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Akute Bronchitis 25. SSW

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  • Akute Bronchitis 25. SSW

    Hallo Fr. Dr. Mittmann,

    wie im Titel erwähnt bin ich jetzt 25. SSw und habe eine akute Bronchitis, einen entzündeten Hals und eine akute Nasennebenhöhlenentzündung.Am Sonntag fingen erste Symptome an, am Montag hatte ich hohes Fieber (bei 39,5°C) und war bei meiner Hausärztin, die mir ausschließlich Kügelchen (Ferrum phosphoricum) verordnet hat.Mir ging es richtig schlecht, v.a. wegen dem hohen Fieber,aber die Ärztin meinte, ich solle auf Medikamente verzichten,um dem Baby nicht zu schaden.
    Das Fieber habe ich überwunden (mit Wadenwickel), habe die Kügelchen eingenommen und lag die letzten drei Tage fast nur im Bett.

    Ich habe über 2 kg abgenommen, da ich wirklich so gut wie nichts essen konnte (ein paar Joghurt, viel Tee, eine halbes Butterbrot).Dies schadet doch hoffentlich nicht meinem Baby? Bin 1,65 m groß und wiege momentan 69 kg (zu Beginn der SS waren es 65 kg). Da ist doch genug Puffer,oder?

    Meine eigentliche Frage. Ich leide immer noch stark unter der verstopften Nase (Kamillendampfbäder mach ich 2x täglich, Emser Nasenspray benutze ich auch ab und zu). Meine Frauenärztin meinte kürzlich,man darf in der SS Kindernasenspray nehmen zum Abschwellen.Was denken Sie, könnte ich die wirklich im Notfall nehmen? Ich kriege so gut wie keine Luft durch die Nase und mein Schlaf ist massiv gestört, ich fühle mich wie gerädert. Bin nur total verunsichert, weil mir meine Hausärztin alle Medikamente abgeraten hat.Ich möchte unter keinen Umständen meinem Baby schaden, bin da eine sehr ängstliche Schwangere.

    Vielen Dank,Katmir!


  • Re: Akute Bronchitis 25. SSW


    Hallo Katmir,
    Sie können dem Rat Ihrer FÄ vertrauen. Kindernasenspray ist in Ordnung.
    Es liegt kein Nachweis einer Beeinträchtigung der kindlichen Entwicklung durch abschwellende Nasentropfen bzw. Nasensprays vor, so dass ein vorübergehender Gebrauch in der
    Schwangerschaft durchaus akzeptabel erscheint. Der Inhaltsstoff von abschwellenden Nasensprays kann bei hoher systemischer
    Konzentration zur Verengung von Blutgefäßen und Mutterkuchenversorgung führen, was allerdings bei nasaler Anwendung nicht zu befürchten ist.
    Im letzten Schwangerschaftsdrittel sollten Nasensprays wegen einer wehenhemmenden Wirkung nicht mehr eingestetzt werden. Belästigen Sie die geschwollenen Nasenschleimhäute derart, dass Sie auf eine Anwendung nicht verzichten möchten, sollten zumindest nicht mehr als 3 x täglich 1 Hub pro Nasenöffnung anwenden. Alternativ können Sie Meerwassersprays oder homöopathische Nasentropfen ausprobieren oder eben besagtes Kindernasenspray.
    Viele Grüße
    Annette Mittmann

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