Hallo zusammen,
Ich hatte Ende Sep. 23 Corona und danach fingen die Probleme an. Seitdem habe ich auch diesen Benommenheitsschwindel 24/7. Fühlt sich komisch an. Immer leichter Kopfdruck/ziehen. Druck an den Schläfen. In manchen Situationen wie z.B. Spazieren spüre ich, dass da was da ist aber es ist nicht so schlimm. Beim Abendessen z.B. ist es extremer. Vor allem viele Einflüsse scheinen es schlechter zu machen.
Habe dann in den drei Monaten bis Ende 23 alle möglichen Ärzte konsultiert:
EKG
EEG
Neurologe direkt Antidepressiva verschrieben
Schilddrüse
MRT Kopf (kam eine Sinusitis raus und wurde vom Hausarzt mit Antibiotika und Kortison behandelt) Ob das jetzt noch im MRT auftaucht weiß ich nicht da nur 1x MRT Kopf ohne Kontrastmittel.
Augenarzt alles top
Langzeit EKG
Nebennierenrinde
Vitamin D Mangel hab ich in der Apotheke testen lassen. Nehme ich jetzt seit 5 Monaten.
Akupunktur
Ergotherapie
Physiotherapie
Atmungstherapie
alles probiert aber ohne deutlichen Erfolg.
Psychiater war ich und hatte AD genommen bis Anfang 24. Da mit der Einnahme aber alles noch viel schlimmer wurde habe ich das dann abgesetzt. Ist ja auch irgendwie dumm da meine Symptome im Beipackzettel vom AD mit drinsteht... Das hatte mich dann zusätzlich verrückt gemacht.
Psychotherapie bin ich auch. Umgang etwas besser geworden allerdings spüre ich an den Symptomen keinen Fortschritt.
Orthopäde hat obere HWS geröntgt - alles gut
Hatte am Anfang starke Schlafprobleme. Hat sich deutlich gebessert.
Im Januar 24 habe ich dann komplett Lebensweise umgestellt. Viel Spazieren, viel Sport, viel Meditation. Vitamine und gehofft, dass ich so den Durchbruch erziele. Leider bis jetzt ohne Erfolg. Kommende zwei Wochen habe ich nochmal einen Arzttermin bei einem Orthopäde und Osteophaten da ich wenn ich die Arme nach hinten ziehe an meiner linken Schulter eine Erhöhung festgestellt habe. Das ist auf der rechten Seite nicht. Direkt an der Schulter zum Hals. Ist weiches Gewebe und tut auch nicht weh aber habe keine Ahnung was das ist. Versuche aktuell mit Wärme zu schauen, ob das eine Besserung in jeglicher Hinsicht bringt....
Die psychische Belastung ist enorm. Mein Leben ist seit Sep.23 aus den Fugen geraten. Jeden Tag die Symptome zu spüren und mit ihnen aufzuwachen raubt jede Menge Kraft. Ich bin Familienvater, habe zwei Kinder. 4 Jahre und 3 Monate und arbeite aktuell 6h im Homeoffice als Wiedereingliederung. Alle Ärzte sagen direkt Long Covid bzw. Depression. Die Unwissenheit macht einen verrückt. Der zeitliche Zusammenhang zu Corona ist natürlich gegeben, allerdings muss es das ja auch nicht zwangsläufig sein.
Ich wäre wirklich für jede Hilfe und jeden Rat dankbar!
darkshark18
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