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occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)

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  • occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)

    Hallo,
    ich weiß nicht ob ich hier ganz richtig bin, aber ich hätte da eine Frage.
    Am 15.10.08 hatte ich (w. 49 J.) eine lap. Sigmaresektion (es wurden 35 cm entfernt) wegen rez. Divertikulits.
    Mit einem Hb von 13,8 g/dl (RW 12,3 - 16,0) bin ich am 14.10.08 ins Krankenhaus gegangen,
    nach der OP war mein Hb 9,4,
    am 24.10.08 war der Hb-Wert 10,2
    und am 13.11.08 hatte ich:
    Hb: 10,4 g/dl (RW 12,3 -16,0)
    Ery: 3,5 (RW 4,1 - 5,1)
    Leuko: 11,1 (RW 3,5 - 9,8)
    Thrombo: 510 (RW 140 - 360)
    Hämatokrit: 32,6 (RW 36 - 48)
    MCHC: 31,9 (RW 33 - 36)
    BKS1 Std. 44 (RW <20)
    CRP: negativ
    Ich bin auch überhaupt nicht leistungsfähig, und sobald ich eine leichte Steigung gehe oder Treppen steige bin ich total außer Atem. Eine Anämie hatte ich noch nie, meine Hb-Werte waren vor der OP immer gut (13,5 - 14,5).
    Es wurden dann noch folgende Werte im Labor nachbestellt:
    Eisen: 20 (RW 39-149)
    Ferritin: 14,7 (RW 9-140)
    Retikulozyten: 65 (RW 26-78), inreife Retik.fraktion: 30,4 (RW 1,1-15,9)
    LDH: 156 (RW <250)
    Gesamt-Eiweiß: 7,1 (RW 6,0-8,0)
    Elektrophorese // Albumin: 53,1 (RW 55,8-66,1), Alpha-1-Globulin: 4,3 (RW 2,9-4,9), Alpha-2-Globulin: 11,4 (RW 7,1-11,8), Beta-1-Globulin: 7,5 (RW 4,7-7,2), Beta-2-Globulin: 7,2 (RW 3,2-6,5); Gamma-Globulin: 16,5 (RW 11,1-18,8),
    Kreatinin: 0,83 (RW 0,51-0,95), MDRD-Clearance: >60 (RW >60)
    Folgendes hat dann der Hausarzt noch bestimmt:
    Urin-Teststreifen: Ery/Hb: +++ ; bei der mikroskopischen Untersuchung konnten keine Ery's festgestellt werden. (die Haemoglobinurie besteht schon seit Jahren, deswegen aber noch nie Probleme mit Anaemie)
    Haemoccult: +++
    Da ich ja anscheinend noch irgendwo im Darm blute kann das Hb ja nicht besser werden. Hatte schon immer wieder mal ein leichtes Ziehen um Unterbauch, dachte aber das wäre ok nach einer OP. Letzte Woche hatte ich schon mal den Verdacht, dass da Blut mitkommt, aber bei den heutigen Toiletten sieht man das schlecht.
    Mein Hausarzt hat gemeint, normalerweise müsste er mich zur Darmspiegelung schicken aber das wird eigentlich, so kurz nach einer Darm-OP nicht gemacht.
    Habe auch schon mit dem Chirurgen telefoniert, und der meinte es könnte nicht mehr von der OP kommen. Ich soll mir Eisentabletten besorgen, und Stuhl und Hb in c.a 2 Wochen kontrollieren lassen. Bei gleichem Befund soll ich zur Darmspiegelung gehen. Einen Termin zur Spieglung bekomme ich sicher dann auch nicht sofort.
    Soll man so lange warten?
    Falls Stuhl u. Hb dann ok wären, muß ich dann trotzdem zur Spiegelung?
    Könnte sich die Darmnaht (wurde geklammert) entzündet haben?
    Wo könnte das Blut sonst herkommen?
    Meine letzte Spiegelung war vor ca. 1 Jahr (wobei ich nicht glaube dass sich seitdem irgend etwas bösartiges gebildet hat), im Nov. 07 wurde ein CT-Abdomen gemacht und vor der OP ein Kolonkontrasteinlauf.
    Im Voraus vielen Dank für Ihre Antwort.
    LG petra


  • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


    Entschuldigung, habe noch was vergessen!
    Verstopfung hatte ich vor der OP nicht und auch jetzt habe ich eher eine Neigung zu Durchfällen.....mal mehr mal weniger.
    So, das dürfte jetzt alles sein.
    LG petra

