert, was es bedeutet, ein Mensch zu sein.

    Hinter all den menschlichen Fassaden sehe ich immer wieder die ähnlichen Gefühle.

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    • Re: Ständig Zusammenbrüche.

      Was ist eine systemische Erkrankung..? Ich werd googeln...bis dahin, Schlaf gut, gute Nacht für heute. Wenn ich mal anfange zu googeln, dann sind Stunden Minuten..

      Bis morgen vielleicht. Ich wünsch dir jedenfalls, dass du baldigst ein Türchen findest, wo es weiter geht, Richtung aufwärts. Bei mir war es jedenfalls echt immer so- kurz nach dem finstersten Moment war auf einmal was Neues da. Monatsletzter ist kurz vor Monatserster. Jahresende ist zugleich Jahresanfang. Der neue Tag beginnt mitten in der Nacht.

      Ich finde, es ist mutig, sich hinzusetzen und zu schreiben: bitte, ich brauche Hilfe. Damit hast du garantiert einen Stein ins Rollen gekriegt. Mut ist das Gegenteil von Angst. Du hast praktisch schon mal eine Wand durchbrochen.

      Lieben Gruß fürs Erste

      Mach es dir schön. Das heißt: schau, sieh, merk, es liegt auch Schönes rum um dich. Es ist fast unmöglich, sich auf etwas Hässliches zu konzentrieren, wenn man was anschaut, das schön ist.
      Wenn es mir nicht gut geht, dann beame ich mich in die Momente, wo ich hammermäßig froh war.
      Ich hör dann auf, das Unfrohe zu beachten und ab da ist es nach hinten gedrängt, abgewählt als Tagessensation...

      Schlaf gut.

      Bis dann..

      Ich wache und schau nach, was da so alles steht...

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      • Re: Ständig Zusammenbrüche.

        Hi,

        hast du schon mal über einen Klinikaufenthalt, eine Kur und eine Psychotherapie nachgedacht?

        Es gibt auch Stellen wo sich Leute treffen denen es ähnlich geht, einmal die Woche, meist von einer Sozialarbeiterin betreut und auch Ausflüge werden gemacht.
        Du solltest versuchen entsprechend Kontakt aufzunehmen, eventuell über das Sozialamt.

        Wenn du gar nicht mehr raus gehen kannst, wäre es vielleicht am sinnvollsten es mal mit einer Tagesklinik, ggf. vorherigen stationären Aufenthalt, zu versuchen.
        Dort kann man auch gut Kontakte knüpfen, Ideen sammeln wie es dann zuhause weiter geht.

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        • Re: Ständig Zusammenbrüche.

          @Tired ich war schon sehr oft im Krankenhaus. Da hatte ich auch mehre Kontakte gehabt, mit den ich mich auch gut verstanden habe. Allerdings war ich immer im Krankenhaus weit entfernt gewesen. Daher konnten keine weitere treffen, danach stattfinden.
          Und wieso soll ich in eine Tagesklinik oder Krankenhaus weil keiner bereit ist mit mir raus zu gehen oder ich es nicht kann.. Sorry den Zusammenhang verstehe ich nicht.
          Zur
          Psychotherapie würde mich auch keiner fahren. Und wenn, könnte man statt dem lieber Irgendwo hin fahren was mir spass macht. Und wieso soll man eine Therapie machen, nur weil man Einsam ist? Das würde an meiner Situation auch nichts ändern.

          @ Elektraa Ich habe dich nicht überlesen. Danke für dein langen Beitrag.
          Ich hatte mir schon viele Beschäftigungen gesucht. Die ich zu Hause gemacht habe.
          Das ändert aber nichts an der Einsamkeit. Oder Demütigungen, weil man das Grundlegende nicht schaft. Man muss vll. das mal erleben um es zu verstehen.

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          • Re: Ständig Zusammenbrüche.

