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Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

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  • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

    Hallo zusammen,
    leider hat keiner geantwortet, aber ich schreibe trotzdem.
    Bei mir wurde CT vom Kopf gemacht und MRT.
    Zuerst CT man erkennt auf den Bildern, dass eine 3,5 cm große raumfoderung besteht, wahrscheinlich wasser, Blut, Fett oder sowas.
    Daraufhin wurde ein MRT veranlasst und siehe da man erkennt nichts. Man hätte mein Mrt mit Kontrastmittel machen müssen, um zu bestimmen, um was es sich handelt.
    Also Falco MrT mit Kontrastmittel wäre wahrscheinlich auch bei dir des Rätsels Lösung.
    Meine Benommenheit kommt definitiv davon.
    Hallo Telefonstreich

    Sorry dass ich erst jetzt antworte. MRT-Angio wurde bei mir aber auch schon gemacht. Ergebnis gab's quasi keines, weil nix zu finden war.

    Wie ist es bei dir mittlerweile? Was hast du noch so alles in Angriff genommen bzw. versuchst du gerade?

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    • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

      Hey,
      also bei mir lag beim CT eine Fehler vor. MRT war unauffällig, aber es wurde eine Sinusitis festgestellt.
      Ich hatte keinerlei Beschwerden beim atmen, aber anscheinend hat sich da etwas festgesetzt. Ich hoffe jetzt natürlich, dass meine Benommenheit davon kommt. Ansonsten habe ich ja fast alles durch. 24 Ekg, CT, Mrt, Hno der das nicht festgestellt hat.
      Ich geh trotzdem jetzt noch zur Atlaswirbel Korrektur, falls eine vorliegt, dass soll ja auch helfen. Da man im Mrt der HWS das nicht sehen kann, ob da was nicht stimmt.
      Wie ist es denn inzwischen bei dir?
      Freundin, Job? soziale Kontakte?
      klappt das noch?
      Schlaflabor hab ich Ende April
      Gute Besserung
      ​​​​
      ​​​

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      • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

        Hey,
        also bei mir lag beim CT eine Fehler vor. MRT war unauffällig, aber es wurde eine Sinusitis festgestellt.
        Ich hatte keinerlei Beschwerden beim atmen, aber anscheinend hat sich da etwas festgesetzt. Ich hoffe jetzt natürlich, dass meine Benommenheit davon kommt. Ansonsten habe ich ja fast alles durch. 24 Ekg, CT, Mrt, Hno der das nicht festgestellt hat.
        Ich geh trotzdem jetzt noch zur Atlaswirbel Korrektur, falls eine vorliegt, dass soll ja auch helfen. Da man im Mrt der HWS das nicht sehen kann, ob da was nicht stimmt.
        Wie ist es denn inzwischen bei dir?
        Freundin, Job? soziale Kontakte?
        klappt das noch?
        Schlaflabor hab ich Ende April
        Gute Besserung
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        Hallo!

        Was ist mittlerweile passiert bei dir? Hat sich bezüglich der Sinusitis noch was herausgestellt?

        Atlaswirbel korrigieren lassen? Wenn ja, berichte bitte unbedingt!

        Freundin hält weiterhin zu mir. Jobmäßig geht einfach nichts, kann nicht Auto fahren und selbst bereits einfache Arbeiten wie Kopieren kann mir echt zur Hölle werden...
        Soziale Kontakte? Gleich null...
        Wie schaut das bei dir alles aus?

        Alles Gute!

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        • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

          Hallo.
          Mir geht es immer noch nicht wirklich besser. Meine Benommenheit ist immer noch da. Alles ist sooo anstrengend. Zudem habe ich nun richtige Schlafprobleme entwickelt. Ich komme nicht in den Tiefschlaf.Ich bekomme es nicht hin. Nach über mehreren Wochen,ging ich so auf dem Zahnfleisch, nehme nun Melatonin und irgend ein chem. Zeugs. Aber wie geht es nur ohne wieder?
          Bei mir ist es ja auch beim Autofahren am schlimmsten, weil ich nicht mit den Augen so fixieren kann.
          Es ist schlimm, dabei denke ich immer positiv. Sehe es schon als Behinderung an und denke mir kann ja auch niemand helfen. Ich steh so neben mir. Ich bin hin und her gerissen, wenn organisch alles ok ist, denke ich immer doch psychisch, aber ich bin so positive , dann denke ich wieder vielleicht doch die HWS BWS oder sonst was. Was eben noch keiner ausfindig gemacht hat.

