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Diagnose Schizophrenie

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  • Re: Diagnose Schizophrenie

    Ich habe meinem Kumpel die Meinung gesagt. Aber das wird wohl nichts dran ändern, dass er raucht und trinkt. Das ist das Suchtproblem. Ich habe auch gemeint, dass er sich einen Therapeuten suchen soll, aber das hat er auch abgeblockt, weil er schon einige Therapien gemacht hat, aber er dadurch keine Verbesserung gespürt hat. Ich werde mich wirklich nicht mehr darüber ärgern. Ich werde es wie sonst auch hinnehmen. Manchmal macht es mich wütend, aber ein Gespräch mit mir hilft nicht ihn von der Sucht abzubringen. Aber er sucht sich wieder einen Psychiater. Vielleicht kann der ja helfen. Man darf sich denke ich nicht vormachen, dass man so Leute von der Sucht abbringen kann. Das können wohl nur Profis.
    Meine beiden Kumpels sind aber trotzdem total liebenswert und daher werde ich das wirklich akzeptieren, anstatt es bekämpfen zu wollen.
    Jedenfalls bin ich ja dann nicht zu meinem Kumpel gefahren, weil er hat zweimal vorher angekündigt, dass er mich diesmal wieder besuchen wird. Da er das nicht gemacht hat, war ich sauer und ich will nicht auf Abruf ständig zu ihm fahren. Ich habe gelernt, dass ich nicht so brav bin und alles mitmachen selbst wenn ich mich ärgere. Ich muss meine Gefühle zum Ausdruck bringen und danach handeln.

    Heute fahren mein Vater und ich zum beruflichen Trainingszentrum für psychisch Kranke. Ich bin gespannt, was sie dort anbieten.
    Ich freue mich sogar darauf, dass ich mal etwas Neues höre, wie es auch weitergehen kann.

    Ich bin immer noch fleißig am Schwimmen und gerade nachdem ich so sauer war hat es sehr gut getan sich körperlich zu verausgaben.

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    • Re: Diagnose Schizophrenie

      Es war vorgestern ganz schön anstrengend, weil wir waren insgesamt fast 7 Stunden unterwegs wegen der Informationsveranstaltung zum beruflichen Trainingszentrum. Ich glaube aber, dass das eher nichts für mich ist, weil das eher auf eine Arbeit vorbereitet. Aufs Studium bereitet das eher nicht vor. Aber es ist ja gut, dass ich jetzt auch Alternativen kenne, falls es mit dem Studium doch nicht klappen sollte.

      Ich habe mich mit meinem Kumpel ausgesprochen. Und Morgen werde ich wohl auch zu ihm fahren. Er muss ja arbeiten und da werde ich doch zu ihm fahren. Die Arbeit spannt ihn ja ganz schön ein und da verstehe ich jetzt schon, dass er nicht noch so viel durch die Gegend fahren möchte und auch nicht kann, weil der Schichtdienst auch ganz schön anstrengend für ihn ist.
      Ich werde wohl Donnerstag fahren und bis Sonntag bleiben, weil ich Montag auch wieder Gruppentherapie habe.
      Wir wollen Samstag auch essen gehen. Ich hab ihm mal zum Geburtstag geschenkt, dass ich ihn zum Essen einlade. Das haben wir bisher noch nicht geschafft. Ich bin mal gespannt, ob alles gut laufen wird. Aber ich freue mich und habe langsam etwas weniger Angst, weil ich jetzt bestimmt schon zum 6. Mal zu ihm fahre.
      Also ich hätte echt nicht gedacht, dass ich das so oft mache und auch schaffe. Mein Therapeut hat mir sehr gut geholfen. Ich war ja erst nach der Klinik noch nicht so zugänglich für eine Therapie, aber das lag daran, dass es mir noch zu schlecht ging. Es ist echt ein schönes Gefühl, dass es langsam aber stetig vorangeht. Ich bin meiner Stationsärztin auch sehr dankbar, dass sie mir immer gut zugeredet hat, dass ich bestimmt wieder gesund werde. Sie meinte ja sogar, dass ich wieder die Alte werde. Und mein Vater hat mir zurückgemeldet, dass ich schon wieder wie früher wäre, aber ganz so positiv sehe ich das noch nicht. Er wollte mich gestern etwas dazu drängen, dass ich ziemlich sofort zur Studienberatung gehe. Aber ich muss das erst mit dem beruflichen Trainingszentrum sacken lassen und überlegen, was ich wirklich will. Ich will mich einfach nicht schnell entscheiden.

      Morgen muss ich morgens zum Zahnarzt und wenn da nichts Größeres ist fahre ich danach zu meinem Kumpel. Ich hoffe, dass die Bahn zuverlässig fährt. Ich denke es wird mir guttun ein paar Tage aus dem Haus zu sein. Meine Eltern sind auch manchmal echt anstrengend.
      Mein Therapeut hat auch gemeint, dass ich wirklich viel raus soll aus meinem Elternhaus, weil Zuhause sind die Ängste auch größer.

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      • Re: Diagnose Schizophrenie

        Wenn zuhause die Ängste größer sind, dann ist weggehen sicher gut und du machst das richtig gut.

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        • Re: Diagnose Schizophrenie

          Ich war am Donnerstag beim Zahnarzt und hatte leider etwas Karies, aber es war echt nicht schlimm. Danach bin ich zu meinem Kumpel nach Frankfurt gefahren. Wir haben zusammen zu Abend gegessen und Musik gehört. Freitag haben wir dann echt viel geschlafen, was wir wohl beide nötig hatten. Am Samstag waren wir einkaufen, abends Essen und danach in der Cocktailbar. Beim essen ging es mir nicht gut und ich hatte Panik, aber ich habe mir gesagt, dass ich trotzdem noch in die Cocktailbar gehen möchte. Ich versuche einfach mein Programm weiter zu machen und nicht so auf die Panik zu achten und das hat tatsächlich funktioniert. Als wir aus dem Restaurant waren ging die Panik weg und wir hatten noch einen schönen Abend.

