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Erfahrungen mit Lasea

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  • Re: Erfahrungen mit Lasea

    ja genau, in vielen fällen ist es praktisch, aber kostet halt auch einen monatlichen beitrag. aber da könnte man sich natürlich überlegen, ob es sich im endeffekt auszahlen würde. leider ist es ja so, dass man lange auf einen platz für eine psychologische behandlung warten muss, wenn man sich für eine entscheidet, die von der krankenkasse abgedeckt wird. allerdings gäbe es auch die möglichkeit, sich nur einen teil erstatten zu lassen. jedenfalls könnte man in der wartezeit schon mal mit lasea gegensteuern, oft führt das dann ja auch schon zu einer besserung.

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    • Re: Erfahrungen mit Lasea

      Ich denke, dass es am geschicktesten ist, wenn man alle Punkte evaluiert. Die Ausgangslage, die Wartezeit (ich kann mir gut vorstellen, dass diese nach wie vor länger als zu normalen Zeiten ist) und den finanziellen Aspekt. Diesen quasi auch mit einer Art Kosten-Nutzen-Analyse. Dass dann für viele vor allem bei schlimmeren Angststörungen alles andere als einfach ist, ist selbstverständlich ein anderes Kapitel. Doch grundsätzlich wäre das die vernünftigste Vorgehensweise. Und nochmals: Wenn nach zwei Wochen keine Besserung eintritt, gilt es zumindest zu versuchen, einen Termin zu vereinbaren.







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      • Re: Erfahrungen mit Lasea

        ja, das müsste man sich alles ganz genau ansehen. und so praktisch die versicherung in manchen dingen auch sein mag, die beiträge sind nicht zu unterschätzen, also da muss man sich durchrechnen, ob sich das wirklich rentiert. was auch noch dazu kommt ist, dass man die privatleistungen aus eigener tasche auslegen muss. das ist ja auch nicht immer möglich. der hno für unseren sohn verlangt 200€ pro besuch, das wird zwar erstattet, aber das dauert. erst müssen wir es bei der sozialversicherung einreichen, danach mit allem bei der privatversicherung. bei dingen wie psychotherapie, logopädie, ergotherapie, etc. kommt auch einiges zusammen. und ja, einen termin kann man in jedem fall vereinbaren, ich denke, das kann nie schaden.

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        • Re: Erfahrungen mit Lasea

          Ich muss an dieser Stelle gestehen, dass ich gar keine Privatversicherung oder Zusatzversicherung habe. Das Thema hatte ich gerade erst in diesen Tagen mit einer Freundin und ich werde mir das durch den Kopf gehen lassen. Wie du jedoch richtig schreibst, muss man so oder so vorab ziemlich viel Geld auf den Tisch legen und dann dauert das Prozedere einige Zeit. Wenn man damit gut klar kommt, dann ist das natürlich etwas anderes, aber ich wiege es schon jedes Mal ab. Das war auch in diesem Zusammenhang der Fall und letztlich ist das so aufgegangen.






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          • Re: Erfahrungen mit Lasea

            ja, wie gesagt, hat es natürlich einige vorteile. aber nicht nur, denn der vorschuss, den man erstmal zahlen muss ist oftmals nicht ohne. vorallem, wenn es sich um eine therapie handelt. das können schon mal mehrere hundert euro sein, die man sich dann zurückholen muss. aber dafür kann man hat man eine größere auswahl. muss man sich halt wirklich anschauen.

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            • Re: Erfahrungen mit Lasea

              Bei einer Angststörung muss man nichts für eine gängige Therapie selber zahlen, wenn man in der gesetzlichen ist.