            Naja, wenn man nur noch zum Arzt raus geht, dann steckt meist was dahinter was man psychotherapeutisch bearbeiten kann und die Isolation ist nun mal nur mit Strategien durchbrechen und manchmal muss man diese erst lernen.
            Selbst wenn es nur darum geht Kontakte zu den richtigen Stellen aufzunehmen, die einsam mehr Mobilität ermöglichen, sofern es an der psychischen Verfassung liegt dass man dies nicht kann.
            Auf Klinik kam ich weil du dich sehr depressiv anhörst und auch so als würdest du nicht gerne raus gehen, dich in deiner Einsamkeit einrichten.
            Mag sein dass es dann doch nicht so extrem ist und die Kontaktaufnahme mit mobilen Stellen schon ausreicht, da du ja anscheinend keine Probleme mit psychischen Begebenheiten hast die dich am Leben hindern und die es zu bearbeiten gilt, da habe ich wohl was falsch interpretiert..

            Es gibt soziale Dienste, mit denen könntest du mal Kontakt aufnehmen, zwecks Freizeitangebote und was auch immer du dir vorstellst, oft gibt es ja auch Fahrdienstangebote zu allen möglichen Unternehmungen.

            Und wieso soll man eine Therapie machen, nur weil man Einsam ist? Das würde an meiner Situation auch nichts ändern.
            Vielleicht doch, kommt drauf an was es zu ändern gibt und was du ändern möchtest, aber sicher hast du recht und es kommt für dich nicht infrage.

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            • Re: Ständig Zusammenbrüche.

              Ich bin Depressiv weil ich so einsam bin. Lebe du mal 10 Jahre Isoliert. Aber danke für die Unterstellung das es selber verschuldet ist.
              Meine Erkrankung soll Psychotherapeutisch behandel werden? Wird das verhindern das ich mich wieder einer Chemo Unterziehen muss(die letzte ist 2 Wochen her) und mir davon so scheiße geht oder von der Erkrankung mir schlecht geht,.das es mir davon so scheiße geht, das ich kaum noch laufen kann oder Auto fahren kann. Warum muss ich so scheiße leben muss. Daran würde eine Therapie aber auch nichts ändern. Auch nicht, das ich in der lage bin, die Grundversorgung besser hin zu bekommen.

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              • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                ILebe du mal 10 Jahre Isoliert. Aber danke für die Unterstellung das es selber verschuldet ist.
                Wer unterstellt denn hier gerade munter drauf los?
                Ich habe das mit keinem Wort unterstellt und wenn du den Vorschlag einer Therapie als Beleidigung auffasst, dann finde ich das schon etwas befremdlich.
                Ich glaube du hast da ein vollkommen queres Verständnis, was mit Therapie möglich ist und was nicht.

                Bleibt noch der soziale Dienst, aber das ist sicher auch wieder eine Unterstellung, von was auch immer.

                Anscheinend weißt du sehr genau was du nicht brauchst, ich weiß es nicht und kann es mir nur aus dem Geschrieben zusammen reimen,was nichts mit Unterstellung der eigenen Schuld zu tun hat, sondern mit Maßnahmen die auch im Bezug auf physische Erkrankungen Sinn machen.

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                • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                  Naja, wenn man nur noch zum Arzt raus geht, dann steckt meist was dahinter was man psychotherapeutisch bearbeiten kann und die Isolation ist nun mal nur mit Strategien durchbrechen und manchmal muss man diese erst lernen.
                  Das ist doch wohl schon eine Unterstellung das Psychisch ist, das ich nicht raus komme.

                  Und wie soll ich zur Psychologin hin kommen?
                  Und wie soll das was verändern das ich mehr Kontakt habe?

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                  • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                    Das ist doch wohl schon eine Unterstellung das Psychisch ist, das ich nicht raus komme.

                    Depressionen betreffen nun mal die Psyche, auch Einsamkeit.

                    Sorry, sicher verstehe nicht was daran so schlimm sein soll?
                    Fast jeder der physisch stark belastet ist hat irgendwann auch psychische Auswirkungen, worauf sich auch die Therapeuten eingestellt habe.

                    Also Unterstützung durch soziale Stellen und Projekte ist auch nichts für dich?
                    Mit psychisch oder Therapie hätte das auch nichts zu tun, außer insoweit dass die Psyche immer eine Rolle spielt.