          Ich werde nun folgendes machen:
          1.) jeden Tag kalt duschen (erst langsam und dann jeden Tag mehr bis 2min) vielleicht brauchen wir den aussen Reiz
          2.) ich bestelle mir das NEUROBOARD. (mega teuer,aber einen Versuch wert)

          Gebt nicht auf.

          ..ach übrigens...ich war ja auch mal bei so einem Knochenbrecher. Mit Atlas richten usw. Mein ganzer Körper hatte gezittert und ich musste heulen. Nicht vor Schmerzen, aber die Nerven (Vagus?) der war völlig überreizt. Der Mann half mir auf und sagte,und nun? Ich so,...immer noch benommen. Hatte so keinen Effekt. Nur 200 Euro ärmer. Meine Neurologe warnte mich später,sowas nie wieder zu machen. Es könnte im Gehirn zu Eplilepsie kommen usw .

          LG Madlen

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          • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

            Hi Madlen,

            ich kann dir raten dich nochmal neurologisch einweisen zu lassen. Bei mir haben sie alles nochmal durchgecheckt, alles ohne Befund. Mir hat die psychologische Betreuung vor Ort sehr gut getan. Hatte zu der Zeit auch kaum Schwindel, vllt weil man gedacht hat, dass jetzt hier im Krankenhaus alles gut wird. Kein Stress zuhause usw.
            Zuhause angekommen, der Benommenheitszustand war wieder voll da. Das war dann meine Bestätigung, dass es von der Psyche kommt. Werde mir einen Therapeuten suchen.
            Guck mal hier vorbei Falco hatte im Med1 Forum auch was erstellt.

            https://www.med1.de/forum/neurologie...psyche-969692/

            Lg

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            • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

              Hallo Falco.

              Also ich glaube ich habs jetzt.
              --> es ist doch die Halswirbelsäule.Es müssen da irgendwelche Nerven gereizt werden und diese Benommenheit ist aktiv. D.h. an ALLE, tragt nicht mehr wie 5 kg. Es ist einfach der Zug. Degeneration.
              Auch wenn alle sagen, man sieht nix und fühlt nix. Aber wir fühlen es ja.
              Ich war ja auch 2 Wochen im KH 2019. Ach, da hatte ich es auch, obwohl ich keinen Stress hatte. Aber ja, Druck erzeugt auch Gegendruck. Ich mache auch kaum Übungen an der HWS. Das ist alles quatsch mit der Stärkung. Ich glaube deswegen habe ich es auch. Habe die HWS überdehnt. Ich bin jetzt mehr am Rücken dran.
              Das NEUROBORD ist soweit ganz gut. Meine Füße sind wd flach, sozusagen. Aber mir wird leicht schwindelig. Was mir aber sowieso immer ist, in Form der Benommenheit.

              Wenn du denkst es ist die Psyche,probiere Darmoptimierung und Darmsanierung aus.
              Ich schau mal in deinen Link.

              LG

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              • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                Hallo dein Text ist jetzt schon einige Jahre alt, aber du schilderst exakt meinen Krankheitsverlauf inklusive allen arztbesuchen und Untersuchungen. Ich habe dieses diffuse gewaltlose im Kopf jetzt seit 3 Monaten und bin auch krank geschrieben weil ich kaum noch meinen Alltag hinbekomme. Mein Hirn fühlt sich an wie gelähmt.
                Ist bei dir mittlerweile was besser geworden oder rausgekommen?
                bin wirklich auch sehr verzweifelt, da ich bist habe nie wieder klar im Kopf zu sein. Und alles nur nur wie auf Drogen wahrzunehmen.

