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Angst vor Brustkrebs

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  • Angst vor Brustkrebs

    Hallo alle zusammen,

    ich habe wahnsinnige Angst davor Brustkrebs zu haben.

    Im Mai 2021 wurde bei mir im Rahmen der Krebsvorsorge ein Brustultraschall durchgeführt, allerdings ohne Auffälligkeiten. Anfang Dezember hatte ich dann wieder einen Vorsorgetermin und habe einen Tag davor nochmal ausgiebig beide Brüste abgetastet (für den Fall, dass ich etwas ungewöhnliches bemerke und das dann beim Termin gleich ansprechen kann). Habe allerdings nichts auffälliges ertastet.

    Ca. 1 1/2 Wochen nach dem Arzttermin (beim Termin wurden die Brüste nicht untersucht) habe ich Schmerzen in der linken Brust bekommen. Da ich Druckschmerzen öfter mal aufgrund des falschen BHs oder ähnliches habe, habe ich mir erst nichts dabei gedacht. Nun habe ich schon seit ca. 3 Wochen diese Schmerzen in der Brust und weiß nicht woher die kommen. Habe natürlich auch im Internet recherchiert, aber nichts dazu gefunden.
    Die Schmerzen sind wohl nicht zyklusabhängig, zumal ich mit dem Implanon verhüte und auch keine Periode habe.
    Ich habe die Brust schon mehrmals abgetastet, aber nichts gefunden - wobei ich evtl. auch nicht allzu intensiv getastet habe, da die Brust bei Berührung auch schmerzt.

    Die Schmerzen habe ich vor allem, wenn ich meinen Arm gegen die Brust drücke oder beim Armheben an die Brust dran komme. Der Schmerz ist irgendwie schwer zu lokalisieren, weil er einerseits sehr mittig in der Nähe der Brustwarze auftritt, aber auch mal weiter oben oder unten entsteht.

    Durch die ganzen Berichte zu Brustkrebs habe ich nun auch weitere Symptome bemerkt, die evtl. auf Krebs hindeuten könnten (u.a. geschwollene Lymphknoten am Hals, immer wieder auch Nachtschweiß).

    Ich habe am Montag einen Arzttermin, aber ich kann nicht mehr ruhig schlafen und wollte nun nach euren Meinungen fragen.

    Was mich hier vor allem verunsichert ist, wie schnell wächst so ein Krebs eigentlich? Im Mai war ja noch alles in Ordnung und nichts auffällig. Da ja Krebs im Anfangsstadium eher keine Schmerzen auslöst, müsste das ja bedeuten, dass er bei mir schon fortgeschritten ist, aber wäre das nicht im Mai schon aufgefallen?

    Bin für jede Meinung/Tipp dankbar. Bin übrigens erst 25 Jahre alt.

    Danke!


  • Re: Angst vor Brustkrebs

    Hallo debambus.

    Schmerzen in der Brust sind kein Zeichen für Brustkrebs. Sie hatten ja Anfang Demzember Ihren Vorsorgetermin und dabei wurde ja nichts auffälliges gefunden.

    Da Sie selbst auch nichts ertasten konnten, sollten Sie sich jetzt erst einmal keine Sorgen machen und vielleicht auch das googlen nach Symptomen lassen, denn das ist meist kontraprodktiv.

    Das Implanon ist ein hormonelles Verhütungsmittel, was nicht bedeutet, dass unter diesen Verhütungsmittel keine hormonellen Schwankungen möglich sind. Zudem eine der möglichen Nebenwirkungen des Implanon Brustschmerzen sind.

    Das können Sie in der Packungsbeilage der Implanon nachlesen, vielleicht beruhigt Sie da ja schon einmal.

    Ich hoffe, Sie beruhigt das schon einmal bis zu Ihrem Termin beim Frauenarzt.

    Alles Gute und viele Grüße

    Victoria

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    • Re: Angst vor Brustkrebs

      Vielen Dank für die schnelle Antwort!

