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PET

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  • PET

    Meines Wissens nach begann 1998 eine (Studie): Untersuchung zur Bedeutung der Positronen-Emissions-Tomographie (PET) im Therapiemanagement von Keimzelltumoren. Leider kann ich Ergebnisse der Studie nicht finden.
    Es handelt sich bei mir um Hodenkrebs (ein embryonales Karzinom), mediastinale Veränderungen im CT erkennbar, jedoch nicht zuordenbar. Diese Tumorart würde laut behandelndem Arzt nicht auf Chemo ansprechen, deshalb RLA geplant.
    Kann man mit Hilfe der PET nähere Informationen erhalten. Oder ergab die Studie, dass die PET bei der genannten Tumorart nichts bringt?

    Danke für Ihre Bemühungen.


  • RE: PET


    Diese Studie wurde von der Deutschen Krebshilfe gefördert. Über die Ergebnisse weiss ich leider aktuell auch nichts. Grundsätzlich kann man jedoch sagen, dass die PET nur dann positiv ist (also das 18-F-Glukose anreichert), wenn stoffwechselaktive Tumorzellen vorliegen. Man vermutet hier aber eher gut differenzierte Anteile (Teratom), die auf Chemo eben gerade nicht ansprechen. Diese wären auch in der PET negativ, und man wäre so schlau wie vorher. Daher ist die operative Revision bzw. Abklärung (Lymphadenektomie) auch aus meiner Sicht sinnvoll (und das einzige, was zur definitiven Abklärung führt).

    Kommentar


    • RE: PET


      Danke für Ihre Antwort. Mittlerweile habe ich mich aber näher informiert. In Bezug auf Einteilung der Hodenkrebsarten herrscht ein gewisses Durcheinander vor, da verschiedene Schemata existieren (WHO, Pugh, BTTP) Ich habe mittlerweile herausgefunden, dass es sich beim embryonalem Karzinom um ein UNdifferenziertes Teratom handelt, welches im Gegensatz zum differenzierten Teratom gut auf Chemo anspricht. Mehrer andere Ärzte, die ich konsultiert habe sind dieser Meinung. Beim embryonalen Karzinom verwirrt der Begriff Teratom. Bei der Behandlung wird wie bei einem Nicht-Seminom vorgegangen, im vorliegenden Fall Chemo in Erwägung gezogen. Das entspricht nicht den Angaben des jetzt behandelnden Arztes mit dem noch Rucksprache genommen wird.
      Falls es sich also aber um einen chemosensiblen Tumor handelt, würde wohl das PET nähere Aussagen bringen auch bezüglich der mediastinalen Veränderungen?

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