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              • Re: Erfahrungen mit Lasea

                Ja, das man für eine gängige Therapie gegen Angststörung bei einem Kassenarzt nichts zahlen muss, habe ich ebenfalls gelesen. Ich kenne es allerdings aus Österreich so, dass es immer weniger Kassenärzte gibt. Und dementsprechend wird es komplexer, Termine dort zu bekommen. Bei den Ambulatorien der Krankenkassen dort es beispielsweise wochenlang, bis man einen Zahnarzt-Termin bekommt. Das sind natürlich zwei verschiedene Dinge, aber die Wartezeiten werden, schätze ich, mehr oder weniger gleich sein…

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                • Re: Erfahrungen mit Lasea

                  Eine Psychotherapie muss man nicht bei einem Kassenarzt machen, das sollte man eh nur wenn der auch eine Qualifikation dazu hat, ein "psychologischer Psychotherapeut" sollte es sein, oder ein "ärztlicher Psychotherapeut" (das sind die geschützten Begriffe). Die Kassenzulassung ist halt in beiden Fällen wichtig, allerdings gibt es Sonderregelungen wenn man keinen Therapeuten findet und dann muss die Kasse auch auf Privatbasis abrechnen.
                  Die Wartelisten reichen allerdings wirklich teilweise über ein Jahr hinaus, was aber unzumutbare Wartezeiten sind und dann kommt wieder die KK mit der privaten Abrechnung ins Spiel, wodurch es etwas schneller gehen sollte.
                  Generell muss aber kein Kassenpatient etwas aus eigener Tasche bezahlen.
                  Im Notfall gibt es ja dann auch noch entsprechende Stellen an die man sich zeitnah wenden kann.

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                  • Re: Erfahrungen mit Lasea

                    also in österreich ist es durchaus möglich, sich über die krankenkasse psychologisch therapieren zu lassen. das ist halt meistens mit wartezeiten verbunden. aber kann man schon machen. wenn man unter ängsten leidet kann man sich überlegen, ob man in der wartezeit mit meditation, bestimmten selbsthilferatgebern oder mitteln wie lasea gegensteuert und erste schritte in richtung angstbewältigung geht. kommt halt natürlich auch immer drauf an, wie akut die situation ist. deshalb ruhig bei den ersten anzeichen maßnahmen setzen, das ist sicherlich sinnvoll. kassenpatientInnen müssen aber schon aus eigener tasche einen teil bezahlen, wenn sie sich für eine private therapie entscheiden. ein teil wird rückerstattet von der sozialversicherung.

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                    • Re: Erfahrungen mit Lasea

                      Wenn die Wartezeiten unzumutbar sind, bzw. eine Hand voll Absagen hat (Dokumentieren), dann zahlt die Kasse (muss sie) vollständig private Stunden, was natürlich vorher mit ihr besprochen werden muss.
                      Voraussetzung ist die Notwendigkeit, die man sich über HA oder Psychiater bescheinigen lassen kann, falls das gefordert wird.

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                      • Re: Erfahrungen mit Lasea

                        Es immer wieder spannend zu sehen, welche Unterschiede es zwischen dem deutschen und dem österreichischen System gibt. Ich lese beispielsweise auch zum ersten Mal, dass die Krankenkasse bei zu langen Wartezeiten vollständig private Stunden unterstützt. Ich werde mich gleich einmal diesbezüglich einlesen. Aber selbst wenn, in Österreich dauert es relativ lange, bis man Beträge rückerstattet bekommt. Und umso mehr derzeit ist das sicher für mehrere problematisch.






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                        • Re: Erfahrungen mit Lasea

                          Soweit ich weiß sind die KK hierzulande verpflichtet, Menschen die eine Therapie brauchen auch eine zu ermöglichen.
                          Nur leider ist es am Ende doch nicht so einfach wie alle Institutionen winden sich auch KK ganz gerne aus dieser Verantwortung heraus, deshalb muss man Anfragen dokumentieren und am Besten Ärzte im Hintergrund haben die eine Therapie als unbedingt notwendig bescheinigen..

                          Infos und Tipps zu Kostenerstattung bei Psychotherapie | therapie.de

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                          • Re: Erfahrungen mit Lasea

                            das ist ja gut zu wissen, mir ist auch neu, dass die KK dann für die privaten stunden aufkommen muss, wenn keine vertrags-therapie möglich ist. vorstrecken müsste man es aber wahrscheinlich schon und das ist für viele ja auch nicht so leicht möglich. also vorallem wenn man wöchentlich oder alle zwei wochen zur sitzung geht, dann jedes mal ~100€ ist auch nicht ziemlich hart. im grunde kann festgehalten werden, dass es schön wäre, wenn eine psychotherapie leichter möglich gemacht werden würde...

