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Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

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  • Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

    Guten Tag, bei mir wurde ein Gendefekt festgestellt der noch nicht erforscht ist zudem bin ich Genträgerin von muskeldystrophie typ Becker. In dem Fall muss man bei Narkosen triggerfreie Mittel benutzen. Wie sieht es da bei örtlicher Betäubung aus? Kann es da Probleme geben? LG Manuela
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  • Re: Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

    Hallo,

    Lokalanästhetika (außer Cocain) gehören nicht zu den Triggersubstanzen einer malignen Hyperthermie.

    Gruß F. V.

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    • Re: Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

      Sehr geehrter Herr Dr. Völker,

      Vielen Dank für Ihre Antwort. Also gibt es da diesbezüglich keine Probleme?

      Kommentar


      • Re: Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

        Hallo,
        nein, mit Problemen ist nicht zu rechnen.

        Kommentar



        • Re: Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

          Vielen lieben Dank Herr Dr. Völkert.
          Eine Frage habe ich noch. Wie sieht es mit Antibiotika aus? Ist das unbedenklich?

          Liebe Grüße Manuela

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          • Re: Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

            Hallo noch einmal,
            auch Antibiotika sind als Triggersubstanten nicht beschrieben.
            Um noch einmal etwas weiter auszuholen, damit es verständlich wird:
            Patienten mit einer Muskeldystrophie zeigen eine nicht näher zu quantifizierende Veranlagung zur Entwicklung einer sog. malignen Hyperthermie ("Narkosefieber"). Hierfür sind bislang ausschließlich Inhalationsanästhetika (Narkosegase) sowie das depolarisierende Muskelrelaxans Succinylcholin als auslösende Triggersubstanzen bekannt. Alle anderen während oder für eine Narkose verwendeten Medikamente sind als unproblematisch anzusehen.
            Gruß F. V.

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            • Re: Örtliche Betäubung bei Muskeldystrophie

              Dankeschön für die ausführliche Antwort. Das hat jetzt endlich Licht ins Dunkle gebracht. Vielen lieben Dank

              Kommentar


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