      Die Brust wurde leider beim Termin im Dezember nicht untersucht, sondern nur der Unterleib. Beim Abtasten habe ich mittlerweile schon den Eindruck, dass das Gewebe im Vergleich zur rechten Brust verhärtet bzw. angeschwollener ist. Ich frage mich wie gesagt, vor allem, ob ein Tumor so schnell wachsen kann, dass er jetzt schon im fortgeschrittenen Stadium ist, wenn im Mai noch alles in Ordnung war..

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      • Re: Angst vor Brustkrebs

        Hallo debambus,

        das kann auch einfach eine hormonelle Veränderung sind, dass sich das Gewebe mal fester anfühlt. Sie sind noch sehr jung, die Wahrscheinlichkeit Brustkrebs zu haben ist daher sehr gering.

        Machen Sie sich nicht verrückt und warten Sie einfach Ihren Termin am Montag ab.

        Ich hoffe, anschliessend können Sie ganz beruhigt dass Sprechzimmer verlassen.

        Viele Grüße

        Victoria

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        • Re: Angst vor Brustkrebs

          debambus Was hat sich denn bei Deinem Termin gezeigt? Ich hoffe es ist alles in Ordnung bei Dir!

          LG Gabi

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          • Re: Angst vor Brustkrebs

            Danke fürs nachfragen!
            Beim Termin konnte mein Arzt keine Unauffälligkeiten feststellen. Hat mir dann Mönchspfeffer oder Voltaren empfohlen. Tatsächlich sind die Schmerzen dann nach ca. 2 Wochen von alleine wieder verschwunden. Letztlich ist immer noch unklar, woher sie kamen. Mein Arzt meinte jedoch, dass es entweder von einem Muskel kommt oder mit den Hormonen zusammenhängen könnte. Abschließend wurde das leider nicht geklärt.
            Seit ein paar Wochen habe ich nun erneut Schmerzen, diesmal aber in beiden Brüsten und es fühlt sich sehr danach an als würden die Schmerzen hormonell bedingt sein. Vielleicht kommt das ganze wirklich vom Implanon.

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            • Re: Angst vor Brustkrebs

              Hallo debambus,

              vielen Dank für die Rückmeldung und den Bericht, was der Besuch beim Arzt für Erkenntnissse gebracht hat.

              Wie lange nehmen Sie das Mönchspfeffer denn nun schon? Es kann eine Weile dauern, bis es seine Wirkung entfaltet.

              Die Schmerzen in beiden Brüsten lassen wirklich vermuten, dass es sich hier um hormonelle Schwankungen handelt, so wie ich es mir in meinem vorherigen Beitrag schon gedacht hatte.

              Immerhin konnte der Arzt keine Veränderungen Ihrer Brust feststellen und Sie sinc nun hoffentlich beruhigt was Ihre Angst vor Krebs betrifft.

              Viele Grüße

              Victoria

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              • Re: Angst vor Brustkrebs

                Zitat:
                Die Schmerzen habe ich vor allem, wenn ich meinen Arm gegen die Brust drücke oder beim Armheben an die Brust dran komme. Der Schmerz ist irgendwie schwer zu lokalisieren, weil er einerseits sehr mittig in der Nähe der Brustwarze auftritt, aber auch mal weiter oben oder unten entsteht.

                Durch die ganzen Berichte zu Brustkrebs habe ich nun auch weitere Symptome bemerkt, die evtl. auf Krebs hindeuten könnten (u.a. geschwollene Lymphknoten am Hals, immer wieder auch Nachtschweiß).

                Frage:
                besteht ein Seitenverhältnis ?

                Oder sind die Lymphknoten am Hals beidseits betrofffen ?

                Andere Beschwerden ? Diffus ?

                Obere Atemwege ? Zähne, Zahnsituation ? Besondere Behandlungen ?


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