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                    • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                      Ne aber ist es nicht sinnvoller,das man Unterstützung bekommt das man nicht mehr Isoliert ist, als die folgen zu behandeln?
                      Ich merke ja wie ich aufblühe wenn ich zu anderen Kontakt habe. Aber man läßt es wohl besser und behandelt dann richtig Depressiv bin. Psychiatrie und Tabletten. Toll
                      Ich habe keine Antwort bekommen, wie ich zur Psychologin kommen soll? Auf die Straßen setzten und warten das mich jemand mit nimmt?
                      Ich denke eine Therapie wird auch nichts dran ändern, dass ich ständig hungern muss,weil ich mir nichts zu essen besorgen kann.

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                      • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                        Genau für diese Art der Unterstützung sind doch auch der soziale Dienst und viele Vereine zuständig.
                        Ich habe nirgends geschrieben dass du irgendwohin gehen sollst wo du Tabletten bekommst.

                        Du brauchst Hilfe und wolltest Anregungen, mir fallen halt nur diese ein und um vieles davon kümmern sich Sozialarbeiter, die Stadt, die Krankenkassen, Pflegedienste für Dinge die du nicht machen kannst.
                        Ich weiß ehrlich gesagt nicht so recht was du dir erwartest, Hilfe von Außen ist nichts für dich, aber alleine geht es ja offensichtlich auch nicht.
                        Es ist nun mal auch so dass Hilfe von Außen nur über bestimmte Wege läuft, Adressen die rein gar nichts mit Sozial, e.V. o.ä zu tun haben gibt es eher nicht.
                        Wenn du nichts mehr zu essen hast und Dinge passieren, dann wird es ja auch existenziell.

                        Eine Wohngemeinschaft wäre auch eine Möglichkeit, WG oder betreute WG, etwas in der Art, bei deinen Eltern scheinst du ja nicht das zu bekommen was du brauchst.
                        Also was spricht gegen ausziehen, mit der Unterstützung der entsprechenden Stellen und dann hättest du sicher auch eine bessere Gesellschaft und mehr Zuspruch.

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                        • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                          Hilfe von Außen ist nichts für dich,
                          Wo habe ich das Geschrieben? Ich habe nur gelesen das angeblich meine Problem von einer Psychotherapie gelöst sind.
                          Naja, wenn man nur noch zum Arzt raus geht, dann steckt meist was dahinter was man psychotherapeutisch bearbeiten kann und die Isolation ist nun mal nur mit Strategien durchbrechen und manchmal muss man diese erst lernen.
                          Oder Empfehlung in die Psychiatrie zu gehen.
                          Wenn du gar nicht mehr raus gehen kannst, wäre es vielleicht am sinnvollsten es mal mit einer Tagesklinik, ggf. vorherigen stationären Aufenthalt, zu versuchen
                          Oder zum Sozialamt.
                          Du solltest versuchen entsprechend Kontakt aufzunehmen, eventuell über das Sozialamt.
                          Wieso nicht aussiehen? Weil dann noch die 2 einzige Dinge wegfallen würden, die mir alles bedeuten. Mein kleiner Hund und der Große Garten. Das ist was mir sehr viel bedeutet und aufbaut. Draußen zu sitzen und den Wildtieren zuschauen. Oder eben mein Hund,

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                          • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                            Ich habe nur gelesen das angeblich meine Problem von einer Psychotherapie gelöst sind.

                            Oder Empfehlung in die Psychiatrie zu gehen.
                            Das wiederum habe ich nirgends geschrieben, wäre auch ein bisschen viel verlangt, von einer Psychotherapie.
                            Ich sagte Klinik, du hast geschrieben dass du nichts mehr zu essen hast, keine Versorgung bekommst, abmagerst und das ist kein guter Zustand.

                            Nun mal Butter bei die Fische, die Stellen die da verantwortlich sind sind nun mal die städtischen, die Sozialarbeiter und wie sie alle heißen.
                            Und auch zum Reden gibt es eher nur professionelle Angebote und keine privaten, wobei die Privaten dann auch weniger mit Problemen konfrontiert werden wollen.
                            Es gibt keine Adressen von privaten Leuten die einfach mal rum kommen und mit dir was unternehmen, die kannst du nur kennen lernen wenn du dir durch entsprechende Stellen Hilfe holst um draußen Kontakte knüpfen zu können.

