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"zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

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  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

    Liebe Venus,

    ich fasse zusammen wie ich die Situation verstanden habe. Bitte korrigiere mich ggf.


    V hat dich gefragt, ob du am Freitag mit ihm und der Nachbarin das Beerdigungsessen nachholst.
    Du warst zu dem Zeitpunkt „unzurechnungsfähig“ und hast zugesagt. Jetzt passte dir der Termin nicht mehr, weil du mit KF tanzen gehen wolltest und hast kurzfristig abgesagt. Du hast ein schlechtes Gewissen, weil du ihn hast stehen lassen. Anstelle das einzusehen suchst du die Schuld bei ihm. „Der Termin wurde nicht mit dir abgestimmt….“ Ich dachte er wurde dir vorgeschlagen und du hättest zugesagt? Für mich ist das Abstimmung. Und selbst wenn er absichtlich den Freitag ausgewählt hat um ihn dir zu vermiesen, hättest du ihn doch nicht annehmen müssen. Einfach einen neuen Termin vorschlagen, der dir passt. Du hast ihn aber kurzfristig im Regen stehen lassen und ihm gezeigt was er dir wert ist. Ich glaube so ziemlich jeder wäre in der gleichen Situation „zickig“.

    ich fühle mich immer noch sowas von schlecht, wenn ich V. enttäusche! Ich bin so in diese Schuldgefühlen verstrickt,
    Deine Vorgehensweise die Beziehung nicht früher zu beenden war nachvollziehbar, aber trotzdem nach DEINEN Moralvorstellungen nicht in Ordnung. Du fragst dich, wie du diese Gefühlslast loswerden kannst? Dein bisheriger Ansatz ist ihm eine Mitschuld zu geben. Die scheint nicht groß genug zu sein dein Verhalten vor dir zu rechtfertigen.

    Ich würde versuchen meine Schuld anzunehmen. Menschen machen Fehler. Wichtig ist das zu akzeptieren. Die Fehler einzugestehen und mit meiner Unvollkommenheit zufrieden zu sein. Sich selbst akzeptieren.

    sondern einfach nur versuche, meinen Frieden mit V. zu haben. Das geht aber nicht, weil V. das offenbar nicht will, sonst würde er mich nicht immer wieder in solche Situationen bringen, wo er sich dann wiederum von meinen Entscheidungen verletzt fühlt.
    Bei dem Beispiel hat nicht er dich in die Situation gebracht, sondern du dich selbst. Versuch dich in seine Lage zu versetzen und unterstelle ihm keine böse Absicht. Die suchst sie regelrecht und findest sie dann auch. Das macht dich nicht glücklicher, sondern nur verbitterter.

    Vielleicht kann dir meine Einschätzung ein bisschen weiterhelfen.
    GlG Leo

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    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

      Na Leute, so ruhig geworden?
      Alle im Liebestaumel zu Frühjahrsbeginn?

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      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

        Irgendwann wird's halt langweilig!

        Ob meine Weibergeschichten wohl aus solch einen langen Thread verursachen würden?

        g.

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        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid


          Ob meine Weibergeschichten wohl aus solch einen langen Thread verursachen würden?.
          Hinge weniger von den Geschichten ab, als vom schriftstellerischen Talent und ob die Zielgruppe vertreten ist.

          Ich denke nicht, aber tröste dich, mein Talent würde auch nicht ausreichen und mein Lebenswandel erst recht nicht.

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          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

            Ich bin gerade zu beschäftigt, um mitzureden, wie früher, als ich noch Rentner war....ggg

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            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

              Na, das ist doch nicht das Schlechteste, beschäftigt zu sein.
              Schön dass du noch da bist, Elektraa!

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              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                Vielleicht ist im individuellen Liebesleben der Beteiligten hier ja auch gerade zuviel los. Wie du schon sagst, Tired: Es ist nicht das Schlechteste, wenn man gut beschäftigt ist.

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                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                  Ja der Frühling, oder die Ödnis, oder der Job, Schreibblockade, wer weiß.

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                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                    Hallo liebe Kommunity, ich wundere mich selbst, wie wenig sich hier rührt. Woran mag das liegen? Früher gabs hier regen Austausch und viele Teilnehmer am Stammtisch Onmeda. Nun tröpfelt der Wasserhahn, er sprudelt nicht mehr...ein Tropfen, dann nach Monaten wieder ein Tröpfchen...
                    Bei mir ist Krankenstand dran, ich fühle mich nicht richtig.Aber wie man sehen kann und merken kann, das kommt irgendwie recht, denn auch alle meine Kameraden sind stille derzeit, wie ihr ja auch. Vielleicht ist einfach nur Betriebsurlaub verordnet von höherer Stelle.