          Heute war ich in der Gruppentherapie und die Sozialarbeiterin möchte jetzt mit mir Bürgergeld beantragen. Ich wusste gar nicht, dass das so einfach geht, aber es scheint mir wohl tatsächlich zuzustehen. Jetzt bin ich echt sehr froh, dass damit meine Eltern entlastet werden können.

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          • Re: Diagnose Schizophrenie

            Das ist schön, so lernt deine Psyche sich wieder auf deine Wahrnehmung zu verlassen und die Ängste richtig einzuordnen.

            Ja, dir stand auch Grundsicherung zu, etwas komplizierter wird es vor allem wenn Mietanteile und Umlagen bezahlt werden, oder die Eltern noch was angeben müssen, aber auch das ist kein Hexenwerk.

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            • Re: Diagnose Schizophrenie

              Ich hoffe echt, dass durch die Aktivitäten meine Ängste geringer werden. Die Medikamente werden ja auch noch eingestellt und ich hoffe, dass es mir dann mit der Zeit besser gehen wird. Also ich hoffe, dass ich durch mein Verhalten und auch durch die Medikamente eine Verbesserung wahrnehme. Ich bin mal gespannt, wie es mir in ein paar Monaten gehen wird.

              So wie ich das verstanden habe müssen die Eltern bei Kindern ab 25 Jahren keine Angaben mehr machen.

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              • Re: Diagnose Schizophrenie

                So wie ich das verstanden habe müssen die Eltern bei Kindern ab 25 Jahren keine Angaben mehr machen.
                Das ist ja schon mal was, kommt halt drauf an ob du Kosten für die Unterkunft angibst, dann bräuchtest du die Angaben bzw. Mietvertrag.

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                • Re: Diagnose Schizophrenie

                  Danke für die Infos. Die Sozialarbeiterin von der Klinik wird mir helfen den Antrag zu stellen. Da bin ich auch sehr froh drum. Das erleichtert mir viel. Sie kennt sich da sicher gut aus. Meine Eltern haben sich auch echt gefreut, dass ich sehr wahrscheinlich Geld bekommen werde. Schade, dass wir das nicht früher wussten.

                  Morgens möchte ich wieder schwimmen gehen. Danach werde ich mich ausruhen und lernen möchte ich auch noch.
                  Gestern habe ich nicht so viel gemacht, weil ich mich noch von der kleinen Reise erholt habe.

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                  • Re: Diagnose Schizophrenie

                    Ja, die weiß das, schön dass die sich kümmern.

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                    • Re: Diagnose Schizophrenie

                      Ja, ich bin echt froh, dass mir die Sozialarbeiterin hilft. Gestern hab ich mich sehr drüber gefreut, dass ich Geld bekommen werde.
                      Zum Glück war ich immer in der Gruppentherapie. Da hat man gute Kontakte knüpfen können. Da habe ich ja auch vor langer Zeit meinen Arzt kennengelernt. Es ist schade, dass wir gestern nur zu dritt waren, aber andererseits kann sich dann die Sozialarbeiterin besser um uns kümmern.

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                      • Re: Diagnose Schizophrenie

                        Gestern habe ich zwei Bekannte, die ich in der Psychiatrie kennengelernt habe getroffen. Die eine wohnt im Heim und dort haben wir uns auch getroffen. Wir sind dann zusammen zum Eiscafé gelaufen und hatten leckeres Eis. Es war mal interessant sich so ein Heim anzugucken, aber ich bin dann doch froh, dass ich bei meinen Eltern wohne. Aufs Heim oder eine Wg hätte ich nicht so Lust. Aber es ist gut, dass ich auch mal so etwas kennengelernt habe für alle Fälle.

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                        • Re: Diagnose Schizophrenie

                          Ich habe einiges unternommen und ich habe auch neue Leute kennengelernt, was auch erstmal eine Herausforderung für mich war.
                          Aber die Panik ist gar nicht mehr so das große Thema. Sie tritt mittlerweile selten auf und wenn sie kommt, nehme ich sie nicht mehr als so etwas sehr Bedrohliches wahr. Dadurch habe ich sie die letzten Male echt besser aushalten können. Ich hoffe es bleibt so und es wird nicht mehr schlimmer.
                          Ich versuche jetzt auch wieder mehr ins Lernen zu kommen, weil es mir besser geht.

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                          • Re: Diagnose Schizophrenie

                            Super, es geht ja recht flott voran aber trotdzdem nicht übertreiben und genug Pausen gönnen.

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                            • Re: Diagnose Schizophrenie

                              Ja, ich hätte nicht gedacht, dass es so schnell vorangeht. Aber trotzdem kann es sein, dass ich noch mal Rückfälle mit Panik haben werde. Aber das darf nicht mehr so schlimm für mich sein. Wenn ich es weniger schlimm bewerte, geht die Attacke auch besser und schneller vorüber.
                              Bald kommt mich ein Kumpel besuchen. Wir wollen etwas essen und trinken gehen. Wahrscheinlich gehen wir auf einen kleinen Berg mit schöner Aussicht.
                              Davor habe ich mich ausgeruht. Ich muss wirklich auf die Pausen achten.

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                              • Re: Diagnose Schizophrenie

                                Du machst das schon richtig

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                                • Re: Diagnose Schizophrenie

                                  Viel Spaß!

                                  Kommentar

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