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                            • Re: Erfahrungen mit Lasea

                              Man sollte das auf jeden Fall mit der KK besprechen und dann auf die Genehmigung warten, wo sicher auch der Therapeut hilft.
                              Eigentlich müsste der Therapeut dass dann auch direkt abrechnen können, aber da wird es sicher Unterschiede geben, die man vorab erfragen muss.

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                              • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                Vielen Dank für die weiteren Erklärungen! Wie gesagt, bezüglich Deutschland hatte ich das nicht so am Radar. Ich habe zwar deutsche Geschäftspartner, aber halt eben nicht im medizinischen Bereich und ich befrage sie freilich nicht zu diesem Thema. Allerdings habe ich mich jetzt einmal zur Regelung in Österreich eingelesen. Für die Kostenrückerstattung ist eine ärztliche Bestätigung notwendig, und das ist momentan nicht einfach. Schon allein deswegen, weil laut der Hausärztin meiner Eltern die Ärzte mit Corona-Drittstichen und Grippeimpfungen ausgebucht sind. Dazu dann natürlich die anderen Problematiken. Und dann erfolgt der Antrag auf Kostenzuschuss vor der elften Sitzung






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                                • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                  Manchmal kann man auch über eine Institutsambulanz Gespräche mit Therapeuten bekommen, die in der Ambulanz arbeiten.
                                  Aber da muss man natürlich erst zu dem Psychiater und Gespräche gibt es meist erst wenns nicht anders geht, da die natürlich auch überlastet sind.
                                  Aber lieber erst mal zu einem Psychiater, als gar nichts tun.

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                                  • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                    ja die ärztinnen und ärzte sind im moment ganz schön eingespannt... ich kann mir vorstellen, dass eine solche bestätigung aber nach einer terminvereinbarung ausgemacht werden könnte. überhaupt, beim hausärzt bzw. hausärztin ist es nicht sonderlich zeitaufwändig. soweit ich weiß muss das auch nicht vor der therapeutischen behandlung erfolgen, sondern geht auch einfach irgendwann mittendrin. man muss halt auch bedenken, dass man die kostenrückerstattung bei der krankenkasse mit jener bestätigung erhält. wenn es jetzt explizit um ängste geht, kann ja trotzdem noch irgendwie gegengesteuert werden mittels achtsamkeitsübungen, aromatherapie, akupunktur, lasea, andere beruhigende heilpflanzen, etc., bis sich eine therapie ergibt, oder parallel.

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                                    • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                      Ja, man sollte das während der kennenlern Sitzungen mit dem Therapeuten abklären und die Anträge mit ihm zusammen stellen, man hat ohnehin eine Hand voll Sitzungen die normalerweise einen selber nicht kosten, um zu schauen ob es passt.
                                      Aber auch da vorab klären.
                                      Das Problem wenn man es erst mitten in der Therapie macht und bis dahin selber zahlt ist, es könnte abgelehnt werden und dann bekommt man nichts, dazu muss der Antrag vorab gestellt werden (oder zumindest telefonisch abgeklärt werden) ansonsten kann man auf den Kosten sitzen bleiben.
                                      Erst informieren und dann loslegen.

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                                      • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                        Also ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie es in Deutschland momentan diesbezüglich ausschaut, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es momentan so leicht ist, sich an eine Ambulanz zu wenden. Natürlich sollte es leicht sein, aber die Praxis sieht wahrscheinlich aus. Bei der Akupunktur gibt es zwar ebenfalls Sitzungen, aber dafür hat man üblicherweise Termine und abseits davon ist eine solche Maßnahmen-Mischung einfacher umzusetzen. Und rein interessehalber… Habt ihr in den letzten Wochen/Monaten bezüglich Anträgen usw. Kontakt mit der Sozialversicherung oder Krankenkassa gehabt und wenn ja, wie lange hat der Ablauf gedauert?






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                                        • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                          In eine psychiatrische Ambulanz kann man immer im Notfall gehen, also als Notfall.

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                                          • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                            ja ambulanz ist für akute notfälle. dann wird man erstversorgt/stabilisiert und geht so rasch wie möglich wieder heim. bei bestehenden ängsten ist es vielleicht schon gut sich im anfangsstadium hilfe zu suchen und dann die zeit bis zur behandlung zu überbrücken. ach ja, eine schmerzhafte erkenntnis: also privatversicherungen kommen in der regel auch nur für einen teil der therapie auf, also bei meiner wären das insgesamt 345€ pro Jahr für alle extra Therapien wie psycho, physio, ergo, etc. also insgesamt. das ist natürlich nicht sonderlich viel.