                    Liebe Grüße aus der Ruhezone

                    Elektraa

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                    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                      Hallo liebe Elektraa,

                      es tut mir leid, dass Sie krankgeschrieben sind. Ich wünsche Ihnen gute Besserung und hoffe, es geht Ihnen bald wieder gut.

                      Ja, leider ist dieser Thread gerade etwas eingeschlafen und einige haben sich nicht mehr gemeldet, aber manchmal gibt es ja Zeiten im Leben in denen der Fokus auf etwas anderem liegt und findet einfach nicht zu Zeit zu schreiben.

                      Ich hoffe jedenfalls, dass es allen gut geht und ich wünsche Ihnen alles Gute.

                      Viele Grüße

                      Victoria


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                      • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                        Ja, erhole dich gut Elektraa, weißt ja jetzt dass du hier nichts verpasst.

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                        • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                          Aloha Ihr Lieben,

                          ist irgendwie auch nett, vermisst zu werden... ja, es ist einerseits viel los in meinem Leben und andererseits nicht das, was vielleicht los sein sollte. Etwas mehr Finanzkapital statt nur Bildungskapital wäre gut.
                          Kränkele seit dem WE auch etwas vor mich hin und habe entsprechend Verabredungen (zu Kunstevents - eigentlich wichtig für meine berufliche Etnwicklung () abgesagt, so dass ich etwas Zeit habe, dem "Ruf des Internets" zu folgen.


                          Erstmal gute Besserung, liebe Elektraa!

                          Lieber Leo, verspäteten Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich denke, es ist etwas komplexer, aber ich kann mich jetzt gerade auch nicht mit mehr mit meinen Schuldgefühlen beschäftigen, weil ich einfach sehen muss, wo ich bleibe - gesundheitlich, finanziell etc. Schuldgefühle muss man sich offenbar leisten können - vielleicht überwinde ich meine, weil ich keine Zeit mehr dafür habe oder sowas. Oder sie sind erstmal nur verdrängt - ich werd's schon noch feststellen. Ich versuche immer, meine/n Nächste/n mit Respekt zu behandeln, bei Sympathie auch mit Liebe. Mehr schaff ich nicht. Das sollte künftige Schuldgefühle verhindern!

                          Liebe Tired, ich glaube, deinen Ruf hab ich "gehört" ;o)

                          Herr_Lich, recht hast du!

                          Lieber Golem, ne, langweilig wird's nicht. Aber aus Rücksicht auf die noch lebenden mir wichtigen Beteiligten veröffentliche ich hier nicht mehr jedes Detail. Ich denke, das ist besser so.

                          Mein Prüfungstermin für die mündliche ist jetzt endlich fix seit gestern - am 6.7. hab ich meine allerletzte Prüfung im Masterstudiengang. (Das hat sich tatsächlich über 1 Jahr und über 2 unterschiedliche Themen hingezogen. Übel war das!) Eigentlich ist der Termin ungünstig weil ich 3 Tage davor zu einem dreitägigen Kunstevent wollte, aber ich greife lieber zu, bevor ich noch 1 Jahr warten muss...!!! ( )
                          Danach muss "nur noch" die Arbeit geschrieben werden. Immerhin nimmt die Forschungsmethode, die ich für mein zu beschreibendes Phänomen brauche, langsam Gestalt an und ich hoffe, spätestens nach der Prüfung die Arbeit offiziell anmelden zu können bzw. genug Material gefunden zu haben, um schon loszuschreiben.
                          Sexuell beschäftige ich mich, wenn ich Zeit habe, jetzt mehr mit BDSM. Interessante Szene, bisher sind mir da nur humor-, niveau- und respektvolle Menschen begegnet. Ob ich wirklich eine "Swingerin" bin, weiß ich immer noch nicht, aber ich stelle fest, dass ich eine bisexuelle Neigung habe. Nicht allzu stark ausgeprägt bisher. Diese Dinge gehören für mich zur Selbsterforschung, aber wenn ich Veranstaltungen besuche, denke ich dabei auch immer an berufliches Erforschen. Synergien bilden etc. und ansonsten keinesfalls überbewerten. Ist letztlich alles nix Besonderes, außer ich verarbeite es zu was Besonderem. Ich mach nix ohne Forschungsabsicht ;o) Einfach schon deshalb, weil das Leben so kurz ist und alle Erfahrungen irgendwie verwertbar sein sollten.