                            Du möchtest nicht dass die Leute helfen deren Aufgabe dies ist, warum auch immer, ist auch ok.

                            Es gäbe noch Adressen wo du reden kannst, z.B. Telefonseelsorge und viele mehr.

                            Vielleicht kannst mal ganz konkret schreiben welche Art von Unterstützung du dir erwartest, professionelle Hilfe um das ein oder andere verbessern können und wenn ja was und wer?
                            Hilfe um Kontakte zu knüpfen, ähnlich einer Brieffreundschaft, einfach nur gelegentlich reden?
                            Was genau möchtest du verändern, wer genau darf dir dabei helfen, welche Stellen würdest du akzeptieren ohne dich angegriffen zu fühlen?

                            Kommentar


                            • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                              Wer denkst du kann dir helfen, wenn nicht jene deren Job es ist???

                              Kommentar


                              • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                Ich versuche es nochmal, ein Beispiel dafür was solche Organisationen anbieten:

                                https://www.drk.de/hilfe-in-deutschl...indertenhilfe/

                                Das sind natürlich nicht die einzigen und meist läuft das Informative (was es in der eigenen Stadt für Möglichkeiten gibt) über die sozialen Stellen und Ämter.

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                                • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                  Ich möchte z.b das mich jemand zum Arzt fährt der mir nicht danach Vorwürfe macht. Oder das ich mich nicht ständig überbelasten muss, um das Grundlege zu machen. Nicht deswegen ständig schmerzen bekomme oder ständig Gehirnerschütterungen, weil ich ständig zusammen breche.
                                  Mit der Einsam. Einach jemand der vll. 1 Stunde in der Woche da ist. Mit mir was zusammen macht. Wenn es mir sehr schlecht geht zu Hause und sonst vll. mal ausfahren.
                                  Ich einfach mal als Mensch der Bedürfnisse hat, gesehen zu werden.
                                  Vll. mal tröstet wenn es mir schlecht geht. Einfach da sein

                                  Kommentar


                                  • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                    Naja, jetzt fühlst du dich sicher wieder angegriffen, ist aber nicht beabsichtigt.

                                    Wie gesagt, für Fahrten zum Arzt u.ä. gibt es Fahrdienste, da müsstest du über KK, Sozialamt oder ärztlichen Dienst, oder Pflegeversicherung Auskünfte erhalten.
                                    Auch für Hilfen die du unbedingt brauchst gibt es diese Zuständigkeiten, eventuell auch die Pflegekasse.
                                    Das mit dem Reden wird natürlich schwierig, außer du würdest aus Angeboten wie sie die Telefonseelsorge macht etwas für dich heraus ziehen können, übrigens sind die meist auch so kompetent um Ratschläge für deine Situation geben zu können.
                                    Menschen kennen zu lernen mit denen du dann reden kannst, geht dann wieder nur über Fahrdienste, die aber genau dafür da sind, dass die Menschen am sozialen Leben teilhaben können und dort hinkommen wo sie unbedingt hin müssen.
                                    Es gibt auch Sozialarbeiter, oder auch kirchlich motivierte Leute, die Hausbesuche machen und sich einmal die Woche Zeit nehmen können zum reden.
                                    Nur davor steht die Aufgabe dich über die infrage kommenden Stellen zu informieren, was dann leider auch über die sozialen Stellen läuft, die haben meist die relevanten Infos oder weiterführende Adressen.
                                    Wer sich an diese wendet hat ja keinen Makel oder ist kurz vor der Entmündigung, sozial bedeutet nicht geistiger Schaden (was Psychotherapie oder Psychiatrie genauso wenig bedeutet), sondern soziales Leben, soziale Kontakte, Teilhabe am sozialen Geschehen und nicht Zwangstherapie oder Ausgrenzung, im Gegenteil.
                                    Du hast Ansprüche, also kannst du dort auch nachfragen welche genau das sind und wo es Angebote für deine spezielle Situation geben könnte.