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    • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


      Einerseits kann es sich immer noch um einen Eisenmangel aufgrund der OP handeln, dafür spricht auch das MCHC von 31. Insofern wäre die Einnahme von Eisentabletten die richtige KOnsequenz. Eine erneute Koloskopie (gehe davon aus daß vorab eine komplette Spiegelung des Darmes erfolgt ist!) bringt wahrscheinlich nicht weiter, Folgen der OP wie Nahtrisse o.ä. würden sich dramatischer äußern als nur durch nichtansteigende Blutwerte. Aber auch an andere Blutungsquellen (z.B. Magengeschwüre) muß gedacht werden. Auch diese verursachen einen positiven Hämoccult Test. Wenn das abgeklärt ist kann man innerhalb von 2 Wochen den HB-Verlauf beobachten und sich dann immer noch zu einer evtl. erneuten Kolo entschließen.

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      • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


        Das ändert nichts

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        • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


          Sehr geehrter Harr Dr. Hennesser,
          danke für ihre schnelle Antwort. Die letzte Darmspiegelung war im Okt.07, jetzt vor der OP wurde nur noch ein Kontrasteinlauf gemacht.
          Was ich noch vergessen habe zu erwähnen, ist dass ich seit der OP einen ständigen Druck auf dem Darm habe und gehe x-mal am Tag zur Toi. Habe auch mehrmals am Tag Stuhlgang aber immer nur kleine Protionen (immer weich).
          Wenn die Blutungsquelle im Magen wäre, müsste ich da nicht Teerstuhl haben? Magenbeschwerden habe ich keine und es wurde auch keine ÖGD gmacht.
          Vielen Dank für Ihr offenes Ohr.
          LG petra

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          • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


            Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser,
            was ich noch vergessen habe zu erwähnen, ist dass bei der OP das Klammernahtgerät nur erschwert eingeführt werden konnte (im OP-Bericht stand nur durch Zug und Gegenzug) außerdem stand da auch noch was von einem Serosaeinriss in der peritonealen Umschlagfalte zum Douglasraum nach der Dichtigkeitsprüfung. Dieser Riss musste dann manuell mit drei Stichen übernäht werden.
            Könnte es duch das erschwerte Einführen zu einer kleinen Verletzung gekommen sein, die jetzt immer noch leicht blutet?
            Habe auch beim Sitzen manchmal auch leichte Beschwerden. Wobei ich meine Beschwerden immer schlecht einschätzten kann (bin ziemlich schmerzunempfindlich), hatte selbst nach der OP keine stärkeren Schmerzen, so dass es der Chirurg kaum glauben konnte.
            Vielen Dank noch mal und ich hoffe ich bin nicht zu lästig.
            LG petra.g

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            • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


              Teerstuhl triit nur bei einer stärkeren Magenblutung auf, nicht bei okkultem Blutverlust. Evtl. waren bei der letzten Kolo auch an verbliebenen Darmteilen noch Divertikel vorhanden, die ebenso als Blutungsquelle in Frage kommen.

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              • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                Erscheint mir als Ursache sehr unwahrscheinlich.

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                • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                  Sehr geehrter Herr Dr. Hennesser!
                  Nachdem ich den Termin zur Darmspiegelung abgesagt habe, weil es mir eigentlich besser ging, mein HB auch im Ansteigen war und der letzte Haemoccult (das war der 5. Test, die vorangegangenen zeigten alle Blut an) letzte Woche auch i.O. war kam heute die Retourkutsche.
                  Habe eigentlich immer wieder mal ein Ziehen im Unterbauch, dachte es hängt noch mit der OP zusammen. Die Bauchschmerzen werden im Laufe des Tages unangenehmer und am Abend vertrage ich dann nur noch eine Jogginghose.
                  Nachdem ich eigentlich der Meinung war das Blut im Stuhl wäre weg, musste ich heute Morgen auf der Toilette leider das Gegenteil feststellen (Haemorrhoiden habe ich nicht). Hatte auch leichte Schmerzen beim Stuhlgang und mir ist heute schon den ganzen Tag übel und ich fühle mich richtig kaputt, stehe irgendwie neben mir und bin kurzatmig.
                  Ich habe jetzt mal Novalgin und MCP Tropfen genommen und hoffe dass es sich wieder bessert.
                  Zu meinem HA kann ich frühestens am Montag gehen, da werde ich mir dann auch Blut zur Kontrolle (die letzten Werte waren vom 2.12.08: Leukozyten 12400; Ery's 3,93; HB 11,9; Thromo's 384000; BKS 80) abnehmen lassen.
                  Vielen Dank für ihr offenes Ohr.
                  LG petra

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                  • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                    Alles Gute, ggf. muß man doch eine Spiegelung durchführen.