                          Was ich wirklich gerne hätte, wäre genug Geld, um ein Atelier anzumieten (gibt's hier ausreichend in meiner Nähe) und endlich mal wieder selber Kunst zu machen. In meiner Wohnung ist das leider nur sehr eingeschränkt möglich.
                          Das ewige Schreiben über die Kunst anderer Menschen ist zwar auch schön, aber so langsam möchte ich mal wieder selbst produktiv werden. Egal, ob das jemand sieht oder nicht.
                          Aktuell hab ich für meine Fotokünstler-Freundin einen Stipendiumsantrag gestellt. Drückt mir gerne die Daumen, dass sie das bekommt, denn ich erhalte eine erfolgsabhängige Vergütung ;o)
                          (Wobei es mir auch so gefallen würde, wenn dem Antrag stattgegeben würde, denn ich mag ihre Kunst sehr. Die wird auch u.a. Basis für meine Masterarbeit sein)
                          Meine letzte Bewerbung für ein Forschungsvolontariat wurde leider abgelehnt, immerhin hab ich am 7.6. dazu ein Feedbackgespräch. Ich hatte wirklich alles gegeben in diesem Motivationsschreiben, mal sehen, was ich im Gespräch lerne. Dann klappt es hoffentlich beim nächsten Mal. Allerdings sind solche Stellenangebote leider sehr selten. Ihr dürfte mir auch dafür die Daumen drücken, dass ich bald das Passende finde, um in meiner Forschung (MA-Arbeit) weiterzukommen und Geld zu verdienen.

                          GLG
                          Lasst es Euch gutgehen!!!

                          V

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                          • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                            Hallo Ihr Lieben,
                            wie geht es Euch? Ich hoffe, Ihr genießt den Feiertag!

                            Ich muss mal wieder eine Phase der Selbstreflexion zwischenschieben - mich würden Eure Meinungen interessieren...

                            V. versucht, meine Freunde zu "kapern". Die wissen ja nicht, wie übel er immer über sie geredet hat und wie ich immer versucht habe, zu vermitteln, damit die Atmosphäre angenehm ist/bleibt. Nun hängt er sich an meine Verabredungen dran, wenn er davon weiß, und tut so, als interessiere er sich für deren Expertise (die ihm dann bei was auch immer nützlich sein soll) etc.
                            Das führt dazu, dass diese Freunde nicht nachvollziehen können, warum ich diesen "netten Menschen" verlassen habe.

                            Ich möchte jetzt nicht "seine Freunde/meine Freunde" spielen, aber ich war immer diejenige, die sich um die Freundschaften bemüht hat und nun würde ich mich freuen, wenn er sich da raushalten würde. Aber natürlich hab ich nicht vor, meinen Freunden mitzuteilen, wie er ständig über sie gelästert hat, und natürlich dürfen sie selber entscheiden, wieviel Kontakt sie zu ihm wollen.
                            Irgendwie muss wohl der Beziehungsstatus offiziell geklärt werden, sonst bleibt immer der Eindruck, die Dinge könnten sich wieder zurückentwickeln.

                            Dass mich das so stört, lässt mich darauf schließen, dass ich zu sehr auf Bestätigung meiner Handlungen von außen fixiert bin. Ich will unbedingt verstanden werden, damit ich mich wohl und akzeptiert fühle. Ich hätte es auch gerne, dass meine Freunde sämtlich KF nicht nur akzeptieren, sondern mit offenen Armen willkommen heißen. Aber solange sie denken, dass V. doch so ein netter Kerl war, und sie den 20 Jahre an meiner Seite erlebt haben, wird das nix. Auch hier sollte ich aber wohl dem Urteil meiner Freunde bzgl. KF nicht so einen gesteigerten Wert beimessen.
                            Ich denke, wenn V. und ich offiziell geschieden wären, wäre es einfacher, KF als neuen Partner anzuerkennen. Aber so schnell werde ich die Scheidung noch nicht einreichen. Na, vielleicht kommt V. mir ja zuvor.

                            Ich will einerseits einen freundschaftlichen Kontakt mit V. erhalten/herstellen, andererseits stelle ich aber fest, dass es mir besser geht, wenn er nicht in meinem Leben ist. Vermutlich geht es da immer noch um meinen inneren Konflikt, denn ich hab einerseits ein schlechtes Gewissen, weil ich ihn betrogen und verlassen habe, andererseits hat er mit seinem einnehmenden und überkritischem Verhalten auch mein feiges Verhalten irgendwie mitverursacht. Aber ich schäme mich immer noch dafür, dass ich nicht sofort offen mit ihm war und früher gegangen bin. Ich hab andere Menschen für mein Wohlbefinden benutzt zu der Zeit (nämlich sowohl V. als auch KF), und das ist mir wirklich peinlich. Ich wußte nicht, dass ich zu sowas fähig bin. Eine dunkle Seite von mir, die ich selber erst kennenlernen musste. Bestimmt hab ich noch mehr davon.