                                    Kommentar


                                    • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                      Ich hatte vor ca. 1 Jahr mal beim Caritas angerufen gehabt. Es hatte mich damals schon eine ganz schöne Überwindung gekostet.
                                      Mir wurde da schon zu verstehen geben "In ihren Alter schaffen Sie das schon alleine" Und haben im Moment eigentlich keine Leute frei.
                                      Ich hatte mich nicht erst genommen gefühlt. Ich kam mir nach dem Telefonat wir die letzte Versagerin vor.
                                      Ich habe auch keine Pflegestufe. Die würden sich wahrscheinlich auch kaputt lachen wenn ich es beantragen würden. Wegen mein alter.

                                      Bei mir in der gegent gibt es kein Patientenfahrdienst. Da habe ich mich schon Informiert.
                                      Und Taxi bekomme ich nur mit ein aG im Schwerbehinderungs Ausweiß.

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                                      • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                        Dann versuch es nochmal bei Stellen wie dem Sozialamt, eventuell Rentenkasse.
                                        Ich denke mal da gibt es auch bestimmte Unterstützungen ohne aG, schließlich leisten auch Ehrenamtliche Fahrten, es gibt Treffen wo die Leute selbstverständlich abgeholt werden.
                                        Informieren tut nicht weh, wenn du es nicht so nah an dich ran lässt und es gehört einfach dazu.

                                        So schlimm es ist, es wird niemand kommen und sich anbieten, darum muss man immer kämpfen.
                                        Und wenn die sich kaputt lachen, was die sicher nicht tun werden, dann sollen sie doch.

                                        Du kannst beim Versorgungsamt einen Antrag auf Behinderungsgrad stellen, das wäre dann schon mal was und der Kontakt ist meist auf das Schriftliche beschränkt, Formulare gibt es Online.
                                        Mit Glück bekommst du dann auch das aG im Ausweis, obwohl das wirklich nur gegeben wird wenn gar nichts mehr geht, aber so wie du es schilderst müssten deine Ärzte genau das bestätigen können, was eventuell helfen könnte.

                                        Auf jeden Fall geht es nicht ohne dass du da aktiv bleibst, auch wenn du immer wieder ab gewimmelt wirst, genau das ist auch oft der Plan, solange ab wimmeln bis sich derjenige nicht mehr meldet und wieder was gespart.
                                        Was bei gemeinnützigen Vereinen wiederum eine untergeordnetere Rolle spielt, zumindest versuchen die meist was geht und deshalb auch da weiter schauen was es noch gibt.
                                        Wenn die dich ab wimmeln wollen hat das nichts mit deiner Person oder einer Beurteilung zu tun, sondern mit dem System.
                                        Nimm es nicht persönlich, sondern als eine Herausforderung die angenommen werden muss wenn du etwas verändern möchtest und wie gesagt, nicht nur du musst um Hilfe kämpfen, das geht den meisten Leuten so wenn sie in eine Schieflage geraten.

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                                        • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                          Also ich kenne jemanden, die wird zu wichtigen Fahrten geholt und soweit ich weiß hat das eine Sozialarbeiterin gemanagte und auch über eine Klinik wurden Fahrten organisiert.
                                          OK, das fällt sicher in eine akute Notsituation, aber ich denke es ist auch so möglich, weil es sich bei dir auch um eine Notsituation handelt.
                                          Nur die richtige Stelle musst du erreichen und das bedeutet leider viel telefonieren, aber die helfen dann auch beim Amtsschimmel.

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                                          • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                            Mit dem Sozialamt habe ich schon genug Probleme gehabt. Da wegen Grundsicherung.
                                            Rentenkasse ist nicht zuständig,weil zu kurz ein bezahl und auch zu Lange her.
                                            Du kannst beim Versorgungsamt einen Antrag auf Behinderungsgrad stellen,
                                            Das hatte ich schon gemacht. Ich habe auch ein Schwerbehinderungs Ausweiß

                                            Also ich kenne jemanden, die wird zu wichtigen Fahrten geholt und soweit ich weiß hat das eine Sozialarbeiterin gemanagte und auch über eine Klinik wurden Fahrten organisiert.
                                            Ist der oder die auch in mein alter?