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                                            • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                              Ja, leider lesen viele ihre Verträge bei Privatversicherungen nicht vorausschauend.
                                              Es ist so dass die wenigsten Leistungen garantiert sind und die gesetzlichen Kassen wesentlich mehr an Behandlungen garantiert übernehmen müssen.
                                              Es fällt nur nicht so auf, weil bei privaten einiges auf Kulanz beruht damit es nicht auffällt, aber spätestens mit ausscheiden aus dem Beruf und ohne das Geld was man vorher hatte, ist man gelackmeiert, denn wechseln kann man dann nicht mehr und die Beiträge steigen in rasantem Tempo während immer mehr Leistungen nicht oder nur zum kleinen Teil übernommen werden.
                                              Bei den jungen Menschen die man ja erst einmal zum Abschluss bringen muss sind die Konditionen natürlich verlockend, aber eben viele nicht garantiert, so haben die im Alter ein fettes Problem wenn das Geld mal knapp wird und können eventuell sogar gar nicht zum Arzt gehen weil der Eigenanteil zu hoch sein würde.

                                              Es sind halt keine Versicherungen für Normalbürger die nicht so viel über haben, umso schlimmer dass Beamte dort zwangsversichert werden und spätestens mit dem Ruhestand einen Großteil der Bezüge in die KV stecken müssen.

                                              Dann lieber, wenn man wählen kann, gesetzlich und ggf klug gewählte Zusatzversicherungen die man auch ohne Probleme wieder kündigen kann.

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                                              • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                                Ich musste in den letzten gut 20 Monaten *klopf klopf* nie in eine Ambulanz und hoffe, dass das so bleibt. Ebenso wie ich hoffe, dass das bei allen psychiatrischen Ambulanzen so funktioniert. Bezüglich der Privatversicherungen… Mir hat das eine Freundin schon einige Male nachgelegt, aber sie ist Pensionistin und hat in der Schweiz gearbeitet. Da versteht es sich von selbst, dass sie das dafür notwendige Kleingeld zur Verfügung hat. Ich hätte es grundsätzlich zur Verfügung, aber ich muss mir schon überlegen, wieviel ich für etwas ausgebe. Es kann immer sein, dass das einem viel bringt, aber wenn dann würde ich mir etwa für die Zähne eine leisten.






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                                                • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                                  muss man sich echt überlegen, ob sich eine privatversicherung rentiert. ich bezweifle es. da wäre es vielleicht besser statt in eine versicherung, auf ein sparbuch einzuzahlen, das dann bei bedarf zur hand genommen wird. zahlt sich vielleicht mehr aus, denn ich habe meine privatversicherung knapp 3 jahre und habe erst zwei mal was von ihr gebraucht, die zweite rechnung ist mir dann nur teilweise erstattet worden. irgendwie ein witz.

                                                  fifona das ist natürlich gut, dass du in letzter zeit auf keine ambulanz musstest. und ja privatversicherung ist auch echt nicht so easy wie es zu sein scheint. bei so angstsachen kann man derweil halt so gut es geht selber gegensteuern, übungen machen, lasea nehmen und hoffen, dass ein therapieplatz nicht allzulange auf sich warten lässt.

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                                                  • Re: Erfahrungen mit Lasea

                                                    Vielen Dank für deinen Erfahrungsbericht zu den Privatversicherungen! Wie gesagt, meine Freundin kann sich das ohne Weiteres leisten. Außerdem hat sie die mehr gesundheitliche Beschwerden als ich. Aber wenn ich deinen Beitrag so lese, denke ich mir wieder, dass es doch klar ist, dass üblicherweise Privatversicherungen als Gewinner dastehen. Niemand schenkt etwas her. Das gilt natürlich für alle Branchen, aber bei den Lavendel Kapseln halten sich die Kosten in Grenzen und man muss sich um nichts Bürokratisches kümmern. Dann muss halt jeder für sich abwägen, ob das für ihn die richtige Lösung ist, aber das ist ein anderes Kapitel.

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