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Angst vor eingedrücktem Kehlkopf/Kontrollzwänge

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  • Angst vor eingedrücktem Kehlkopf/Kontrollzwänge

    Hallo,

    ich leide schon seit Ewigkeiten unter Kontrollzwängen. Nicht die üblichen bei denen man den Herd kontrolliert oder ob die Tür abgeschlossen ist. Sondern ich habe Angst das ich etwas machen könnte das mir fatalen Schaden zufügt. Was ist wenn ich da drauf drücke? Was ist wenn ich das mache? Etc.

    Und die Ängste sind so schlimm das ich diese Gedanken dann ausprobiere um sicher zu sein, das dies nicht geht. Ich bin in Therapie und ich weiß das mit jedem mal, womit man dem Zwang nachgibt, die Sache verschlimmert. Aber mein Therapeut meinte, besser als es auszuprobieren, sei sich die Antworten aus medizinischer Sicht zu holen. Am besten wäre natürlich es ganz auszuhalten, aber das ist deutlich besser als die Zwänge auszuführen.

    Ich habe in letzter Zeit eine Phase bei der ich große Angst um alles hab was im Hals ist. Ich weiß das durch Schläge oder Unfälle ein Kehlkopf einklemmen oder eingedrückt werden kann und man ersticken kann.

    Meine größten Ängste sind folgende:

    was bedeutet das genau den Kehlkopf einzudrücken/einzuklemmen? Bedeutet das auch, das wenn man mit den Daumen oder anderem drauf drückt und den Kehlkopf nach hinten in den Hals schiebt, das es irgendwann zu weit ist und er nicht mehr raus kommt und man erstickt oder geht das nur mit einem harten Schlag? Und nicht über "reindrücken"?

    Dann hab ich mal gehört das man ersticken kann, wenn einem der Kehlkopf festgehalten wird und man schluckt. Meinte mal jemand beim Thema Selbsverteidigung. Halte ich selber für Quatsch, aber es beschäftigt mich.

    Und dann wie schnell gehen Kehlkopf, Zungenbein, Schilddrüse etc. kaputt? Ich hab Angst man könnte die etwas zusammendrücken und schon bricht alles und man erstickt.

    Und ja, ich probiere diese Sachen aus. Habe also selbst ausprobiert was passiert wenn man den Kehlkopf in den Hals drückt. Oder wenn man von den Seiten Druck ausübt. Oder probiert ihn festzuhalten, beim schlucken. Natürlich nicht mit voller Gewalt und ich tu mir nicht damit weh, aber es beruhigt mich zu wissen das bei leichteren Dingen schon mal nichts passiert.

    Trotzdem beschäftigt mich das so sehr und wenn ich genau in Erfahrung bringen könnte, das die Gedanken ohnehin quatsch sind und das gar nicht geht oder nur sehr schwer geht etc. dann könnte sich das Thema für mich erledigt haben. Oder wenn ich weiß das es wirklich gefährlich ist.

    Kann mir da jemand helfen oder kennt sich damit aus? Mir sind diese Fragen so unfassbar peinlich, sonst würde ich sie mal meinem Hausarzt stellen, aber ich kann das von Angesicht zu Angesicht nicht. Auch wenn er über mein Krankheitsbild Bescheid weiß.

    War mir nicht sicher ob ich dies im HNO Bereich poste, denke aber hier hat man mehr Verständnis. Bitte helft mir, mich machen diese Fragen und Gedanken verrückt und auch wenn ich mal Monate habe in denen ich alles komplett unter Kontrolle habe, im Moment sind die Zwänge mal wieder sehr schlimm. Wenn ich aber die Antworten auf meine Fragen haben, ohne diese Experimetne machen zu müssen, bei denen ich auch immer Angst habe es könnte was passieren, dann würde das enorm helfen.


  • Re: Angst vor eingedrücktem Kehlkopf/Kontrollzwänge

    Guten Tag Exciter,

    vielen Dank für Ihren Beitrag in unserem Forum.

    Ich denke, es wäre eher kontraproduktiv Ihnen auf Ihre Fragen zu antworten, denn das würde Ihre Ängste und Ihren Zwang wieder steigern.

    Wir haben ja hier im Forum immer wieder mal Menschen die unter Angsterkrankungen leiden und daher Fragen stellen. Meine Erfahrung ist,
    dass die Ängste häufig noch mehr getriggert werden und erneute Nachfragen kommen, weil sich das Gedankenkarussel immer weiter dreht und Fragen nicht wirklch ausreichend beantwortet werden können.

    Veruschen Sie also dem Rat Ihres Therapeuten zu folgen.

    Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, Sie werden es schaffen Ihre Ängste in den Griff zu bekommen.

    Viele Grüße

    Victoria

    Kommentar


    • Re: Angst vor eingedrücktem Kehlkopf/Kontrollzwänge

      Guten Tag Exciter,

      vielen Dank für Ihren Beitrag in unserem Forum.

      Ich denke, es wäre eher kontraproduktiv Ihnen auf Ihre Fragen zu antworten, denn das würde Ihre Ängste und Ihren Zwang wieder steigern.

      Wir haben ja hier im Forum immer wieder mal Menschen die unter Angsterkrankungen leiden und daher Fragen stellen. Meine Erfahrung ist,
      dass die Ängste häufig noch mehr getriggert werden und erneute Nachfragen kommen, weil sich das Gedankenkarussel immer weiter dreht und Fragen nicht wirklch ausreichend beantwortet werden können.

      Veruschen Sie also dem Rat Ihres Therapeuten zu folgen.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute und hoffe, Sie werden es schaffen Ihre Ängste in den Griff zu bekommen.

      Viele Grüße

      Victoria
      Nein das ist falsch! Genau das Gegenteil ist der Fall. Bei mir zumindest. Sobald ich meine Antworten hab, verlier ich das "Interesse" an den Zwängen zu diesem Thema, weil es mir ja darum geht das irgendwie in Erfahrung zu bringen, notfalls mit Selbstversuchen.

      Ich hatte auch mal den Zwang die Augen zu fest zusammenzukneifen, aus Angst die Augen könnten kaputt gehen. Nachdem mein Augenarzt mir versichert hat, das dabei nichts passieren kann, ist der Zwang komplett verschwunden. Weil ich nun zu 100% weiß es geht nicht.

      Und in meinem Beitrag hab ich ja geschrieben, das mein Therapeut mir dazu geraten hat, wenn ich es nicht aushalte, weil es besser ist das nachzufragen, als es selbst zu versuchen.

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      • Re: Angst vor eingedrücktem Kehlkopf/Kontrollzwänge

        Nein das ist falsch!
        Doch, es ist richtig!

        Sobald ich meine Antworten hab, verlier ich das "Interesse" an den Zwängen zu diesem Thema
        Genau das ist es ja, der Weg wie sich das Ganze immer mehr einschleicht und intensiviert, vermeintlich neues Thema nach Abklärung, aber genau das gleiche Problem.
        Ängste und Zwänge suchen sich neue Themen wenn man das alte abhaken konnte, einen neuen Ansatz der wieder Angst macht.
        Es ist immer dieselbe Angst und die wird immer umfassender wenn man es nicht schafft den Kreislauf zu durchbrechen, dem Bedürfnis des "Erfahrung" bringen Wollens zu widerstehen, nur dann wird es besser.
        Du empfindest es umgekehrt, das ist aber eine Täuschung, etwas das dir die Psyche suggeriert und dem nachzugeben hilft nicht gegen Zwänge, es macht sie schlimmer egal ob immer dasselbe oder immer neue Themen, es ist eine Sache, ein Zwang, eine Angst..

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