                                            Auf jeden Fall geht es nicht ohne dass du da aktiv bleibst, auch wenn du immer wieder ab gewimmelt wirst, genau das ist auch oft der Plan, solange ab wimmeln bis sich derjenige nicht mehr meldet und wieder was gespart.
                                            Eben. Und diejenigen die wirklich Hilfe brauchen bekommen die nicht, weil die eben nicht die Kraft haben so ein kampf zu bestreiten. Die noch die Kraft haben den kampf zu bestreiten und . Den geht es meist gar nicht so schlecht.
                                            So sieht es leider aus.
                                            Ich habe des öfters von welchen mitbekommen, die alles nahmen was die bekommen konnten und den ging es meist gar nicht so schlecht.

                                            Ich habe die Kraft nicht dafür. Und mich ständig abgewimmelt zu werden. Das tut mir weh

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                                            • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                              "Die würden sich wahrscheinlich auch kaputt lachen wenn ich es beantragen würden. Wegen mein alter."

                                              Eine Pflegestufe hat mit dem Alter nichts zu tun, es zählt allein die körperliche Einschränkung.
                                              Und was Sie von Ihrem Zustand berichten, müsste absolut ausreichen.

                                              Außerdem zahlt die Krankenkasse den Transport zu Behandlungen, wobei Taxi eher bewilligt wird, da kostengünstiger als ein Krankentransport.

                                              Die Verordnung bekommen Sie von Ihrem Onkologen.

                                              Gibt es in Ihrer Onkologie auch Angebote für eine Psychokologie?

                                              Mindestens gibt es aber Sozialarbeiter, die Ihnen die Wege ebnen und Sie beraten können.

                                              Auch online könnten Sie Hilfe finden, es gibt auch schon Selbsthilfegruppen mit denen Sie Kontakte pflegen könnten.



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                                              • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                                Die noch die Kraft haben den kampf zu bestreiten und . Den geht es meist gar nicht so schlecht.
                                                Das ist Unsinn und du solltest dich da nicht dem Futterneid hingeben, jene die die Kraft dazu gefunden haben hatten meist auch einen langen Weg hinter sich.
                                                Solche Pauschalisierungen helfen dir nichts, dir hilft nur wenn du schaust dass du einen Sozialarbeiter an deine Seite bekommst.

                                                Es tut mir leid, aber die Lösung eines Kontakts und alles wird gut, die gibt es für niemanden, auch nicht für jene die es hin bekommen haben.
                                                Wobei die Rentenkasse viele Leistungen auch nicht von den geleisteten Beiträgen, sondern von den noch zu erwartenden abhängig macht, also vor allem davon ob für deinen Gesundheitszustand durch bestimmte Leistungen, Verbesserungen zu erwarten sind, aber das ist auch wieder ein Amtswirrwarr.
                                                Es ist aber auch egal, dir bleibt nichts als dich dahinter zu klemmen Hilfe zu bekommen, wie gesagt, niemand wird von selber an deine Tür klopfen und sie anbieten.

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                                                • Re: Ständig Zusammenbrüche.

                                                  Die noch die Kraft haben den kampf zu bestreiten und . Den geht es meist gar nicht so schlecht.
                                                  Es ist auch so dass die meisten sich erst Hilfe suchen wenn der Leidensdruck unerträglich wird und weniger wenn es ihnen gut geht, auch Leidensdruck verleiht Kräfte.
                                                  Du kannst es also auch so sehen dass jene die etwas bekommen auch die Hölle durchschritten haben und es ihnen nun besser geht, nachdem sie die Früchte ihres Kampfes ernten.
                                                  Die wenigsten sind Simulanten die auf Abzocke aus sind, das wäre auch viel zu schwierig, denn wie du siehst haben es auch jene die wirklich krank sind nicht leicht und ich traue dem System durchaus zu zu erkennen wer krank ist und wer nicht, zumindest in den meisten Fällen.

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