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Jahrelanger Kampf um Hilfe und Diagnose

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  • Jahrelanger Kampf um Hilfe und Diagnose

    Hallo,

    erstmal bin ich neu hier und möchte mich kurz vorstellen. Ich bin 33 Jahre alt und arbeite im Schichtdienst als Programmierer.

    Seit ca. 5 Jahren renne ich von Arzt zu Arzt ohne das mir jemand weiterhelfen kann, was mich echt verzweifeln lässt...

    Eigentlich vergeht bei mir kein Tag ohne Beschwerden bzw. wo ich mich richtig gut und fit fühle. Ich hab übern Tag über immer wieder Phasen wo ich sämtliche Symptome habe. Diese sind ganz Unterschiedlich. Von Kopfweh, Übelkeit, Schwindel, Atemnot, Stechen am ganzen Körper, Herzrasen, Müde, Schlapp fühlen ist alles dabei. Am schlimmsten ist es wenn ohne Grund einfach so eine richtige Krasse innere Unruhe dabei ist. Ich kann mich dann keine Minute ruhig halten. Es ist gefühlt unmöglich.

    Es wurde schon alles untersucht und ich bin auch in Psychologischer Behandlung, aber bisher alles ohne Erfolg. Womit ich immer mehr zweifle ob die Psychologische Behandlung überhaupt noch sinnvoll ist. Als Kind wurde bei mir ADHS diagnostiziert. Ich weiß auch nicht ob das evtl. eine Rolle spielen kann. Es wird von keinen Arzt so richtig darauf eingegangen.

    Weiß jemand Rat?

    Gruß



  • Re: Jahrelanger Kampf um Hilfe und Diagnose

    Ich bin nicht sicher ob ich Ihnen helfen kann.

    Können sie beschreiben wann die Probleme anfingen ?
    Möglicherweise mit der Zeit des Schichtens.
    2-Schicht ist ja noch eine Sache.
    Drei- Schicht, 4- Schicht u. Contischicht noch eine Andere.

    Bei welchen Ärzten waren sie bisher ?
    Welche Untersuchungen ?

    Waren sie auch schon mal bei einem Endokrinologen ?

    Das mit dem ADHS in der Kindheit ist sicherlich mit einzubeziehen.

    Link:
    https://www.schoen-klinik.de/adhs-bei-erwachsenen

    Dient nur als Hinweishilfe.
    ------------------------------------------------------------------------------------------------
    Es gibt viele Faktoren die solche Symptome begünstigen können.

    Vor allem Schichtarbeit ist sehr belastend in jeder Hinsicht.
    Für den Organismus als solches insgesamt, der Biorythmus kommt
    komplett durcheinander, auch psychisch ist das sehr belastend.
    Zudem auch noch Verpflichtung wie Familie u. anderes. Termine z.B.

    Gibt es etwas an das Sie sich erinnern aus der Zeit ? (Kindheit).

    Gibt es Schichtzeiten bei denen Sie für sich beobachten konnten
    das es Ihnen besser geht, Sie weniger Probleme haben ?
    Oder andersherum besonders viele Probleme !?


    Ernährung auch wichtig.
    Ich kenne aus meiner 3- Schicht Zeit auch noch Mitarbeiter die in
    Nachtschicht nichts Essen konnten, nur sehr wenig geschlafen haben.

    Bei mir ist es so, das Verdauung u. essen in Frühschicht nicht so
    richtig in Gang kommt. Das Essen bleibt eher stecken.
    Kommt hier eine relative Normalität rein zum Ende der Woche,
    ändert sich wieder der Schichtplan
    Bei nur Frühschicht pendelt sich das langsam ein.

    Besprechen Sie das auch mit ihrem Psychologen
    --------------------------------------------------------------------------------------------
    Möglicherweise kann man hier etwas regulieren mit ärzlticher Hilfe.

    Befreiung v. Schichtsystem, bzw. Nachtschicht ?

    Das kann eine Empfehlung sein, auch möglicherweise medizinisch
    notwendig.

    Möglicherweise eine Vereinbarung für beschränkte Zeit (4 W. z.B.)
    nur in einer Schicht zu arbeiten.

    Meiner persönlichen Erfahrung nach braucht man gut 14 Tg. um sich
    einigermaßen umzustellen, bis sich alles einpendelt zu einer
    gewissen Normalität, die einem auch erlaubt sich selbst einzuschätzen
    u. anzupassen.

    Schwierige Situation.

    LG

    Kommentar


    • Re: Jahrelanger Kampf um Hilfe und Diagnose

      Hallo,

      erstmal vielen Dank für die Antwort. Also das es an der Schichtarbeit liegt kann ich fast ausschließen. Ich habe zum Jahreswechsel Aufgrund Urlaub und Elternzeit 11 Wochen nicht gearbeitet. Auch da waren oder sind die Beschwerden nicht weniger geworden.

      Folgendes wurde bisher Untersucht:

      - Kardiologie: EKG, Langzeit EKG, Belastungs EKG, Langzeit Blutdruck. Alles ohne großen Befund. Blutdruck ein bischen niedrig, aber laut Arzt im grünen Bereich. EKG mit ganz wenigen Doppleschlägen, ebenfalls laut Arzt im grünen Bereich.

      - Lungenfacharzt: Ohne Befund

      - Orthopädie: Gleitender Wirbel festgestellt - Hat keine Auswirkungen auf die Symptome

      - Mehrmals großes Blutbild - Alles im Normbereich

      - Urlologe: Ohne Befund

      Bei einem Endokrinologen war ich noch nicht. Dies wäre vielleicht noch eine Anlaufstelle. Mir ist es halt mittlerweile schon richtig unangenehm zu Ärzten zu gehen die dann wieder nichts finden und es mir einfach teilweise richtig schlecht geht.

      Können Aufgrund ADHS und die damit verbundene Innere Unruhe Schmerzen verursachen? Bzw. meine Symptome?

      Danke

      Gruß

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