                            Und dann ist da noch was Seltsames - eine gewisse Einsamkeit, die mich abends beschleicht, wenn ich nach einem langen Tag in Gesellschaft von Menschen in meine Wohnung zurückkehre und nur noch Kontakt per Texting habe. Nach 20 Jahren Zusammenleben mit V. hab ich mich dran gewöhnt, dass man quasi jederzeit jemanden zum Quatschen haben kann, oder sich mal gegenseitig hilft (einer kocht das essen für beide, einer putzt oder hat schon eingekauft etc.) oder einfach nur zusammen auf der Couch abhängt und Serien schaut (ich natürlich für meine Forschung ;o))
                            Diese netten Kleinigkeiten fehlen mir, obwohl ich durchaus gerne Zeit mit mir alleine verbringe. Aber das ist nur so eine Randbeobachtung, das Alleinsein wird mich nicht in eine Depression stürzen. Es fällt mir nur auf, weil ich offenbar doch ein geselliger Mensch bin und Input von und Interaktion mit anderen sehr schätze.

                            Tja... was soll ich machen? Einfach weiterhin beobachten, wie V. sich in meinen Freundeskreis "einschleicht"? Abwarten, wie die Leute reagieren? Was anderes geht ja wohl eh nicht...

                            Übrigens hat er das bei meiner Mutter auch versucht, die mir aber dann neulich mitteilte, sie wollte diesen engen Kontakt nicht, das sei mehr als sie zur Zeit ertragen könnte.

                            Ich wünsche V., dass er einen eigenen Freundeskreis findet mit Menschen, die er auch respektiert. Der fehlt ihm nämlich - er hat wirklich wenig Respekt für andere, und am wenigsten für Frauen ... Frauen scheint er innerlich wirklich zu verachten. Warum auch immer - das war schon vor meinem "Treuebruch" so. Dennoch hab ich mich ihm 17 Jahre ihm gewidmet und ihn geliebt, als gäbe es kein Morgen. Aber das war ja selbstverständlich. Warum ich das getan habe, was seit Ausbruch meiner Krankheit 2005 - 2014 (da haben wir geheiratet) mit mir passiert ist... das steht im Zusammenhang. Aber nun bin ich ja "gesund". Ich muss mal meine Stabilität wiederfinden und mein Selbstwertgefühl oder sowas.../

                            Puh. Ich fechte immer noch innere Kämpfe aus. Dabei hab ich so wenig Zeit dafür. Vielleicht sollte ich mir aber mehr Zeit nehmen, denn ich denke, dass diese "Störungen" sich auch auf meine Arbeitsfähigkeit auswirken. Konzentration ist dann Glückssache.

                            Ich geh jetzt zum Sport und danach besuche ich mit meiner ex-Kollegin meinen ex-Chef, der seit einigen Jahren ein Pflegefall ist. Hoffentlich hat er mit uns eine gute Zeit.

                            Bis bald
                            GLG
                            V



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                            • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                              Vielleicht versucht er ein bisschen was von dem festzuhalten was ihr mal hattet, ist einsam und nicht fähig neue Bekanntschaften zu machen.

                              Du solltest versuchen souverän damit umzugehen, auch wenn die anderen nicht verstehen können warum das so ist, was gehts die an du bist keine Rechenschaft schuldig, auch nicht wenn jemand fragt.
                              Ich wünsch dir dass sich das Chaos bald lichtet und du den Platz findest auf dem du dich zuhause fühlst, mir scheint der ist noch nicht ganz klar und deshalb die Probleme mit dem was andere denken.

                              Kommentar


                              • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                Liebe Tired,

                                danke für deine Worte! Ich denke, du hast recht. Vermutlich ist es einfach so, dass ich mich noch nicht wieder stabil fühle, weil ich jetzt erst wirklich "zu mir komme" nach dem 3. Umzug und dem ganzen (emotionalen) Stress.

                                Es ist ja auch nicht so, dass ich immer alles super finde, was meine Freunde machen, aber verstehen kann ich irgendwie alles. Ich würde auch niemals jemandes Entscheidung in Frage stellen, es sei denn, das ist meine Meinung und ich wurde explizit darum gebeten. Aber nicht jede/r ist so.