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                • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                  Hallo Vera.
                  Tja was soll ich sagen. Meine Benommenheit ist immer noch da. Sie ist mal etwas weniger aber nie ganz weg. Ich hab schon sooo viel unternommen. Ich bin am Ende. Neurologisch wurde ich nochmal untersucht. MRT Kopf! Augenmessung, Nervenleitmessung usw. Alles Ok. Neurologisch hab ich nicht. Bei mir ist es eben beim Autofahren am schlimmsten. Weil alles so unecht wirkt. Es ist ein täglicher Kampf auf die Arbeit zu kommen und dann auch wieder zurück. Ich denke es kam/kommt vom Stress. Bevor diese Benommenheit kam, hatte ich extrem Stress. Aber es gar nicht so wahrgenommen. Habe für 3 Leute (8Std.)gearbeitet und das in 6 Std. Mit 2 Kindern. Also, es musste sozusagen crashen. Das Problem ist, ich habe alles stressige eleminiert und dennoch habe ich diese Benommenheit. D. H. Für mich irgendwelche Leitungen sind da oben durchgeschmorrt. Das kann nicht wieder besser werden. Ich übe mich fleißig in Akzeptanz!!! LG und Gute Besserung.

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                  • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                    Hallo zusammen,

                    mir geht es genauso wie euch...ich habe im letzten halben Jahr mehr als 4.000 EUR für Untersuchungen selbst bezahlt. Ich gehe aber davon aus, dass ich der zugrundeliegenden Problematik mittlerweile auf der Spur bin. Ich empfehle euch die Bücher "HWS-Trauma" von Dr. K. Und "Krankheitsursache Atlaswirbel" von Dr. T.

                    Meine Erfahrung, lasst euch nicht von irgendwelchen Personen an den oberen Halswirbeln behandeln und lasst euch genauso nicht von eurem Radiologen abspeisen, nur weil der Spinalkanal frei ist.

                    Das Thema mit der Kopfgelenksinstabilität wird in Deutschland viel zu klein gehalten (vermutlich bewusst). Leider gibt es hier viel zu wenige Experten. Aus den o.g. Büchern könnt ihr selbst aber bereits viele Informationen entnehmen und außerdem erkennt ihr dort auch, wer die wenigen Experten in Deutschland sind.

                    Mir hat es bis hierhin auf jedenfall sehr geholfen, überhaupt mal den Hintergrund zu verstehen, ich hoffe das meine Beschwerden nun auch wirklich beseitigt werden können.

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                    • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                      Hallo zusammen,

                      lange ist es her, dass ich das letzte Mal geschrieben hab. Wie geht es euch allen?

                      Zu meinem Krankheitsverlauf: letztes Jahr im Sommer/Herbst war meine Benommenheit stark zurück gegangen, ich war fast beschwerdefrei, allerdings hatte mich mein Körper mit starken Bauchdrücken und Rückenschmerzen gestraft, also konnte ich das einzige was mich zu diesen Zeitpunkt "am Leben gehalten hat" (Sport), nicht mehr ausführen. hatte mir einen Therapeuten gesucht, der mega ätzend war, danach hab ich mir eine neuen Therapeuten gesucht (eine Frau), die war wirklich Top, allerdings war sie nur Vertretungsweise in der Stadt, also auch nur 2 Monate Therapie. Trotzdem hat sie mir in den 2 Monaten mehr geholfen, als der trottel davor.

                      Hatte dann eine Magen Darm Spiegelung die ohne Befund war, auch hatte ich ständig dieses scheiß Globusgefühl im Hals, einfach schrecklich. Seit ich im Dezember Corona positiv war, ist meine Benommenheit stark zurück gekommen, diese krasse Isolation macht mich richtig fertig, also nicht nur die Zwangsquarantäne die man hat, nein auch das ganze normale Leben (feiern, Konzerte usw.) wurde ja komplett eingeschränkt. Bin immer noch der festen Überzeugung, dass meine Benommenheit durch die psyche ausgelöst wird, aber wie ich die bekämpfen kann, weiß ich bis heute nicht. Mir ist ausserdem aufgefallen, dass meine Benommenheit im Stehen viel schlimmer ist als im sitzen. Auch habe ich Probleme bei dem Wetter von kalt ins warme zu kommen, mir wird echt schwindelig.