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                    • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                      hallo Petra,

                      ich hab auch vor 16 wochen die selbe op hinter mir und mir wurden 45 cm entfrent. Meine Darmnaht wurde ebenfalls getackert. Ich versteh den arzt aber auch nicht wenn du irgend wo Blutverlust hast dann frag ich mich warum die keinen Ultraschall machen?? beim Ultraschall sieht man ob im Bauchraum irgend wo Blut ist. Oder überhaupt Flüssigkeit.Es kann ja auch sein das du noch Blutverlsut im Bauchfell hast. Deshalb lass einen Ultraschall machen in den Krankenhaus . Das die keien Spiegelung machen ist verständlich, weil wenn die da rein gehn kann es passieren dsa die aufgrund des luftdruckes die naht zum platzen bringen und dann haste erst mal mist. deshalb mach ultraschall.

                      Lg
                      Fer1rari

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                      • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                        Hallo Fer1rari,
                        danke für deine Antwort. Seit kurz vor Weihnachten habe ich jetzt kein Blut mehr bemerkt und bei einer Kontrolle der Blutwerte (mittlerweile ist das HB 13) konnte man auch eine Besserung sehen. Der letzte Untersuchung auf Blut im Stuhl nach Weihnachten war auch i.O.
                        Ich denke ich habe es jetzt überstanden, es geht mir auch merklich besser.
                        War schon wieder übermütig() und bin skifahren gewesen. Bin natürlich noch nicht so fit wie vor der OP aber es ging schon.
                        LG petra

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                        • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                          Alles Gute weiter

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                          • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                            Hallo ich hatte im Juli 2008 eine Sigmaresektion nach Divertikulitis, ich hatte die gleichen Probleme wie du. Bei mir trat ca. 4 Wochen nach der OP immer noch Blut im Stuhl auf, als es gar nicht besser wurde hat sich mein Gastroenterologe dann dann doch zu einer Darmspiegelung entschieden. Es handelte sich bei mir um eine starke Entzündung der Anastomose, wodurch auch die anhaltenden Blutungen bedingt waren. Weiterhin hatte sich eine Verengung gebildet, sodass der Darm noch ca. 1 cm durchgängig war, es war zu befürchten das sich daraus eine Stenose entwickelte. Ich musste eine 3monatige Behandlung mit Claversal-Zäpfchen durchführen. Danach erneute Kontrolle mittels Darmspiegelung, und es war zu einer deutlichen Besserung gekommen. Die Entzündung war weitgehend abgeheilt, es traten keine Blutungen mehr auf, die befürchtete Stenose war auch nicht eingetreten, und das wichtigste ,ich fühle mich jetzt 1/2 Jahr nach der OP wieder supergut. Die ersten Monate hatte ich doch starke Bedenken ob die OP der richtige Schritt war. Was mir allerdings immer noch etwas Probleme macht, ist der teilweise unbemerkte Stuhlabgang(geringe Mengen) aber immerhin, ich hoffe das ich das auch noch in den Griff bekomme.

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                            • Re: occultes Blut und Anämie nach Sigmaresektion (MIC)


                              Hallo pirtendorf,
                              ich denke ich habe es jetzt überstanden, es geht mir mittlerweile ganz gut. Vor 4 Wochen dachte ich noch es wird überhaupt nicht mehr anders und habe auch schon an der Richtigkeit der OP gezweifelt, es ging mir danach eigentlich schlechter als vorher.
                              >Was mir allerdings immer noch etwas Probleme macht, ist der teilweise unbemerkte Stuhlabgang(geringe Mengen) aber immerhin, ich hoffe das ich das auch noch in den Griff bekomme.<
                              Das ist ja ziemlich blöd und unangenehme dazu noch. Was sagt dein Arzt dazu?
                              Was mich z.Zt. noch etwas belastet ist, dass ich teilweise nach dem Essen (nur warme Mahlzeiten,, kann aber keinen Zusammenhang mit bestimmten Nahrungsmittel feststellen) ziemlich laute Darmgeräusche (blubbern und grummeln, dass man es im ganzen Zimmer hört) habe und dann kurz darauf mehrmals Durchfall folgt. Hoffe auch dass das noch besser wird.
                              Wünsche dir dass du dein Problem noch in den Griff bekommst.
                              LG
                              Petra.G.

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