                                Heute hab ich eine traurige Nachricht erhalten über einen Todesfall in der Familie und habe daraufhin mit meiner Mutter telefoniert. Auch sie ist alt und nicht mehr fit, deshalb will ich sie noch im Sommer besuchen - das gestaltet sich aber sehr schwierig per ÖPNV. So hab ich vorgeschlagen, dass KF mich hinfährt, falls er dazu dann auch bereit ist und natürlich auch nur, falls sie damit einverstanden ist, ihn zu empfangen, denn ich lass ihn nicht draußen im Auto sitzen. Da war sie zunächst eher ablehnend, aber schau'n wir mal, wie die Lage ist, wenn der Besuch dann wirklich ansteht. Sie meinte, es wäre mal Zeit, dass ich heimkäme. Ich musste kurz lachen - der Ort, an dem sie wohnt, war mir niemals Heimat, auch wenn ich da aufgewachsen bin. Aber es war auch irgendwie nett, dass sie diese Worte wählte.

                                Hab ein feines Wochenende und keep cool - auch alle anderen, die das lesen! )

                                GLG
                                V

                                Kommentar


                                • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                  Das wünsche ich auch.
                                  Wird schon werden!

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                                  • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                    Hallo Ihr Lieben,

                                    der Sommer schreitet voran... meine Prüfung wurde mal wieder verschoben, der Prof ist erkrankt, nun bin ich am 13.07. - unter Vorbehalt - endlich damit an der Reihe. Inzwischen bin ich weiterhin auf Jobsuche, die sich erstaunlich schwierig gestaltet. Aber am 15.7. hab ich wieder ein Vorstellungsgespräch, vielleicht wird es diesmal ein Treffer.

                                    Ich hatte Zeit, mal meine Sehnsüchte zu analysieren - nun weiß ich, "wozu" ich einen (?) festen Partner möchte: ich möchte mich mit ihm entwickeln, über mich selbst hinauswachsen. Am liebsten soll das für ihn auch so sein. Ich möchte intellektuelle wie emotionale Herausforderungen auf liebe- und respektvoller Basis.

                                    Kann man das überhaupt alles mit einer einzigen Person haben?

                                    Ich denke, ich habe deshalb nicht "meinesgleichen" getroffen, weil ich nicht da war, wo ich hätte sein sollen. Einen Job gemacht habe, der mit meinem Wesen nix zu tun hatte - und genau da hab ich V. kennengelernt. Immerhin finde ich Gespräche mit V. über "Gott und die Welt" noch eine Herausforderung, wenn ich das mit ihm in einer Fremdsprache tun kann. Mit KF kann ich natürlich auch diskutieren, er ist intelligent und an allem Möglichen interessiert, aber seine Welt ist (ohne, dass er was dafür kann) um einiges kleiner als meine und sogar kleiner als V.s. Er ist liebevoll, respektvoll, aufmerksam. Aber er ist - abgesehen von seinen sexuellen Vorlieben - keine echte Herausforderung für mich.

                                    Und nun? Ich stelle mir manchmal vor, wie ich gerne leben würde ... in einem Haus, mit Gleichgesinnten, die handwerklich und künstlerisch was drauf haben und/oder auch intellektuell... mit Werkstätten und Ateliers, einem großen Garten, wo wir Obst und Gemüse anbauen und ein paar Hühner haben. Mit Raum für Rückzug und Nähe, je nachdem, was man gerade braucht.
                                    Alles natürlich in Stadtnähe, damit man vom kulturellen Leben nicht ausgeschlossen wird.
                                    Jede/r darf jede/n lieben, wie er/sie möchte, geistig/körperlich... Alles ist erlaubt, solange der Umgang liebe- und respektvoll bleibt.
                                    Love & Peace mit intensiven Diskussionen, die auch mal aggressiv sein dürfen, denn in der Aggression liegt kreatives Potenzial.
                                    Es müssten mindestens 4-6 Personen sein, denke ich.

                                    So. Wo finde ich das Haus und diese Leute? Eigentlich würden V. und KF auch dahin passen. Aber DAS ist ganz bestimmt wirklich nur ein Traum... ;o)

                                    Habt ein feines Wochenende
                                    GLG
                                    V

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                                    • Re: "zwischenmännliche" Beziehungen: Leidenschaft und Leid

                                      Naja, du beschreibst dein Ideal, aber am Ende muss man immer Kompromisse eingehen und das auf beiden Seiten.
                                      Vielleicht hilft da ein wenig mehr Verständnis und Akzeptanz, bei Macken die für dich nicht gehen aber eben zu dem anderen dazu gehören.

                                      Ein schönes Wochenende wünsche ich dir und denk (zerdenk) nicht so viel.

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