                      Ich sag euch wenn ich die ultimative Waffe dagegen gefunden habe

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                      • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                        Hat einer von euch mal Hypnose oder Meditation probiert? Würde mich sehr interessieren bleibt gesund VG

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                        • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                          Das Thema interessiert mich auch. Nützliches Thread.

                          Kommentar


                          • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                            Hallo ,ich bin grad auf diese Seite gestoßen .
                            vll liest es der junge Mann ja noch.
                            Zervikalnystagmen kommen aus dem Nacken! 100%sicher. Die Kopfgelenke ,die Nacken Muskeln, das generelle Hws Syndrom zieht alles mit sich .
                            Die Benommenheit zb kommt vom Occziput (hinterkopf) wenn du deine Finger hinten drauf legst und mal deine Augen bewegst merkst du genau das die Stellen zusammen arbeiten . Ist hinten kacke dann die Augen auch. Ist der Nacken scheisse dann der Kiefer auch und andersrum auch . Alles ist verbunden, alles ist vernetzt . I hab schwindel seid 3 Jahren ich kenne jegliche Formen . Drehen,schwankend, kippen, weg ziehend, benommheit . Ob in Bewegung, in Ruhe ,im liegen oder sonstiges.

                            Stress ist der Tot für die Muskeln .
                            Stress = Angst = Panik = SelbstBeobachtung
                            Emotionen die nicht raus gelassen werden = Stress innerliche Anspannung .
                            Ich hatte so Todesangst das der drehschwindel wieder kommt ,das ich drauf gewartet habe . Ja ich hab Depression und eine genearlisierte Angststörung und und und.. u ich weiß genau welche Spirale entsteht.

                            Dauerschwindel ist immer ,immer zu 100% psychosomatisch . Schwindel ist ein Symthom keine Krankheit . Wäre es eine Erkrankung hätte man diese gefunden . Glaubt mir , ich weiß wie es ist.

                            Psyche ist nicht greifbar,das macht es so schwer zu glauben das der schwindel und co nur die Seele ist. .
                            Natürlich wäre eine Diagnose ,eine Tablette besser weil es dann endlich weg wäre. Aber, seid froh das nichts ist . Lebt euer Leben, entscheidet euch bewusst dazu. Sucht Fehler in eurem Leben,Stressuren, negative Emotionen, was läuft schief,was macht euch wütend traurig und co?

                            Schwindel kann auch als Schutz dienen, er kommt um die Gefühle zu überschleiern..

                            PS ich hatte einen Gleichgewichtsausfall links, mein Nerv war entzündet, Hno Kalorische Prüfung, Cortison ,Gleichgewichtstraining und nach nem haben Jahr wars vorbei. U noch was ,das linke Ohr ist hin aber das rechte übernimmst die Funktion mit .Der beste Beweis was und wie der Körper vernetzt ist .

                            Dauerschwindel ist Psyche!!!!

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                            • Re: Schwindel und Benommenheit seit 8 Wochen

                              Guten Abend zusammen,

                              bin froh, dass ich auf diesen Beitrag gestoßen bin. Möchte euch hierzu auch meine Erfahrungen bekanntgeben. Vielleicht ist ja für jemanden was Nützliches dabei.

                              Ich bin 27 Jahre jung und leide auch seit Jahren an den oben Erwähnten Schwindelattacken bzw. Benommenheit. Zunächst hier einmal meine aktuelle Symptomatik:

                              Ich fühle mich fast permanent schwummrig bzw. benommen. Dh. ich habe das Gefühl, ich stehe neben mir bzw. fühle mich so, als ob ich gerade träume. Zusätzlich kommen immer wieder, wie aus heiterem Himmel, ganz komische Schwindelattacken, wo sich bei mir dann wirklich alles im Kopf dreht und ich das Gefühl habe, gleich ohnmächtig zu werden. Das Interessante dabei ist, dass ich seit Jahren keinen Zusammenhang zwischen den Anfällen und zB. dem Essverhalten, der körperlichen Aktivität oder Ähnlichem feststellen konnte. Das bedeutet, sie kommen und gehen wirklich wie durch Zufall. Neben diesen Symptomen bekomme ich auch immer wieder eine Art Schwächeanfälle, wo ich mich plötzlich so schwach fühle, als hätte ich den ganzen Tag nichts gegessen und körperlich hart gearbeitet. Dh. ich habe ein leichtes Kribbeln in Händen und Beinen und eine Energielosigkeit, sodass ich das Gefühl habe, dass mir allein das Aufstehen von der Couch schwerfällt. Ich denke, dabei handelt es sich um gleiche oder ähnliche Symptome, die die anderen Leidensgenossen hier haben. Ganz schlimm finde ich die Kreislaufbeschwerden. Ich bin permanent müde und kann somit nicht einmal richtig Sport betreiben, weil mein Kreislauf schon beim Aufwärmen streikt und ich die Beine hochlagern muss.

                              Zur Vorgeschichte:
                              Alles fing bei mir vor ca. 5 Jahren an, nachdem ich beim Feiern sehr viel Alkohol konsumiert habe und viele Zigaretten geraucht habe und das als Nichtraucher. Die Folge war Wahrscheinlich eine Alkohol- sowie Nikotinvergiftung. Das Problem war, dass ich nicht zum Arzt oder ins Krankenhaus gehen wollte und somit Die Übelkeit, die Kreislaufprobleme, den Schwindel und die Kopfschmerzen aushielt. Die Kreislaufprobleme und der Schwindel waren zu der Zeit aber wirklich sehr sehr extrem, sodass ich beim Busfahren durch die Stadt teilweise 3x aussteigen musste, weil ich im Bus das Gefühl hatte, gleich ohnmächtig zu werden. Nachdem sich das nicht besserte, hat es sich natürlich auch auf die Psyche ausgewirkt und einen bis heute bleibenden Schaden hinterlassen. Hierbei spreche ich von Angst und Panikattacken. Auf die dadurch verursachten Magen- und Darmprobleme, die mich auch bis heute begleiten, möchte ich an dieser Stelle nicht eingehen. Seit dieser Zeit gab es immer wieder Auf und Abs und seit etwa einem Jahr habe ich eben permanent dieses Benommenheitsgefühl.

                              Meine Untersuchungen:
                              Bei 5 Internisten mit diversen Darm und Magenspiegelungen wurde nichts gefunden
                              Kopf und HWS MRTs waren bis auf 2 kleine Läsionen im Hirn unauffällig.
                              Diverse Blutuntersuchungen unauffällig
                              HNO Untersuchung unauffällig
                              Lungenbefunde unauffällig
                              Weitere neurologische Untersuchungen unauffällig

                              Demnächst steht wieder ein Kopf MRT an sowie eine Untersuchung beim Kardiologen sowie Augenarzt.

                              Meine Versuche:
                              Vitamine und Nährstoffe bringen nichts
                              Massagen bringen nichts
                              Urlaub und längere Pause vom Computer (arbeite den ganzen Tag am PC) bringen nichts
                              Chinesische Medizin und Akkupunktur bringen nichts
                              Sport bringt nichts

                              Wie die Meisten hier schreiben, schlägt das ganze sehr auf die Laune und man hat viele Probleme im Alltag, traut sich kaum an weiter entfernte Orte, vor allem alleine. Man weiß nie, wann die Schwindelattacke wiederkommt. Ich habe es teilweise erlebt, dass sich bei mir an einem Tag die Stimmung 10 mal verändert hat. Permanent wechseln Schwindelanfälle (manchmal in Kombination mit Panikattacken) ab mit positiver und gut gelaunter Stimmung. Mittlerweile bin ich an dem Punkt, wo ich mir denke, wenn es mich umhaut, dann soll es halt. Dh. der ängstliche Aspekt ist so gut wie verschwunden. Die Schwindel- und Schwächeanfälle sind aber geblieben.

