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Unverständliche Grafik zum Thromboserisiko

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  • Unverständliche Grafik zum Thromboserisiko

    Hallo,

    ich bin über folgende Grafik des IPF gestolpert:
    Und habe dazu Fragen:
    Es wird ja anscheinend unterschieden zwischen "Genetische Gerinnungstörungen" und "Familiäre Vorbelastung" und ich kann mir den Unterschied nicht ganz erklären. Was könnte den mit familiärer Vorbelastung gemeint sein? Wenn jetzt z.B. die Mutter eine oder mehrere Thrombosen hatte, ist mein Risiko 250fach erhöht?! Egal, aus welchem Grund sie die Thrombosen hatte (Rauchen, langes Liegen nach OP)? - Wohl kaum... Und wenn in der Familie keine genetischen Gerinnungsstörungen vorliegen und daher auch keine vererbt wurden und trotzdem ab und zu Thrombosen aufgetreten sind aus irgendwelchen Gründen, wäre mein Risiko direkt 250fach erhöht?! Vielleicht versteht die Grafik hier ja jemand besser als ich...

    Vielen Dank


  • Re: Unverständliche Grafik zum Thromboserisiko

    Naja, das ist Statistik, die aber rein gar nicht individuell aussagt.
    Es ist einfach so dass Menschen mit den Faktoren 250 Mal häufiger betroffen sind, aber längst nicht alle, über deine persönliche Situation sagt das also so gut wie nichts aus und natürlich spielen Dinge wie Rauchen usw. auch eine Rolle, was in Statistiken nicht unbedingt berücksichtigt wird.
    Wenn bei jemanden eine Thrombose klar vom Rauchen, einer Verletzung, der Pille kommt, dann wird es sich wohl bei Verwandten senken wenn diese Faktoren gemieden werden.
    Kannst ja auch mal mit deinem Arzt drüber reden.

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    • Re: Unverständliche Grafik zum Thromboserisiko

      Ja, das verstehe ich schon. Die genannten Beispiele waren übrigens nur fiktive Beispiele und betreffen mich nicht.
      Meine Frage zielt eher darauf ab, inwiefern es familiäre Vorbelastung gibt, die aber absolut nichts mit der genetischen Vererbbarkeit zu tun hat. Denn "Genetische Gerinnungsstörungen" werden ja schon unter einem anderen Punkt geführt.
      D.h. familiäre Vorbelastung sind dann Familienmitglieder bei denen keine vererbbare Störung (zB Faktor V Leiden) etc. vorhanden ist und die trotzdem grundlos(?) immer wieder Thrombosen entwickeln?

      Kommentar


      • Re: Unverständliche Grafik zum Thromboserisiko

        Die Frage wäre, warum z.B. ein Raucher eine Thrombose bekommt und der andere nicht?
        Gene? Zufall?
        So exakt sind die Statistiken nicht, sie berücksichtigen nicht alles, konzentrieren sich immer nur auf einen Teil.
        Um das alles zu ergründen müsste man einige Studien lesen.
        Eine Statistik ist nicht wie die andere, weil oft unterschiedliche Faktoren mit einfließen.
        Aber ich sehe das auch wie du, familiäre Vorbelastung bedeutet dass es Fälle in der Familie gab, egal weshalb, wird ja auch bei anderen Erkrankungen so eingestuft, es wird gefragt ob jemand in der Familie z.B. Herzkrank ist oder Darmkrebs hat, das warum ist dabei nicht wirklich relevant.
        Alleine die Tatsache dass es so Fälle, oder so einen Fall gab/gibt, reicht aus um den Risikofaktor stark zu erhöhen, bzw. ist für den Arzt quasi die Aufforderung dort nochmal genauer hinzuschauen.
        Es wäre gar nicht machbar die Fälle wo es rein individuelle Ursachen hat herauszufiltern, zumal man auch nie genau wissen kann ob es ein Einzelfall ist oder nicht.
        Wenn es also in der Familie vorgekommen ist, dann erhöht sich immer das Risiko., weil niemand herausfinden kann was letztendlich die ausschlaggebende Ursache war, Genetik, oder Lebensumstände, meist ist es auch eine Mischung aus beidem..
        Wenn du also irgendwelche Befürchtungen hast, Fragen, dann solltest du das mit deinem Arzt besprechen der die relevanten Faktoren kennt.

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