                              Nach so langer Zeit bin ich für mich selbst zum Entschluss gekommen, dass die Beschwerden durch die Psyche verursacht werden, auch wenn unterbewusst. Ich bin kein Experte, habe in der Zeit aber viel Literatur zu dem Thema gelesen. Meiner Meinung nach kommen die Beschwerden von einer Art Fehlprogrammierung in unserem Hirn, wodurch Signale einfach falsch interpretiert werden und der Körper dementsprechend falsch reagiert. Durch irgend ein Ereignis (in meinem Fall wahrscheinlich das Ereignis mit der Vergiftung) und der dadurch langen negativen Stimmung im Hirn, hat das Hirn eben ein falsches Verhalten erlernt und reagiert dementsprechend falsch. Durch irgendeinen Reiz aus der Umwelt (durch Sehen, Hören, Riechen, Schmecken, Tasten) oder durch ein Ereignis reagiert das Hirn dann falsch und sendet Signale für Schwindel, Bauchkrämpfe, Sodbrennen und und und. Wie gesagt, ich bin kein Experte. Bitte auf jeden Fall alle, die ähnliche Probleme haben, sich vorher sorgfältig medizinisch durchchecken zu lassen. Wenn aber wirklich nirgends etwas herauskommt, kann man eventuell in diese Richtung denken. Ich glaube, dieser Bereich ist auch noch ziemlich unerforscht. Natürlich wirken hier beispielsweise Antidepressiva nicht. Man muss dem komplexen System irgendwie wieder beibringen, wie es sich richtig zu verhalten hat. Habe hierzu neulich ein gutes Buch gefunden:

                              Neuronale Heilung: Mit einfachen Übungen den Vagusnerv aktivieren - Lars Lienhard und Ulla Schmid-Fetzer

                              Habe gerade angefangen, das Buch zu lesen und kann deshalb leider noch nichts darüber berichten. Was ich aber bisher gelesen habe, beschreibt aber auf jeden Fall den Leidensweg vieler, die hier geschrieben haben.

                              Was ansonsten auch oft unterschätzt wird, ist tatsächlich die Ernährung. So habe ich im Bekanntenkreis Menschen, die zB. MS oder andere Krankheiten und Allergien haben und alleine durch die Umstellung der Ernährung alle oder fast alle Symptome eliminiert haben. Stichwort: Basische Ernährung. Viele Beschwerden können durch zu saure Nahrung verursacht werden. Durch die Umstellung und Entgiftungsverfahren kann man dem entgegenwirken (zB. mit Basenbädern). Hierzu gibt es auch reichlich Informationen im Internet und Büchern. Meine Frau selbst hat eine Fuctoseintoleranz (erst mit 18 Jahren bekommen). Die hatte plötzlich immer wieder starke Schwindelanfälle, Kreislaufprobleme, Übelkeit und Erbrechen. Nachdem sie die Diagnose bekam und die Ernährung umgestellt hatte, waren die Probleme weg. Dh. es kann durchaus sein, dass man auf etwas allergisch ist, was man isst. Bei dem "Müll" (Entschuldigung für den Ausdruck), den wir heutzutage essen, wäre es kein Wunder, wenn man auf irgendeine kleine Zutat eine Unverträglichkeit hätte.

                              Eine Sache noch: Bekam letzte Woche von einer Apotekarin im Ausland noch ein paar Infos. Angeblich kommen in letzer Zeit viele Menschen mit ähnlichen Beschwerden. Sie meint, die Beschwerden kommen von einer Unterversorgung der Hirns mit Sauerstoff und hat mir sogenannte Ginkgo Kapseln empfohlen. Habe ich noch nicht versucht, aber werde das auf jeden Fall machen.

                              Soviel kurz gefasst von meiner Seite. Eventuell kann ich damit ja dem einen oder anderen helfen. Ansonsten würde ich mich freuen, wenn sich vielleicht jemand wieder melden würde und seinen/ihren weiteren Krankheitsverlauf und eventuell Verbesserung mit uns teilen würde.

                              Wünsche euch allen viel Gesundheit!

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